Imbolc… und das Licht ist wieder da!

SAMSUNGSo, ihr Lieben. Ich hatte euch letzte Woche angekündigt, heute über Imbolc zu schreiben. Es wird ja endlich auch wieder heller, die Sonne kommt zurück. Auch wenn es mit dem Schnee die letzten Tage so aussah, als würde es erst einmal richtig Winter werden.

Aber jeden Morgen kommt die Sonne ein bisschen früher über den Horizont und geht abends ein wenig später. Der Tag wird unmerklich länger. Und wisst ihr was? Das passiert schon eine ganze Weile, seit der Wintersonnwende nämlich.

Die Menschen früher – ohne Uhren oder TV Programmen, die einem einen Takt vorgeben könnten – merkten das ganz deutlich an Imbolc. Ihr kennt diesen Tag vielleicht auch unter dem Namen „Lichtmess“ – an diesem Tag konnte man deutlich „messen“, dass der Tag länger geworden ist.SAMSUNG

Was passierte an dem Tag so? Das keltische Volk der „Gälen“ beging das Fest der Reinigung und der milchgebenden Schafe. Die Wintergeister wurden (auch heute noch) mit viel Maskerade, Lärm und verbrennenden Strohpuppen vertrieben. Imbolc ist dem Karneval sehr ähnlich und fällt auch oft in die Zeit.

Brigid ist eine Göttin des Feuers und Wassers, die Göttin der Dicht-, Heil- und Schmiedekunst. Sie kann auch Brigit, Bride, Briga, Birgit oder gar als Heilige Brigitte in dem Zusammenhang auftauchen. Sie ist die Patronin und Nationalheilige Irlands, und zahlreiche Städte erinnern an sie: Bregenz, Burgund oder Birgitzköpfl. Brigids Symbole sind Feuer und der Zauberkessel.

Ich persönlich feiere Imbolc am 2. Februar, es gibt auch Hexen, die am Neumond nach Jul feiern (und damit ist die kleine MondsicheSAMSUNGl gemeint, die nach einer Schwarzmondnacht auftaucht). Viele Rituale und Bräuche ranken sich um das Datum, meistens orakeln wir, weihen magisch unsere Hexenwerkzeuge (nein… nicht die Bohrmaschine 🙂 … es sind: Kessel, Athame, Pentakel, Zauberstab und Kelch), und begehen Initiationsriten. Wenn es das Wetter zulässt, sind wir auch draußen in der Natur und brennen in einem sehr großen Kessel ein wenig von der Juldekoration: Mistelzweige und Tannengrün. Hier aber bitte absolute Vorsicht, wir wollen ja keinen Wald abfackeln!!!

WohstandsbinderuneEingebürgert hat sich bei mir auch, dass ich einen Arbeitszauber durchführe, der Erfolg und Wohlstand bringen soll. Am besten stelle ich ihn euch vor, aber zuerst das Festmahl für „danach“. Weiße Speisen (Milchreis, Quark, Spaghetti mit Carbonarasoße…) oder kräftige Gerichte, mit gutem Bier gekocht (ja, Brigid ist auch das „Biermädel“), die richtig durchwärmen, könnt ihr zur Feier des Tages genießen.

Nun, jetzt geht es los. Wir brauchen für das Ritual: 2 Efeuzweige, möglichst lang, Bunte Bänder (orange für den Willen erfolgreich zu sein, rot für Erfolg, gelb für Leistung, grün für Wohlstand und gold für Reichtum), ein Symbol für Arbeit (zum Beispiel eine Visitenkarte, Flyer oder die Wohlstandsbinderune), eine Opfergabe (Blume, Münze), einen Löffel Honig und einen Becher Milch.

Nun wird es ein wenig kompliziert, denn die beiden Efeuzweige müssen verknüpft werden. In einander verschlungen, wie auf der Abbildung hier:Efeukranz

Fixiert die Zweige mit Blumendraht oder einem Band und dann dekoriert ihr ihn mit den anderen „Zutaten“. Habt ihr ihn fertig geschmückt, dann löst den Löffel Honig in der Milch auf und trinkt sie. Dabei visualisiert, dass ihr Erfolg habt, alles klappt und bittet um Segen für das kommende Jahr.

Den Schmuck dann an der Haustüre aufhängen. Innen oder außen (ich bevorzuge innen, denn die Visitenkarte muss ja nicht unbedingt jeder Hinz und Kunz lesen 🙂 ).

Ich wünsche euch ein erfolgreiches Jahr, viel Inspiration von Brigid, Gesundheit und Heilung,

eure Luna ^v^

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