Neue EP vom Project Caretaker: „Ich“

Project Caretaker - ICHHeute habe ich für euch eine neue Rezension vom Project Caretaker (ursprünglich nur „Caretaker“ genannt) im Gepäck, die sich dem deutschen Electro-Pop widmet. Die Berliner Formation rund um Sebastian Tessendorf veröffentlichte nun ihre 3. Scheibe mit dem Title „Ich“, die aus insgesamt 8 Tracks besteht und am 17.06.2016 veröffentlicht wird.

 

Techno- und Electro-Musik inspiriert den Sound von Project Caretaker, das 2001 von Sebastian gegründet wurde. In diesem Jahr wurden auch die ersten beiden Singles “Dunkle Liebe“ und “Idyll“ veröffentlicht. Auf dem Wave-Gotik-Treffen 2004  konnte er bereits erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln. Aber nun zurück zur der mir vorliegenden EP.

 

Es erscheint wieder unter dem deutschen Label „Zone 30 Records“ und besticht diesmal mit klarer Stimme. Das erste Lied „Ich bin wer ich bin“ befasst sich mit der eigenen Persönlichkeit und dass sie sich nicht verändern lässt. „Hochkultur“ dagegen ist das mahnende Wort zu den Kriegen der Kirche. Beide Songs haben einen Rhythmus, der mich nicht ruhig sitzen lässt aber mich auch über die Texte nachdenken lässt. Diese beiden Songs sind auch als Remixe auf der EP vertreten.

 

Sebastian TessendorfDanach folgt das Lied „Weltenraum“, was ein Appell an die Menschheit ist, dass wir unseren Planeten besser behandeln sollten. „Veränderung“ lädt zum träumen ein, da es nur eine Melodie besitzt. Nun kommt die Wandelbarkeit der Stimme von Sebastian auch gut zur Geltung. Außerdem bedient er sich diesmal beim Refrain der englischen Sprache. Im Lied „Die Zeit“ besingt er das Leben, welches auch genossen werden sollte, denn es ist vergänglich. So wie im letzten Song „Freund“, in dem nur ein Klavier zu hören ist und er den Verlust eines sehr guten Freundes besingt.

 

Sänger Sebastian beschreibt seine Songs als sehr emotional und autobiografisch, was für mich im Lied „Freund“ auch wirklich ankommt. Ansonsten finde ich die EP sehr abwechslungsreich und gut gelungen sowie das ein oder andere Lied auch tanzbar ist. Meiner Meinung nach befindet sich seine Musik aber derzeit erst am Rande unserer Szene. Oder was meint Ihr? Hört selbst und schaut euch das neue Video zum Lied „Ich bin wer ich bin“ an:

 

Auf bald
Eure BlackRose

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