Festivalarbeit + CasualGothics

Meine Lieben, ich war jetzt am Wochenende auf einem Festival – dem ersten Gothic Castle Satzvey. Zum ersten Mal war ich selbst hinter den Kulissen, eingeteilt am Merchandise Stand. Es waren „nur“ vier Bands, deren Merchandise ich verkaufen sollte (Schwarzer Engel, Bloody Mary, Stoneman und Asrai), und an und für sich nicht so viele Sachen. Naja, zig verschiedene Sorten T-Shirts, CDs, Poster, Schmuck, Buttons…  Aber ich kann versichern, daß es viel zu tun gab. Jedes Shirt, Aufkleber oder Poster musste nach dem Verkauf ausgehakt werden, vorher die richtigen Preise heraus gesucht werden, zusammengerechnet und mit der richtigen Kasse abgerechnet werden.

Wenn also jemand einen Klamotten- oder Accessoires-Stand auf einem Festival hat, es steckt mehr Arbeit dahinter, als dass das Merchandise aufzubauen ist, hübsch zu dekorieren und dann gemütlich auf einem Hocker sitzend auf Kundschaft zu warten. Aber es macht sehr viel Spaß, wenn die netten Kunden da sind, auch gerne beraten werden wollen, anprobieren und sich dann beim Kauf über die tolle Ware freuen. Und wer unsere Melanie mit dem Second Roses Shop noch nicht auf den diversen Festivals in der letzten Zeit getroffen hat, sie ist auch noch auf vielen Festivals und – ganz praktisch für alle, die gerade zur falschen Zeit am falschen Ort sind, oder daheim bleiben müssen: sie hat einen tollen Onlineshop und verkauft auch da. Meine Hochachtung für diese Arbeit!

So kann ich heute den Bogen über Festivals, Bandmerchandise und Gothic-Klamotten-Shops zu den CasualGothics schlagen. Viele der CasualGothics sind OldSchoolers, die seit Anfang an dabei sind und durch viele Wechsel in der Musik und GothicMode gegangen sind. Sie halten es aber einfach und ihre Präsentation ist eher ruhig als laut, wie viele andere GothicStile. Sie bevorzugen dabei dann eher die Grundfarbe Schwarz und tragen dann ihre favorisierten Band – Shirts und Jacken… Bandmerchandise eben und schwarze Jeans. Die Mädels fügen dem ganzen manchmal noch Spitzenhandschuhe oder Röcke oder Mützen hinzu.

Männlich oder weiblich – sie brauchen nicht viel Make-Up oder Accessoires, sie mögen manchmal einfach auch nur den schwarzen Nagellack auf den Fingern. Sie umarmen die Finsternis nicht mit ihrem Outfit, sondern halten es eher bequem. Ein wenig mehr, wenn sie Clubs besuchen, aber immer noch gediegen. CasualGothics drücken sich mehr dadurch aus, als mit tonnenweise ExtremStyling. Die dunkle Kultur braucht ihrer Meinung keinen extremen Stil. Zudem ist es auch im Alltag praktisch, nicht aufgerüscht im Job anzukommen oder wenn man eben Festivals oder Konzerte besucht.

Musikalischer Geschmack ist von der Person selbst ab, daher ist die Bandbreite: Alles.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Woche, wenn ihr euch in meinen GothicStilen noch nicht entdeckt habt, dann verpasst nicht die nächste Folge. Bis dahin,

eure Luna

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