Höhepunkt der Festivalsaison + MopeyGothic

MopeyGothics & Festivals im Sommer

SAMSUNGEs ist Sommer und alle genießen die Zeit. Blackfield ist gerade vorbei, da beginnt in Kürze das M’Era Luna, Amphi-Festival, Wackelfestival, W:O:A, PsychobillyFestival, Rockharz, ach… es sind so unglaublich viele, nicht einmal die kleinen Festivals, die „Umsonst & Freien“ und die Mittelalterlichen Spektakeln mitgezählt. Wer im Netz mal rumgoggelt, der findet garantiert eines nach Geschmack und in der Nähe. Oder eben auch weiter weg, dann werden Zeltplatz, Hostels, Freunde und andere Übernachtungsmöglichkeiten genutzt, um mit Gleichgesinnten Gothics zusammen zu treffen, die gute Musik zu genießen und in der Sonne zu sitzen, sofern es nicht gerade kübelt und gewittert. 😉

Interessanter Weise kann ich dann weiter meine GothicTypen beobachten, die sich auch hier versammeln und in Gruppen zusammenrotten. Folgende Gattung trifft man in der Reinform eher selten auf Festivals, aber ab und an dann doch: Das Leid schlechthin ist der MopeyGothic (mopey = trübselig). Er ist der kummervollste, düsterste überhaupt. Die meisten Gothics beginnen als MopeyGothic, sie wurden angezogen von der Kultur der Umarmung der Traurigkeit und der dunklen Emotionen. Sie sind entmutigt und spüren die bedrückende Traurigkeit der Schwärze. In ihrem Gehabe sind sie eher so, dass sie nach unten blicken beim Sprechen, murmeln und in ihrem langen Haar fuddeln und sie opfern Stunden alleine in ihren  strömenden Gedanken.

Sie sind unzufrieden mit der Gesellschaft, sich selbst und allen um sie herum und wissen genau, dass es für nichts eine Lösung gibt. Sie schaden niemanden, suchen sich aber gerne welche, die genauso wie sie selber ticken, und sind frustriert, daß sie niemanden finden, der genauso traurig und unglücklich wie sie selber ist. Manche Mopeys fühlen diese Gefühle tatsächlich, manche faken sie allerdings. Gerade die jüngeren Gothics finden es schick und cool, man ist eben traurig und misanthropisch. (Kleine „Emos“, wenn die noch im Pubertätsalter sind) Für die Allgemeinheit, ist dieser Typus Gothic der stereotypische „Mainstream“-Gothic schlechthin. Denn jeder Gothic in der Szene ist ein bißchen dieser MopeyGothic, der Düsternis, Traurigkeit und Unsicherheit verspürt. Jeder hat diese traurigen Tendenzen. Die Kleidung der Mopeys ist eher Casual und beinhaltet immer schwarz. Ganz sicher gehört zu dem Styling auch ein Trenchcoat, die Accessoires sind eher minimalistisch, Schmuck aus Silber. Band T-Shirts, Röcke, dicker schwarzer Eyeliner und (natürlich) Schleier für die MopeyLadies. Zu ihrer Melancholie passt musikmäßig The Cure, The Cure und selbstverständlich: The Cure.

Immer noch kein Gothic-Typ dabei gewesen, in dem DU dich erkennst? Dann verpasse nicht die nächste Folge, bis dahin wünsche ich einen sonnigen Sommeranfang und Spaß auf Festivals (don’t be too mopey 😉 )

Eure Luna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.