Schwarzromantische Aktivitäten mal selber organisiert…

…und nicht von einem großen bekannten Veranstalter.

Grablichter als romantische Beleuchtung
Grablichter als romantische Beleuchtung

Es war ein vollgepacktes Wochenende. Erst der schwarze Stammtisch in Mainz, der sich zum 40. Mal ereignete. Es gab ein wunderbares Feuerwerk und auch einen leckeren Umtrunk. Wir saßen wie immer gemütlich zusammen und redeten. Das Schwarzvolk traf sich in der urigen Location in Mainz Laubenheim. Piraten und jede Menge gothische Deko sind dort liebevoll vereint und geben einem das Gefühl, eines zweiten Wohnzimmers.

Dabei liefen über das TV Gerät Musikvideos nach jedem Geschmack. Dort habe ich schon tolle Bands wie Meinhard oder Nostra Morte kennengelernt. Also, als Videos, nicht persönlich ;). Ich mag es ja, wenn es ungewöhnlich und außergewöhnlich ist. Diese Bands lohnen sich auf jeden Fall mal anzusehen.

 

Dann kam das Feuerwerk, wunderbare Idee, so etwas zu feiern. Selbst die vorbeifahrenden PKW blieben stehen und ließen es sich nicht entgehen. Ob sie sich nicht getraut haben? Wer weiß, wer weiß?

Am Samstag gab es dann in einem Garten in Offenbach den zweiten „Ball der Krähen“. Wunderbar vorbereitet und organisiert. Es sollte der „Blauen Stunde“ vom WGT nachempfunden sein und sich gegen die Industrial und Cyber / EBM – Parties und Veranstaltungen durchsetzen. Diese findet man ja inzwischen des öfteren. Gefühlvolle Musik mit intellektuell ansprechenden Texten lief über Boxen in dem mit Fackeln und Grablichtern illuminierten Garten.

Jeder beteiligte sich mit einer Gabe für das Büfett, vegan, vegetarisch oder „normal“. Wein für jeden Geschmack und andere kleine Köstlichkeiten türmten sich auf dem Tisch.

Im Gartenhaus saßen die DJs, die stets die passende Musik auflegten. Auf Decken am Boden konnte Mann und Frau genießen, essen und trinken. Und sich angenehm über alles mögliche unterhalten. Die Stimmung war sehr romantisch. Es hatte etwas von einem Picknick, während die Flugzeuge über unsere Köpfe zogen und die Träume und Phantasien mitnahmen.

Nach 23 Uhr begann man dann mit dem Entzünden der Feuerstelle und eine sagenhafte Feuershow zu Klängen von Vivaldi begann. Gekonnt wirbelte der Künstler Veit Keller seine Fackeln durch den Garten und überzeugte uns davon, dass er sein Metier beherrschte.

Viel zu schnell war er aber damit fertig und jeder stärkte sich nochmals am Büfett.

Als ich diese schwarzromantische Veranstaltung verließ, bedauerte ich wirklich, dass ich gehen musste. Aber mein Wecker klingelte am Sonntag schon um halb 8, da ich dann eine Schifffahrt gebucht hatte.

Von Mainz Budenheim fuhren wir über drei Schleusen vom Rhein in den Main bis nach Frankfurt an den Eisernen Steg. Leider war diese Veranstaltung, obwohl vom Schwarzvolk geplant von zahlreichen „Bunten“ unterwandert. Nun gut, es hatten sich zu wenige an dieser Tour beteiligt und da es eine öffentliche Fahrt war, gingen wir halt unter. Und das Feeling einer „Metal-Kreuzfahrt“ konnte nicht aufkommen.

Es war aber trotzdem sehr nett, den einen oder anderen, den man sonst nur im Dunklen kennt, bei strahlendem Sonnenschein zu sehen. In Frankfurt gingen wir dann einmal den Main rauf und runter wieder zurück zum Schiff und dann ging es über die Schleusen zurück nach Budenheim.

Wenn da mal mehr dem Aufruf folgen, teilzunehmen, könnte man auch ein richtiges „Schwarzes“ Programm gestalten, wie es das Beispiel der Privatparty in Offenbach zeigt. Beteiligt euch auch bei kleinen Veranstaltungen rege, denn sonst sterben sie wieder, bevor sie überhaupt ihr volles Potential entfalten können. Es wäre wirklich sehr schade, wenn nur noch die großen (Amphi, M’Era oder WGT) den Massenzulauf haben und jeder jammert, dass in der eigenen Region nichts stattfindet.

Also, Leute, zeigt ein wenig Initiative und organisiert doch auch mal eine schwarze Feier für eure Freunde. Sicher hat der eine andere Stino aus dem Freundeskreis dann auch Spaß und versteht uns Dunkelvolk besser. Wenn dann genug Schwarze bei so etwas teilnehmen, richtet man sich auch gerne nach dem Geschmack der Teilnehmer (ja, an Sylvester übernehmen wir Gothics gerne eine JuHe und richten es uns gemütlich ein), quält auch auf Schifffahrten keine Hell-Ene oder Dicke-Backen-Musik die Reisenden.

Einen schönen Sonntag… ich muss jetzt mal gucken, ob Queen of the Damned heute nochmal im TV wiederholt wird… ein Kultfilm, meiner Meinung nach.

Eure Luna ^v^

PS: Bei allen hier genannten Veranstaltungen hier wird es eine Fortsetzung geben….

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