4. Album von Extize: „Don’t F**k With an Angel“

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Ich möchte auch noch ein weiteres Album der Band Extize vorstellen, dass bereits am 25. Januar 2014 das Licht der Welt erblickte. Es lautet diesmal auf den Namen „Don’t Fuck With an Angel“ und wurde unter dem Motto „Anyone who seeks to destroy the passions instead of controlling them is trying to play the Angel“ veröffentlicht. Über die Band selbst hatte ich ja bereits in meinem früheren Bericht geschrieben, dafür haben sich die Jungs bei dem mir jetzt vorliegenden Album Unterstützung durch einige weitere Musiker bzw. Bands Voilet Light Syndrome, Cynical Existense, Rave the Requiem oder Steven Johnsen geholt.

Auch diesmal lassen sie sich nicht auf eine musikalische Schiene schieben, denn die setzen wieder auf Dub Step und Drum´n´Bass, wobei auch FuturePop-Einflüsse dabei sind. Der Anfang mach das Lied „Oriange“, dass sehr orientalisch klingt und ist eines der langsameren Lieder auf dem Album. Mit „Someone Else“ wagen sich Extize in die leichte Rock-Richtung und beschreibt die innere Zerrissenheit, dass sich der Protagonist wünscht, in eine andere Haut zu schlüpfen.

Die Langsamkeit des Liedes „Thunder“ hingegen bedient sich wieder dem Dub Steps und die Stimme der Sängerin ist nur im Refrain zu hören. Es klingt wie ein hereinbrechendes Gewitter, was mal schwächer mal härter zuschlägt. „When Angel Fall“ ist ein typischer FuturePop-Song, wobei der Gesangspart von klar zu verzerrt wechselt. Mir stellt sich die Frage, was passiert, wenn keine Engel mehr da sind? Wir irren wohl umher auf der Suche nach Licht.

Extize Album„Something in the Air“ reiht sich nun als nächstes ein und bringt mehr Dub Step mit. Außerdem liegt etwas unheilvolles in der Luft. „Cyberpunkz“ ruft für mich zur zur Revolution auf. Die Hölle tut doch innerlich so gut in „What the Hell?“, dass das Licht zu sehen ist. In „Beautiful Day“ lassen sich Sounds aus alten Computerspielen wieder finden und das „liebe“ Geld spielt eine großen Rolle. Streckt die Fäuste in die Höhe und kämpft gegen das Syndikat ist das Motto von „Syndichate“. Dieses enthält wieder mehr FuturPop-Elemente was zu meinen Favoriten gehört.

Mit einem leichten asiatischen Touch kommt das nächste Lied „Last Samurai“ daher, was auch wunderbar zum Titel passt. Es beschreibt den Samurai-Codex, dass u. a. Furchtlosigkeit beinhaltet. Was die Band Exitze auszeichnet, ist die Multilingualität. Denn in „Monstre“ kommt wieder die französische Sprache zum Einsatz. Bei der teilweisen verzerrten Parts meinte ich fast, dass das Monster wirklich zu mir spricht. Auch „2 Fratzen“ besticht diesmal mit der deutschen Sprache und einer Computersprache. Die Wut auf die Außenwelt bricht langsam dein Gemüht und lässt dich fast ausrasten.

Extize AlbumWie klaut man Sterne? „Sternenjäger“ hat die Antwort und will auch noch den Mond. Ganz ohne Gesang kommt nun das folgende „ShutUp“ aus. Was dem Titel nach im ersten Moment mich nicht vermuten lässt, läd es doch zum Träumen ein, obwohl es auch tanzbare Passagen besitzt. Beim letzten Song des Albums „We are back“ geht es zurück zu den Wurzeln und Industrial gepaart mit ein paar FuturePop-Elementen kommt zum Einsatz. Der Gesang ist hier sehr minimalistisch.

Extize haben mit dem Album „Don’t F**k With an Angel“ wieder gezeigt, wie abwechslungsreich sie sein können und es reiht sich wunderbar in ihre Diskographie ein. Aber macht euch doch selbst ein Bild vom Album und hört unbedingt mal rein.

Auf bald
Eure BlackRose

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