Ein Bericht vom NOAF Festival 2013 in Wörrstadt

Neuborn Open Air Festival 2013

Am 23. und 24. August war Metal Roses auf dem Neuborn Open Air Festival, kurz: NOAF, vor Ort.

Das NOAF findet seit 2005 in Wörrstadt im Erholungsgebiet Neuborn (nahe Mainz) statt. Für 28€ gibt es mehr und weniger bekannte aber auch ein paar große Bands aus dem Bereich Metal, Hardcore und Rock zu sehen.

Das Wetter an dem Wochenende war uns nicht wohl gesonnen, es regnete, war kühl und der Veranstaltungsplatz sehr schnell eine matschige Rutschbahn. Zum Glück kamen wir mit unserem Auto nach dem Abbau vom Platz ohne gezogen werden zu müssen, besonders einfach wars aber dennoch nicht. Das Wetter wird auch wohl verantwortlich gewesen sein, warum dieses Jahr, schätzungsweise, weniger Besucher waren als in den Jahren davor.

Dieses Jahr waren unter anderem die Frankfurter Thrash-Metaller Tankard, die schwedische Melodic-Death-Metal Band Dark Tranquillity und als Headliner die Portugiesische Metal Band Moonspell zu sehen. Ferner spielte noch die deutsche Funeral-Doom-Metal-Band Ahab und die Hardcore bzw. Metalcore Band Eskimo Callboy.

Auf dem Noaf gibt es auch ein Gewinnspiel, bei dem ihr Preise aus dem festivaleigenen Merchandise gewinnen könnt.

Seit 2009 hat das NOAF jährlich über 2000 Besucher gehabt. Die Preise auf dem Festival selbst sind ok, jedoch gibt es kulinarisch wenig Auswahl; diejengen unter euch die auf Fleich verzichten wollen können lediglich auf eine Portion Pommes zurückgreifen. Auch beim NOAF gibt es Verpflegung nur gegen Wertbons und wie im vorherigen Beitrag zu lesen war, mag ich diese nicht besonders, da man sowohl die Übersicht über die Finanzen verliert, als auch diese die Tendenz haben auf dem Wert übrig zu bleiben, für den man sich nichts mehr kaufen kann.

Mit uns zusammen gab es insgesamt 5 oder 6 Händler auf dem NOAF.

Leider muss ich auch eine negative Meldung machen, vielleicht auch in der Hoffnung, dass sich daran in Zukunft etwas ändern wird: Vielleicht lag es an der Unkenntnis der Veransalter, und das hoffe ich sehr, denn ansonsten würde es bedeuten, dass es ihnen egal ist, doch scheinbar hatten diese kein Problem damit Neonazis auf ihr Gelände zu lassen, die an einschlägiger Kleidung (Marken: Thor Steinar, Ansger Aryan usw.) und an Patches der aus dem NSBM (National Socialist Black Metal) Bereich kommenden Bands Absurd, Totenburg, Nordglanz, Satanic Warmaster uvm. zu erkennen waren.

Diese Bands sind durch ihre rassistischen, antisemitischen und völkisch-nationalistischen Texte in erscheinung getreten, zudem bewegen sich die Mitglieder im kriminellen, rechtsradikalen Milleu und sind zum Teil verurteilte Straftäter. So sind fast alle Mitglieder der Band Absurd in den 90er Jahren verurteilte Mörder. Nicht das so etwas eine Seltenheit auf Metalfestivals wäre, aber zumindest wird bei vielen zumindest nach außen hin versucht, ein sauberes Bild zu erhalten und zumindest das würde ich mir gerne in Zukunft auch vom NOAF-Team wünschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.