Bandportrait: Delivered Soul

delivered soulHeute bewege ich mich wieder im elektronischen Bereich und möchte euch die Band Delivered Soul vorstellen. Die von Stefan Uhlmann im Jahre 2007 gegründete Band lässt sich nicht wirklich in eine Musikrichtung zwängen. Denn er komponiert Stücke im Bereich langsamen Dark Electro mit verzerrter Stimme (z. B „Eternity“oder „Trust“), Industrial (z. B. „Wenn Träume wehtun“) oder FuturePop (z. B. „Ich will doch nur tanzen“). Wobei letzteres mir sehr ans Herz gewachsen ist.
Gelegentlich wird Stefan von einigen Gastmusikern unterstützt, die ihre Stimme zu den Liedern beitragen wie z. B. Markus (X-In June), Marco (Traumtaenzer), Caro (Prospective), Annie Bertram, Lisa S., Dori und Cecropia. Wenn es zu Live-Auftritten Stefan Uhlmann und Abby Colekommt, steht ihm die Keyboarderin Abby Cole zu Seite, die ihr Grundstein am Piano absolvierte.  Die beiden haben auch ein eigenes Projekt mit Namen „Tides of Life“.

 

Delivered Soul platzierte bereits 5 Alben und eine EP auf dem Markt, wobei seine erste Scheibe „Eternity“ eine Demo-CD darstellte und 2007 das Licht der Welt erblickte. Danach folgte 2008 das Album „Trust“ und 2010 die Scheibe „Wenn Träume wehtun“.
Mit der EP „Wait For The Fait“ sowie dem dazugehörigen Album „Alone“ konnte Delivered Soul im Jahre 2011 anschließen. Erst wieder 2014 kam ein neues Album auf den Markt mit Namen „Rainy Day“ und am 30.05.2015 wurde der Silberling „Heal Me“ veröffentlicht. Die jüngste Veröffentlichung nennt sich „No Return“ und erschien am 22.02.2016.

 

Die Musik zu Delivered Soul macht Stefan komplett selbst. Nur das Mastern überlässt er seit dem Album „Heal Me“ dem erfahrenen Thomas Lüdke (The Invinsible Spirit).

 

Stefan UhlmannErste künstlerische Erfahrungen im Bereich Musik sammelte Stefan bereist mit 10 Jahren und entdeckte die Tastatur für sich. Er brachte sich mit 14 Jahren selbst das Bassspielen bei und heuerte bei einer Coverband an. Stefan war jedoch auch in anderen Musikrichtungen unterwegs und spielte in diversen Bands im Bereich Punk, Rock, Funkrock, Metal sowie weiteren Coverbands. In dieser Zeit lernte er auch Gitarre und Schlagzeug. Somit beherrscht er alle auf der Bühne notwendigen Musikinstrumente.

 

Wegen beruflichen Verpflichtungen fehlte irgendwann leider die Zeit, Proben auf die Beine zu stellen und so fand Stefan wieder zurück zur Tastatur. Die mit zwischenzeitlich gekauften Synthesizern produzierten Lieder veröffentlichte Stefan lange Zeit nicht und durch einen Bekannten der Musikbranche, der ihn ermunterte, seine Werke im Internet zu veröffentlichen. Delivered Soul findet ihr auf YouTube, Twitter, Facebook, Soundcloud, ReverbNation, sowie auf seiner Homepage www.delivered-soul.de. Auf dieser Seite gibt es insgesamt 17 Stücke, die ihr kostenlos herunterladen könnt. Auf Soundcloud sind dann noch weitere Songs zu finden.

 

Meine persönlichen Highlights der Songs von Delivered Soul sind „Trust“, „Ich will doch nur tanzen“ und „Wenn Träume wehtun“. Aber hört selbst mal rein und findet eure Highlights.

 

Als Abschluss stand mir noch Stefan zu einigen Fragen Rede und Antwort, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

 

1. Gibt es in deinen Songs ein textlicher roter Faden oder sind eher unterschiedliche Themen darin zu finden?

Einen roten Faden gibt es bei mir nicht. Doch schreibe ich immer wieder gerne über Freundschaft, Alltag, Liebe, Tod, Verlustängste (in Form eines liebgewonnenen Menschen zu verlieren)….
Das bislang einzige Konzeptalbum war die CD „Alone“. Aber auch in dieser Geschichte wurden alle Bereiche textlich in gewohnter Art und Weise verarbeitet. Das Album „Heal Me“ war dann etwas aufgelockerter.
Die Jahre davor liefen bei mir aus privater Sicht nicht ganz so dolle, was man sicherlich auf der „Rainy Day“ ein wenig heraushören mag. Allgemein bekam ich für meine Texte bislang sehr gutes Feedback.
Beim nächsten Album, welches 2017 im Rahmen vom 10-jährigen Bandjubiläum veröffentlicht werden soll, habe ich mich auch in andere Richtungen ausgelassen.

2. Welche Musikeinflüsse haben dich persönlich geprägt?

Ich bin musikalisch vielseitig interessiert. Mein CD-Regal ist mit den unterschiedlichsten Interpreten/Bands gefüllt. Vermutlich richten sich daher meine Alben nicht immer nach einem Konzept,
sondern sind sehr abwechslungsreich. Selbst verschiedene Magazine konnten bislang DS in keiner Schublade unterbringen. Die elektronische Musik bzw. auch Bands mit elektronischen Einflüssen begleiten mich schon sehr lange.
Bands wie zum Beispiel Gary Numan und Front 242 höre ich schon eine gefühlte Ewigkeit. Auch Project Pitchfork, Rotersand, Painbastard, The Prodigy sind feste Bestandteile meines CD-Regals.
Eventuell kommt es daher, dass ein Magazin zum aktuellen Album „No Return“ schrieb, die Musik würde teilweise nach Project Pitchfork klingen.
Ich denke es passiert eher unterbewusst, dass Einflüsse anderer Bands in meine Musik hineinfliesen. Irgendetwas hat man schon immer gehört. Bei 12 Noten ist es schwer etwas Neues zu machen was noch niemand kennt.

3. Du hast ja schon einige Auftritt hinter dir. Was mich dazu interessiert, wie entspannst du dich nach solchen Auftritten?

Nach einem Auftritt entspanne ich mich erst einmal mit einem guten Essen. Ich bekomme vor einem Auftritt keinen Bissen herunter. Mit vollem Bauch auf der Bühne geht nicht.
Aber ich muss sagen, dasss mir der Kontakt zu den Gästen/Fans am Herzen liegt. Also doch Essen kalt werden lassen und sich lieber mit den Leuten unterhalten.
Das Feedback vom Publikum gibt mir viel. Und je besser das Feedback ausfällt um so mehr freue ich mich. Dann denke ich, ok, alles richtig gemacht….dann kommt erst einmal die Erleichterung….und das erste Bier.

4. Welche Pläne habt ihr noch für 2016 und die kommenden Jahre?

Für 2016 sind ein paar Konzerte geplant. Unter anderem in Karlsruhe, Düsseldorf und Gelsenkirchen. Für 2017 kann ich noch nicht viel sagen, da die Berwerbungen für diverse Veranstaltungen erst kürzlich raus gegangen sind.
Definitiv gibt es nächstes Jahr eine CD, zu welcher ich momentan noch nicht viel sagen möchte. Wir sind ja noch immer dabei, die „No Return“ unter den Leuten bekannt zu machen. Vielleicht klappt es ja und ein paar Veranstalter
nehmen unsere Bewerbung für 2017 an. Weiter schaue ich momentan nicht hinaus. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die Konzerte. Es ist für uns gleichzeitig die Chance Leute zu treffen, welche wir sonst aufgrund der fehlenden Zeit nicht sehen können.

Auf bald
BlackRose

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