6. Album von Dolls of Pain: „A Silence in my Life“

Dolls of PainWas haben Olivier, Cédric und Laurent gemeinsam? Genau! Sie sind Musiker und Mitglieder der Band Dolls of Pain. Und sie sind zurück mit ihrem 6. Studioalbum „A Silence in my Life“. Die in Straßburg gegründete Band kann schon auf eine 13jährige Geschichte zurückblicken. Sie erfinden zwar das Genre Dark Electro nicht neu, setzen aber neue Standards und ich darf genau da mal reinhören.

Den Anfang macht der Song „Nothing to Say“, bei dem im Hintergrund auch eine E-Gitarre zu hören ist. Thematisch hat es etwas mystisches an sich, da auch der Beat eher zum Relaxen einläd. „Stronger“ hingegen kombiniert klare und verzerrte Stimmen und ist ein Appell an die eigene Stärke.

Wie bereits Extize greifen auch sie zur französischen Sprache zurück, welche im nächsten Lied „Perverse Narcissique“ zum Einsatz kommt. Da ich dieser Sprache leider immer noch nicht mächtig bin, kann ich euch das Thema leider nicht beschreiben. Beattechnisch bewegt es sich ins epische. Es stell eines meiner Highlights des Albums dar. In nächsten Song „I raze to the Ground“ spüre ich richtig die Wut des Sängers, dass er am liebsten alles zerstören möchte.

Gitarren sind auch im nächsten Lied „Drunk but Happy“ zu hören und stellt wieder einmal unter Beweis, dass das Thema verlorene Liebe immer neu interpretiert werden kann. „Break it Down“ kommt ohne Gesang aus und geht für mich in die FuturePop-Richtung. Es ist eines der kürzesten Songs auf der CD.

Dolls of PainNun folgt „A Silence in my Life“ und kommt mir einer Ballade gleich und beschreibt die Leere. „Cicatrice“ ist wieder in französischer Sprache und kombiniert leicht und stark verzerrte Stimmen. In „No Turning back“ ist zu hören, dass sich ein Rückblick ins alte Leben meist nicht lohnt. Auf der Tanzfläche macht er auf alle Fälle eine gute Figur.

„Together“ hat ein wunderbaren Spannungsbogen und der Protagonist ist auf der Suche nach etwas. Es folgt nun wieder ein recht ruhiger Song („Dreams“), bei dem sich die französische Sprache wiederfindet und ein wenig an Diary of Dreams erinnert. Was bei der Band Dolls of Pain nicht sehr ungewöhnlich ist.

Lied Nummer 12 „Determination“ geht wieder leicht in die FuturePop-Richtung, so empfinde ich es jedenfalls. Es gehört damit zu meinen Favoriten des Albums. Harte Beats prägen „Forgive me“ mit dem Hintergrund eines schweren Fehlers. „Destroy your Bride“ ist in soweit ungewöhnlich, da ein Klavier zu hören ist. Hier hatte ich am schwersten, die verzerrte Stimme von Laurent zu verstehen. Aber die Stimmung des Liedes ist sehr düster.

Last but not least kommt dann noch „Phoenix“, welches sehr großes Potential auf der Tanzfläche entwickeln könnte. Eingängige Beats und der Synthesizer kreieren bildhaft den wieder auferstandenen Phoenix.

Als Fazit muss ich sagen, dass ich teilweise große Probleme hatte, Sänger Laurent durch die verzerrte Stimme zu entziffern, Jedoch eingefleischte Fans der Band Dolls of Pain werden da wohl besser zurecht kommen. Somit sollte das Album bei ihnen definitiv nicht fehlen.

Auf bald
Eure BlackRose

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