Last Minute Geschenke

X-Mas Cat... Ho Ho Ho!
X-Mas Cat…
Ho Ho Ho!

So, ihr Lieben, in vier Tagen ist es soweit. Dann ist Weihnachten und das große Geschenke Tauschen beginnt. Natürlich möchte man seine Lieben mit etwas beschenken, das sie sich gewünscht haben und was gefällt.

 

Was ist aber, wenn einem einfällt, daß man die nette Nachbarin oder den Trainer vom Sportverein vergessen hat? In dem Fall habe ich hier eine kleine Zusammenstellung von Last Minute Geschenken. Die Sachen sind schnell besorgt, oder man hat sie im allgemeinen noch irgendwo in seinem Haushalt und die Zubereitung ist simpel.

 

Wenn ihr diese Geschenke dann noch nett verpackt, muß es nicht der Gutschein aus dem Onlineshop sein oder ihr habt dann den schon vorhandenen Gutschein noch ein wenig personalisiert. Und selbstgemachtes ist auch was Feines.

 

Natürlich könnt ihr eine Großproduktion von Mützen und Schals starten, mit dicker Wolle und 8er oder 9er Nadeln sind die auch an einem Nachmittag gestrickt. Eine Mütze könnt ihr auch ganz schnell mit der Maschine nähen. Nehmt dazu ein T-Shirt, es kann ruhig eines mit Aufdruck sein und legt es hin. Dann eine Mütze drauf legen, rundherum zuschneiden und dann mit der Maschine eine Naht nähen. Wenn ihr die untere Kante am Shirt verwendet, ist ein Säumen nicht nötig.

 

Fascinator
Ein Fascinator aus Yoghurtbecher und Pappkreis. Stoffrestchen und Dekoration einfach mit Heißklebepistole aufpappen und dann auf eine Haarspange kleben.

Genauso lassen sich Armstulpen fertigen. Aus Socken lassen sich kleine Schneemänner (natürlich in unserem Fall gothisch verziert…) zaubern.

 

Wer gerne mit Papier arbeitet, kann mit Hilfe eines Schaschlikspießes aus Zeitungspapier rollen und diese Rollen auf eine Pappe aufkleben und dann Körbchen flechten. Laßt die Körbe „in Natur“ oder bemalt sie mit Acrylfarben. In den Korb könnt ihr dann Kosmetika, Lebensmittel oder anderes hineinpacken und verschenken.

 

Habt ihr zwei Linke Hände und kocht lieber etwas? Dann wären vielleicht diese Ideen etwas für euch: Leckere Liköre. Den Irish Coffee kann man verschenken und sofort genießen (sollte auch nicht zu lange aufgehoben werden, da die Sahne ranzig werden kann), den Rosenlikör muß man ein paar Tage ziehen lassen.

 

selbst gemachtes Körbchen, erster Versuch aus dem Jahr 2013. Steht inzwischen in meinem Badezimmer...
selbst gemachtes Körbchen, erster Versuch aus dem Jahr 2013. Steht inzwischen in meinem Badezimmer…

 

Für den Irish Coffee braucht ihr: 3/8 l starker Kaffee, 3/8 l Sahne, 6 EL Zucker, eine Messerspitze Zimt und 1/8 l irischer Whiskey. Einfach zusammenmischen. Fertig.

 

Der Rosenlikör benötigt etwas mehr Zeit, schmeckt dafür aber auch superköstlich. Nehmt ¼ l Wasser und kocht es mit 350 g Zucker auf. Wenn es etwas abgekühlt ist, 90%igen Alkohol dazu geben. 250 g stark duftende Rosenblätter in ein verschließbares Gefäß geben und die Alkohol-Zucker-Mischung darübergießen. Nun das Ganze 24 Stunden ruhen lassen. Am nächsten Tag durch ein Tuch abseihen und mit ½ Teel Zimt und einer Prise Koriander würzen. Noch ¼ l Wasser zugeben und ¼ l Alkohol. Dann das Ganze verschlossen einen Monat ruhen lassen und vor dem Trinken durch einen Kaffeefilter abseihen.

 

Auch sehr schnell geht der Eierlikör (falls ihr keine Zeit für den Rosenlikör habt) und „Eggnogg“ ist ein typisches Weihnachtsgetränk in den USA. (Geht auch zu Ostern, da ja Eier drin sind 😉 ). Dazu braucht ihr nur: 6 Eigelb, die mit 150 g Puderzucker und Vanillezucker vermischt werden. 170 g Dosenmilch 10% oder süße Sahne dazu geben und mit dem Mixer gründlich cremig rühren. Jetzt wird es ein bißchen kniffelig, denn ihr müßt den 90%igen Alkohol sehr vorsichtig am Rand reinlaufen lassen und nur noch mit einem (Koch)Löffel rühren. Macht es nicht zu stürmisch, denn der Alkohol sorgt sonst dafür, daß die Eier verklumpen. 180 ml Alkohol sollten ausreichen, wenn er euch zu stark schmeckt, gerne etwas die Menge reduzieren.

 

Wer lieber etwas Süßes knabbern möchte, kann entweder gebrannte Mandeln machen (einfach ein wenig Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen, aber aufpassen, damit es nicht verbrennt, denn der Übergang von Karamell zu Kohle geht schnell) und dann Mandeln in die Pfanne geben. Wenn alles bedeckt ist mit dem Zucker/Karamell, dann mit einem Löffel (net anfassen, ist sehr sehr heiß!!!) aus der Pfanne auf ein Stück Backpapier schieben und auskühlen lassen. Wenn die Mandeln zusammenkleben, IMMER mit Löffeln trennen, sonst gibt es Brutzelfinger.

 

„Rumkugeln“ von Sebastian Zurkuhl - Eigenproduktion. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rumkugeln.jpg#/media/File:Rumkugeln.jpg
Rumkugeln – gar nicht schwer, wenn man sie selbst machen will, und sooooo lecker!

Alternativ könnt ihr auch Rumkugeln machen. Ich hasse es, Plätzchen zu backen, aber das macht Spaß. Dazu 80 g Butter mit einem Eigelb schaumig rühren. 200 g Bitterschokolade aufschmelzen, bis sie rührfähig ist. Dann in die Ei-Butter-Mischung geben und ordentlich rühren. 2 EL hochprozentigen Rum dazu und dann auskühlen lassen. Ist das geschehen, kirschgroße Kugeln formen, diese dann in Schokostreuseln wälzen. In einem Glas kühl aufbewahren.

 

Für Kinder und Knuspermäulchen geht die simple Variante der Knusperpralinen: Überzählige Weihnachtsmänner aufschmelzen und dann mit Cornflakes oder Müsli mischen. Auf Backpapier diese Schokohäufchen fest werden lassen.

 

Zu allerletzt habe ich noch ein Rezept eines schönen Badesalzes gefunden. Das haben wir in meiner Ausbildung zur PTA mal hergestellt. Für Gothics genau richtig, denn es beißt. 😉

„Körniges Salz“ von Richard Huber - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:K%C3%B6rniges_Salz.JPG#/media/File:K%C3%B6rniges_Salz.JPG
Badesalz…

Dazu braucht ihr: 50 Tropfen Latschenkiefernöl und 57 Tropfen Terpentinöl. Wenn ihr eine Messerspitze Fluorescein Natrium zugebt, bekommt das Badesalz eine hübsche orange Farbe, die sich im Wasser zu einem Neongelb färbt (ja, unter Schwarzlicht bleibt ein leuchtender Effekt auf der Haut). Alles wird zu knapp 50 g Kochsalz gegeben und gut verschüttelt. Fertig. Wer nicht von seinem Badewasser gebissen werden will, kann natürlich auch andere Duftöle verwenden. Dieses ist speziell für Rheuma oder Erkältungen.

 

So, nun viel Spaß beim „Nachkochen“ der Rezepte, es geht wirklich fix und ihr habt mehr Zeit für die dunklen Sachen des Jahres. Ich werde nun eine Kleinigkeit für das Wintersonnwendfest morgen vorbereiten und dann meine nächsten Aktivitäten planen. Am 26. hat es hier ja schon wieder (in Frankfurt) tolle Parties mit dunkler Mucke und Gleichgesinnten.

 

Schöne Weihnachten, God Yul und so weiter,
eure Luna ^v^

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