Wunderbares Konzert mit Sweet Ermengarde, Atomic Neon und Still Patient?

Einzigartiges Konzerterlebnis

Sänger von Sweet Ermetage im privaten Plausch vor dem Konzert
Sänger von Sweet Ermengarde im privaten Plausch vor dem Konzert

Gestern war ich auf einem Konzert von Sweet Ermengarde, Atomic Neon und Still Patient?. Interessanterweise aber nicht als normaler Konzertbesucher, sondern durch eine persönliche Einladung von Atomic Neon bzw. dem Veranstalter „Warlord“ (auch Moderator eines Internetradios) als „Mitglied der Crew“. Außer der Musik von Atomic Neon war mir keine der Bands ein Begriff, und so konnte ich ganz zwanglos und unkompliziert einen Blick hinter die Kulissen einer Konzertveranstaltung werfen. Ich kam während des Soundchecks und dem Aufbau der Bühne mit den Musikern ins Gespräch, konnte den Ablauf des Konzertes genau beobachten. Trotz des Aufbaustresses waren alle freundlich und bereit, meine laienhaften Fragen zu beantworten.

Wahnsinn, was da alles nötig ist. Der Drummer, der sein Instrument aufbaut und justiert und dabei eine Session trommelt. Der Bassist, der währenddessen spontan mit einsteigt und einen Song spielt und der Sänger, der mit seiner Stimme, den leeren Saal vor dem eigentlichen Konzert die anwesende Crew in den Bann zieht. (Übrigens fand ich es sehr witzig, daß der Sänger von Still Patient spontan dem „Mompfred“ gemacht hat, als ich erfahren hatte, dass die Band aus Mannheim stammt ;)). Schließlich sind dann die Tonleute noch am arbeiten, die alles abmischen, die Sounds zusammenfügen, das Lichtteam, das nicht nur Nebelmaschine, sondern auch die Spots bearbeitet. Auch auf der Bühne stehen zig Kästen mit

Atomic Neon – Rio Black – beim Auftritt
Atomic Neon – Rio Black – beim Auftritt

Schaltern und Hebeln, die die Musiker dann selber für Hall, Echo, Stimme etc. bedienen.

Auf der anderen Seite der Bühne stehen – klar – die Konzertbesucher. Ich hab da auch unterschiedliche Typen beobachtet. Zum ersten scheint es die (ich nenne sie mal so) „Ich-sitze-es-aus-bis-meine-Band-kommt“-Typen. Die stehen oder sitzen steif in der Ecke, unbewegte Miene, bis DER Song von DER Band kommt. Dann verwandeln sie sich unter Umständen in den zweiten Konzertbesuchertyp. Ich nenne sie mal die „Nicker“. Die nicken im Takt mit dem Kopf, eventuell bewegen sie auch noch den Fuß im Takt. Mehr tun sie aber nicht. Als Drittes habe ich die „Ich hab dich lieb“-Fans gesehen, die Knuddeln und Knutschen bei jedem Lied, als würden sie dafür bezahlt werden. Wie viele Songs wohl „deren Lied“ sein werden? Keine Ahnung. Als viertes gibt es dann noch die „Headbanger“ oder „Tänzer“. Die gibt es auch in unterschiedlichen Varianten, aber sie gehen alle ab wie Schmitz Katze. Sie rotten sich in der Mitte der Konzertbesuchermenge zusammen und ziehen ihr Ding durch. Manche süß, manche lustig, aber immer sehr angestrengt und bemüht, die richtige Stimmung für das Publikum als „Anheizer“ zu verbreiten. Betrunken oder Megafans? Der jeweiligen Band auf der Bühne ist das sicher wurscht, Hauptsache, das Konzert war gelungen.

Still Patient? bei ihrem Auftritt
Still Patient? bei ihrem Auftritt

Was übrigens mit den Dreien – Atomic Neon, Sweet Ermengarde und Still Patient? – auf jeden Fall so war. Vielen Dank für den Blick hinter die Kulissen und den Bands für den tollen Abend.

Es grüßt
Eure Luna

Autorin Malefica de Luna

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