Bandportrait: Schwarzschild

Schwarzschild LogoVor kurzem erreichte mich erneut eine Anfrage zu einem Bandportrait, dass sich erst im Frühjahr 2016 gegründet hatte. Es handelt sich um die Band Schwarzschild, die aus Sänger Dino Serci und Keyborder Peter Daams besteht. Der Musikstil lässt sich sehr elektronisch beschreiben, untermalt von Elementen aus Industrial, Goth- und Synth-Pop.

Die Debüt-Single „Bis zum Ende der Zeit“ steht auch schon in den Startlöchern und soll am 11.11.2016 das Licht der Welt erblicken. Wobei mir die Band schon mal ihre  früheren Werke zur Verfügung gestellt hat. Darunter sind die Lieder „Zuviel Leben“, „Auferstehen“, „Ruf der Nacht“ und „In meinem Blut“.

Dino + Peter von SchwarzschildDino hat sich schon seit über 15 Jahren der Musik verschrieben und wirkte bei einigen Rock- und Pop-Projekten mit. Im Jahre 2010 wurde er Sänger der Celtic-Folk-Rock Band „Connemara Stone Company“, mit der er die Auszeichnung „Bester Folk Rock Sänger“ mit Platz 1 gewann. Mit Schwarzschild kehrte er nun zu seinen Wurzeln zurück und lebt nun seinen Traum einer eigenen Band.

Bei Peter wiederum war die Musik mal mehr mal weniger in seinem Leben präsent. Wobei er sich bereits 1990 sein erstes Keyboard zulegte. Nach eigenen Gesangsversuchen mit seinen Kompositionen besann er sich der langjährigen Freundschaft mit Dino und nahm Kontakt mit ihm auf.

Schwarzschild nutzt die deutsche Sprache, die mit Dinos kraft- und gefühlvoller Stimme ein großartiges Sprachrohr hat. Die tiefgründige Botschaft der Songs kommen mit seiner Stimme bei mir sehr gut an. Im April 2016 entstanden die ersten beiden Songs „Auferstehen“ und „Ruf der Nacht“. Anfang Mai folgte das erste Video zum Track „Zuviel Leben“. Aktuell arbeiten Schwarzschild an weiteren Songs sowie an ihrem Debüt Album „RADIUS“, dessen Release im Frühjahr 2017 geplant ist.

final_cover_bis-zum-ende-der-zeit-1Nun aber zurück zu den insgesamt 4 Songs von Schwarzschild. Da fange ich mal mit dem Lied „Zuviel Leben“ an, dass nur im Hintergrund musikalische Elemente aufweißt. So legen sie viel Wert auf den Gesang und thematisch wird die Auseinandersetzung der innerlichen Gefühlen mit der Außenwelt beschrieben. „Auferstehen“ reiht sich da gut ein, denn es beschreibt die Rebellion gegen Mobbingattacken von außen. Beide Songs sind eher elektronische Balladen.

Mit „Ruf der Nacht“ hingegen kommt nun ein tanzbarer Track, der die Wandlung in ein Geschöpf der Nacht. Sogar elektronisch kann das Vampirthema aufgegriffen werden und in ein wunderbaren Song verwandelt werden. Da passt dann „In meinem Blut“ sehr gut dazu, der die exzessive Liebe zum anderen Geschlecht beschreibt, ohne die der Protagonist nicht mehr leben kann. Stilistisch kommt es einem SynthPop-Song sehr nah und kann durchaus auf der Tanzfläche brillieren.

Mein Fazit zur Band ist sehr positiv und der Track „Zuviel Leben“ wird wohl zu meinem derzeitigen Ohrwurm. Ich freue mich schon, die Debütsingle zu hören und euch diese vorzustellen.

Auf bald
Eure BlackRose

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.