Die Bücherserie „Dark Ones“ von Katie MacAlister – 1. Teil

Aufgrund der vielen Zeit die ich nach der Geburt meines Sohnes hatte, widmete ich mich meiner doch recht umfangreichen Büchersammlung aus eBooks. Meine Wahl fiel auf die Serie von Katie MacAlister, die sich, nach den einzelnen Buchtiteln zu urteilen, um Vampire handelt. Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software, konnte dort aber weder ihre witzigen Dialoge noch romantische Szenen unterbringen. Somit beschloss sie eher Liebesromane zu schreiben.

„Blind Date mit einem Vampir“

Das erste Buch aus dieser Reihe lautet auf den Titel „Blind Date mit einem Vampir“, was mich doch recht neugierig machte. Da in den eBooks ja leider keine Klappentexte vorhanden sind bzw. diese erst nach ein paar Seiten kamen, war ich noch neugieriger. Auf das große Aber komme ich aber später noch zurück. 

Vorab noch etwas zum Schreibstil: Alle Bücher sind immer in der Ich-Perspektive geschrieben und immer aus der Sicht der Hauptprotagonistin. Es sind immer die Frauen, die in den Vordergrund gestellt werden. Was ist sehr bewundernswert finde. Auch sind sie nicht die ultrahübschen, bestgestylten und wohlgeformten Damen, sondern jede hat auch Macken und Gaben, die sie menschlicher und interessanter machen. An sich schon ein Grund, diese Bücherserie einfach nicht aus der Hand zu legen. 

Nun zurück zum 1. Buch: Es geht in der Geschichte um Joy und ihre Freundin Roxy, die sich Anfangs die Zukunft von Freundin Miranda vorhersagen lassen. Da erfährt Joy, dass sie bald den Mann fürs Leben kennenlernen wird. Jedoch soll er ein Vampir sein, was Joy nicht so echt glauben kann, da sie die Existenz von Vampiren als Hirngespinst abtut. Zusammen mit Roxy macht sich Joy auf die Reise nach Tschechien zu einem Gothic Festival, an dem auch der berühmte Vampirschriftsteller C.J. Dante anwesend ist. Dort lernt sie auch den geheimnisvollen Raphael kennen, zudem sie sich sehr hingezogen fühlt. Im Laufe der Geschichte werden immer seltsamere Vorgänge bekannt und es wird eine Leiche mit Bissspuren gefunden. 

Ich muss jedoch sagen, dass dieses Buch leider nicht viel mit Vampiren zu tun hat, denn diese bzw. die Dunklen, wie die Schriftstellerin diese bezeichnet, erscheinen nur ganz am Rande als Nebenschauplatz. Zwar ist das Ende noch recht spannend und unvorhergesehen, aber die Geschichte davor war nur eine Aneinanderreihung von Geschehnissen und die erotischen Szenen waren mir wieder viel zu schnell zum Ende kommend. Somit konnte das Buch als Auftakt nicht wirklich bei mit punkten und ich habe mir wirklich überlegt, ob ich die Reihe noch weiterlese. 

„Kein Vampir für eine Nacht“

Aber ich habe mich doch durchgerungen und das 2. Buch „Kein Vampir für eine Nacht“ zur Hand genommen und bin wirklich positiv überrascht worden. Diesmal ging es um Allegra Tellford, die als Geisterbeschwörerin für eine amerikanische Organisation arbeitet. Da es mit ihrer Gabe nicht so recht klappen will und der Jobverlust ihr im Nacken sitzt, bricht sie nach London auf, um in den vermoderten Häusern Englands ihr Glück zu versuchen. Als sie in einem Haus tatsächlich auf einen für sie vermeintlichen Geist stößt, um ihn zu beschwören, erlebt sie eine erstaunliche Überraschung. Denn sie trifft ihn auf einer Signierstunde des berühmten Autors für Vampirromane C.J. Dante wieder und kann sich seiner Anziehungskraft nicht entziehen. 

Diesmal bin ich besser in die Geschichte eingetaucht, da es nun wirklich um einen Vampiren bzw. Dunklen geht. Der Dunkle Christian hat nun eine Hauptrolle bekommen und muss sich durch die Gabe von Allegra mit allerlei Geistern rumschlagen und sie dann auch noch davon überzeugen, mit ihm die Ewigkeit zu verbringen. Ich habe es regelrecht verschlungen und konnte es kaum aus den Händen legen, so spannend und mitreisend las sich diese Zeilen. Ich war wirklich froh, dass es der Schriftstellerin gelungen ist, ein faszinierendes Buch zu verfassen und freute mich schon auf den 3. Teil.

„Küsst du noch oder beisst du schon?“

In „Küsst du noch oder beisst du schon?“ ging es diesmal um die junge Dozentin Nell Harris, die nach Prag eingeladen wurde, um eine alte Ritterrüstung zu begutachten. Jedoch gestaltete sich die Reise völlig anders als gedacht, denn Nell stoplert in der Wohnung der geheimnisvollen Melissande über Kobolde, wird dann noch von einem lüsternen Geist verfolgt und stößt dann auch noch auf den Dunklen Adrian, der sie kurzer Hand entführt. Im Laufe der Ereignisse findet Nell schließlich heraus, dass Adrian der angebliche Verräter sein soll und versucht ihn fortan von dem Fluch, der ihm der Demonenfürst Asmodeus auferlegt hat, zu befreien. 

Der 3. Teil liest sich für mich wieder sehr gut und ich konnte es wieder weglegen. Auch die witzigen Szenen sind interessant geschrieben und teilweise hatte ich einen Lachflash. Jedoch das Ende war sehr abrupt und viel zu einfach für dieses komplexe Thema. Nichtsdestotrotz gefiel mir dieser Teil wieder sehr gut und wagte mich gleich an Buch Nummer 4.

„Vampir im Schottenrock“

In „Vampir im Schottenrock“ ist der Name Programm, denn hier ging es um den Schotten Paen Scott und die Halbelfe Samantha Cosse. Beide treffen aufeinander als Samantha gerade ihre eigene Detektei eröffnet hat, da sie ein besonderes Talent dafür besitzt, verlorene Dinge aufzuspüren. Und genau Paen beauftragt Sie damit, ein geheimnisvolles Artefakt zu finden. Samantha setzt zusätzlich alles daran, Paen davon zu überzeugen, dass sie füreinander bestimmt sind. Wobei sie jedoch bei Paen auf Granit beißt, da er nicht an die Liebe glaubt und sie damit mehrmals vor den Kopf stößt. 

Dieser Teil fesselte mich wieder vollends und die ganzen Wirrungen und Ereignisse waren immer aufs neue faszinierend. Auf jeder nächsten Seite passierte wieder etwas unerwartetes und das war richtig spannend. Was mich auf den nächsten Teil dieser Reihe hoffen lies.

„Vampire sind zum Küssen da“

Teil 5 „Vampire sind zum Küssen da“ war aber schon allein vom Kurzinhalt so verworren, dass ich nicht wusste, ob ich dieses Buch beenden würde. Es geht darin um die Physikerin Portia Harding, die nicht an übersinnliche Dinge, geschweige denn an Magie glaubt und für alles eine wissenschaftliche Erklärung finden muss. Sie wird von ihrer Freundin Sarah mit auf eine Reise durch Schottland gezerrt, auf der Sarah mit allen Mitteln versucht, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Dann passiert auch gleich etwas magisches und Portia hält es für eine durch Pilze verursachte Halluzination. Durch die Begegnung mit dem Magiewesen kann Portia nun das Wetter beeinflussen, was einigen anderen übersinnlichen Kreaturen gar nicht passt.

Weiter bin ich in dem Buch gar nicht gekommen, denn Portia ist als Heldin schrecklich und wird durch den Quoten-Vampir Theo auch nicht besser dargestellt. Auch die penetrante Leugnung der Magie stößt bei mir übel auf. Die Figuren sind so flach, dass ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden habe. Auch ist es mit den ganzen phantastische Wesen viel zu überladen. Somit habe ich nach ca. 50 Seiten aufgegeben und mich dem nächsten Buch gewidmet.

„Ein Vampir kommt selten allein“

Bei dem 6. Buch „Ein Vampir kommt selten allein“ bin ich derzeit bei Seite 99 und kann noch kein endgültiges Fazit ziehen. Aber dieses bekommt ihr in Teil 2 dieses Berichtes. Bis dahin habt noch ein wenig Geduld.

Auf bald
Eure BlackRose

PS: Alle Bücher könnt ihr u. a. bei Amazon bestellen.

Der Fluch des Drachen – Ein Fantastical von Corvus Corax und Markus Heitz

Was ist ein Fantastical? Es ist die Zusammenführung von Fantasie und Musical, ja es klappt auch wenn es im ersten Moment komisch klingt.

Es wird die Geschichte des Schmiedes Adamas erzählt. Er hatte es nie leicht in seinem Leben wegen einer Besonderheit, die nicht sofort auffällt. Immer wieder wird er vertrieben, wenn jemandem seine Fähigkeiten auffallen. Obwohl man mit ihm wie mit einem Aussätzigen umgeht bleibt er immer hilfsbereit. So lernt er auch einen Repräsentanten eines anderen Landes kennen, der sofort erkennt, was Adamas ist und welche Möglichkeiten ihm dabei offen stehen.

Es spielt in der Epoche des Mittelalters, wo alles Unerklärliche Angst macht und Menschen sowie Tiere wegen angeblicher Hexerei verbrannt werden. Wie eine Robe zum Beispiel. Im Laufe der Geschichte lernt er verschiedenste Personen kennen, denen er hilft oder die ihm helfen, die Ihm wohlgesonnen sind, aber auch solche die es nicht sind. Außerdem werden ihm endlich die Gründe für seine Fähigkeiten zuteil und mit Aufzeigen dieser beginnt die Geschichte.

Thematisch handelt es auch von Liebe, Verrat, Zauberei, Ritter, Könige, Prinzessinnen, Hofdamen und wie der Name es schon sagt von Drachen.

So spielte es sich in meinen Gedanken ab:

Beim Hören des Intros der ersten CD entsteht vor meinem inneren Auge schon ein Bild, das mich in ein Theater des Mittelalters versetzt. Wir haben einen Erzähler (Johannes Steck) und die Musikanten, die das Stück untermalen.

Ein Raum, dunkel, mit Kohlepfannen minimal erhellt. Ein Erzähler, an einem mit Kerzen beleuchtetem Pult, das ihm etwas Dämonisches verleiht. Er beginnt zu erzählen und die Protagonisten erscheinen auf der Bühne und beginnen ihre Handlung, die der Erzähler ihnen vorgibt.

Sobald der Erzähler verstummt, ertönt Musik und beschreibt durch Gesang und Rhythmus die Gefühle oder Gedanken und Wünsche der Protagonisten. Ich folge gespannt der Geschichte und freue mich schon auf den nächsten Akt. Ich wurde richtig tief in das Fantastical hineingezogen.

Für den Gesang konnten Alea, der Bescheidene (Saltatio Mortis), Holly Loose (Letzte Instanz), Ji-In Cho (Krypteria, And Then She Came), Birgit Ines Muggenthaler-Schmack (Schandmaul) sowie Maxi Kerber (Musical Sängerin: die Betties) gewonnen werden. Auch gehören Faun in kompletter Besetzung dazu sowie Katja Moslehner (ehemals Faun). Story und Texte sind von Markus Heitz (Die Zwerge), die Musik stmmt von Corvus Corax.

Als Produzenten wurden die musicalerfahrenen Produzenten Ingo Politz und Marcus Gorstein gewonnen sowie als Erzähler den erfahrenen Schauspieler Johannes Stecke.

Ab dem 28.Juli 2017 gibt es u. a. bei Amazon 2 Versionen:
1. 3 CD Version 2 enthalten das gesamte Hörbuch die dritte beinhaltet die kompletten Songs
2. 1 Musik CD

Natürlich kommt dieses Fantastical auch auf die Bühne. Die ersten Live Daten gibt es auch:

07.12.2017 Hannover Theater am Aegi
08.12.2017 Erfurt Alte Oper Erfurt
09.12.2017 Dresden Alter Schlachhof
10.12.2017 Leipzig Haus Leipzig
29.12.2017 Augsburg Kongress am PARK Augsburg
22.02.2018 Würzburg Posthalle
23.02.2018 Neunkirchen /Saar Neue Gebläsehalle Neunkirchen
24.02.2018 Düsseldorf Capitol Theater
25.02.2018 Wacken Winter Nights
02.03.2018 Soest Stadthalle

Euer Assassin

Rezension: Die Insel der besonderen Kinder

Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs
Originalausgabe erschien 2011 unter dem Titel „Miss Peregrine´s Home for Peculiar Children“, deutsche Ausgabe erstmals 2011, 416 Seiten. ISBN 3-426-51057-X. Übersetzung ins Deutsche von Silvia Kinkel, erhältlich über Amazon.

Inhalt
Spoiler Warnung: Leicht, ich fasse nur die erste Hälfte des ersten Buches zusammen, ohne die großen Momente zu verraten. Der letzte Absatz gibt etwas tiefere Einblicke.

Viele von uns kennen das vielleicht aus eigener Erfahrung: Der Großvater erzählt seinem geliebten Enkel zum Einschlafen fantastische Geschichten; waren es bei uns wohl eher Märchen, die uns sanft in den Schlaf begleiten, freut sich Jacob dagegen allabendlich auf makabere Erzählungen, in denen Kinder mit besonderen Fähigkeiten die Hauptrolle spielen. Wie ein Jahrmarkt der Absonderlichkeiten erfährt er immer Neues über diese besonderen Kinder, die schweben, unsichtbar sind oder am Hinterkopf einen zusätzlichen Mund haben und zusammen auf einer Insel in einem Kinderheim wohnen.

Als Kind kann Jacob nicht genug von den Berichten und den passenden Fotografien bekommen, doch je älter er wird, desto mehr rückt seine Abenteuerlust in den Hintergrund und macht der Skepsis Platz: Stimmt es wirklich, dass sein Großvater Abraham im Krieg auf diese kleine Insel irgendwo vor der walisischen Küste geflüchtet ist und dort die Bekanntschaft all der wunderlichen Kinder mitsamt schrulliger Lehrerin machte? Wollte Jacob früher selbst unbedingt auf diese Insel, ist er heute im Alter von 15 vor allem daran interessiert, dem beengenden Familienunternehmen und dem vorgezeichneten Weg zu entkommen. Seinen Großvater belächelt er eher als „senilen Schwachkopf“, der immer öfter von den schrecklichen Monstern brabbelt, die er einst auf der Insel kennen- und fürchten lernte – und die ihm anscheinend bis nach Florida gefolgt sind.

Doch Jacob wird auf furchtbare Weise eines Besseren belehrt und startet aus dem dringenden Wunsch heraus, seine seelische Gesundheit zu behalten, eine verzweifelte Reise zur walisischen Insel, auf die sein Großvater so lange gelebt haben soll.
Read more „Rezension: Die Insel der besonderen Kinder“

Rezension über die Bücher der Black Dagger Reihe von J. R. Ward

Rauschende Erotik und erbitterte Kämpfe – Die Welt der Black Dagger

Nachdem das Bild des Vampirs in den vergangenen Jahren in Literatur und Film stark verwässert wurde, vergisst man gerne, dass es nach wie vor Bücher und Buchreihen gibt, die dem blutrünstigen und geheimnisvollen Urtypus des Vampirs alle Ehre machen. Schon seit 2005 vermag es so die Black Dagger Reihe der begabten Autorin Jessica Bird (unter dem Pseudonym J.R. Ward), Fans des Fantasy- und Gothic-Genres mitzureißen.

Bei der Black Dagger Buchreihe handelt es sich um moderne Vampirromane, welche es verstehen, Erotik, Gewalt, Liebe und Leidenschaft zu einem roten Faden zu verknüpfen, der sich durch alle Bände der Saga zieht. Grundstein der Handlung ist ein Krieg, der schon seit Jahrhunderten unbemerkt zwischen Vampiren und ihren uralten Widersachern, den sogenannten Lesser, tobt. Zum Schutz der letzten verbliebenen Vampire wurde die Black Dagger Bruderschaft gegründet, angeführt von Wrath, dem letzten reinblütigen Vampir und rechtmäßigen aber unwilligen König der Vampire.

Die Handlung jedes Buches folgt dabei immer einem Mitglied oder einem Verbündeten der Bruderschaft und deckt so nach und nach deren Vergangenheit, Persönlichkeit und Beweggründe auf. Zumeist liegt der Fokus dabei auf der Liebesgeschichte des Kriegers mit seiner künftigen Frau. Obwohl jedes Buch als abgeschlossene Geschichte gelesen werden kann, treiben alle Bänder auch den Hauptgeschichtsstrang der gesamten Reihe voran. Mit der Zeit entsteht dadurch eine profunde, weitverzweigte und eindringliche Welt, in denen Intrigen, Auseinandersetzungen und wallenden Gefühlen nichts anderes übrig bleibt, als zustande zu kommen.

Doch wer nun schnulzige Gothic-Romane und billige Vampir-Romanzen erwartet, der sitzt einem Irrtum auf. Die Welt der Black Dagger Bruderschaft ist geprägt von Kampf und Gewalt – ohne, dass man es erwartet, verwandeln sich gefühlvolle Liebhaber in eiskalte Krieger, welche ihrem Schwur, die zivile Vampirgesellschaft zu beschützen, mit aller Kraft nachkommen. Trotz aller Romantik und Leidenschaft ist die Welt der Black Dagger Bruderschaft düster und von der imminenten Bedrohung durch die Lesser überschattet. Momente glühender Erotik scheinen wie Oasen in einer sonst sehr unbarmherzigen Realität.
So geht es im ersten Band „Dark Lover“ (In Deutschland erschienen unter „Nachtjagd“ und „Blutopfer“) beispielsweise um die junge Reporterin Elisabeth Randall, welche bei ihren Recherchen um einen obskuren Mordfall auf den charismatischen Wrath trifft. Beinahe widerwillig aber unbezähmbar neugierig lässt sie sich schon bald auf eine leidenschaftliche Affäre mit ihm ein. Aus ihrer Vermutung, dass Wrath mit dem Mord in Verbindung steht, wird bald Gewissheit und mehr: Wrath eröffnet ihr, dass er nicht nur ein Vampir, sondern auch der Anführer der Black Dagger Bruderschaft ist. Elisabeths gesamte Welt gerät aus den Fugen und schnell sieht sie sich gefangen zwischen ihrer Leidenschaft für den schönen Wrath und dem schicksalsträchtigen Krieg zwischen Welten, von deren Existenz sie bislang nichts geahnt hatte.

Auch die folgenden Werke spielen mit der Ahnungslosigkeit der Menschen, der zunehmenden Verbitterung der letzten Krieger der Black Dagger Bruderschaft und der immer wieder aufblühenden Leidenschaft und Hoffnung zwischen den einzelnen Charakteren. Auch wenn die einzelnen Protagonisten im Mittelpunkt des jeweiligen Buches stehen, tauchen sie dennoch auch in den Geschichten der anderen auf. Dadurch entsteht eine lebendige, sich weiterentwickelnde Welt, die einzigartige Figuren mit hohem Wiedererkennungswert in ständiger Interaktion miteinander verbindet.

Die Übersetzungen der englischen Originalausgaben werden in Deutschland durch den Heyne-Verlag vertrieben und hierzulande in jeweils zwei Einzelwerke unterteilt. Seit 2005 ziehen jährlich erscheinende Bände der Gothic- und Vampir-Saga tausende neue und alte Fans in ihren Bann. Mit der Black Dagger Buchreihe hat die Autorin Jessica Bird alias J.R. Ward ein Monument des Genres errichtet, das ohne Frage den bereits bestehenden Kultstatus verdient. Alle Bücher sind u. a. bei Amazon erhältlich.

Auf bald
Eure BlackRose

Interview mit Adrian Daray über sein Buch „Dark“

Adrian Daray ist ein Autor und Hörbuchsprecher und hat jetzt seinen neuen Roman „Dark“ fertiggestellt. Ich habe ihn schon lesen dürfen und bin – auch wenn es nicht mein übliches bevorzugtes Genre „Vampirroman“ ist – begeistert. Daher habe ich ihn zu einem Interview gebeten und möchte ihn euch hiermit vorstellen:

Hallo Adrian, schön, dass du heute Zeit für unser Interview hast. Du hast deinen Roman „Dark“ jetzt als eBook und als Print Ausgabe herausgebracht. Ab wann kann man den bekommen?

Den Print (in meinem Fall das Taschenbuch) gibt es ab jetzt im Handel. Durch die ISBN Nummer kann man ihn in jedem Buchladen bestellen, auch bei Epubli und Amazon. Das eBook wird es ab dem 13.1. in allen Online-Shops geben, das sind so knapp 165… und das Audiobook erscheint ab dem 31. Januar unter anderem bei Audible und Musicload. Ich habe auf meiner Website einige Shops aufgelistet.

 

Dann beschreib doch mal kurz für unsere Leser, worum es in „Dark“ geht.

Im tiefsten Winter Alaskas geht der Schrecken um. Blutige Serienmorde mit religiösem Hintergrund halten das Land in eisigem Atem. Die Polizei ist ratlos. Blake Dark, ein ehemaliger FBI – Detective, wird dazu verdammt sich der Sache anzunehmen. Doch je weiter er sich diesem Geheimnis nähert, umso unklarer wird seine Rolle in diesem blutigen Spiel. Schon bald ist er sich nicht mehr im Klaren, auf wessen Seite er eigentlich steht… Aber es ist die Einsamkeit, die ihn soweit bringt, nicht die Sekte. Sein selbstzerstörerisches Verhalten in dieser gnadenlosen dunklen Umgebung leitet den Leser in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.

 

Wieviel Adrian Daray steckt denn in Blake Dark oder wieviel Blake Dark steckt in Adrian?

Adrian IST Blake Dark. Dennoch gibt es Situationen, in denen ich nicht so gehandelt hätte, wie er, obwohl man das so auch nicht sagen kann. Wer weiß, welch furchterregendes Tier in einem steckt, wenn man solchen Extremsituationen ausgesetzt ist.

Möchtest du denn manchmal wie Dark handeln? Oder ist das nur die Vorstellung, man sollte ab und an so sein?

Ich handele wie er, dennoch würde ich niemanden kaltblütig erschießen – hoffe ich zumindest. Seine Gedanken sind meine.

 

Trotz der harten Schale ein weicher Kern?

Fast schon zu weich.

 

Du bist ein Filmfreak. Viele Zitate und Anspielungen beziehen sich auf Klassiker. Muss man sie alle kennen oder entgeht einem so das eine oder andere Detail?

Wenn man sie nicht kennt, fehlt einem kein Detail in der Geschichte. Wenn man sie jedoch kennt, erlebt man sie weitaus stärker und kann einmal mehr über den Sarkasmus des Protagonisten schmunzeln.

 

Was hat dich denn zu diesem Roman inspiriert? Wie kamst du auf den Schauplatz in den USA, würde die Geschichte nicht in Deutschland funktionieren?

Ein Traum von Gestalten in purpurroten Mänteln war der Auslöser. Die Wahl des Schauplatzes kam durch mehrere Faktoren:

 

  1. Die Amish… sie haben einen großen Stellenwert im Roman und die Amish leben nun mal in Amerika.
  2. Die Dunkelheit und die Abgeschiedenheit. Hier hat man noch die Freiheit, alles geschehen zu lassen, ohne daß gleich die Zivilisation einem ins Handwerk pfuscht.
  3. Und last but not least: Der Film „The Thing“ von John Carpenter. Dort gibt es auch eine Forschungsstation im Norden Alaskas, was mich bis zum heutigen Tag fasziniert. Die drückende Atmosphäre, die dort herrscht, ist genau mein Ding.
ein ganz kleiner Blick auf die Leseprobe

 

Hattest du denn das Ende auch schon bei der Planung der Geschichte im Kopf, oder kam das bei der Entwicklung?

Alles kam mit der Zeit. Ich bin wirklich morgens aufgestanden um zu schreiben, damit ich endlich wissen konnte, wie es weitergeht. Mir kam es so vor, als hätte mir jemand die Geschichte diktiert.

 

Das ist dann auch für den Autoren spannend. Arbeitest du denn derzeit an einem Nachfolger oder einer Fortsetzung?

Nein, es wird definitiv keinen Nachfolger geben.

 

Dann ist diese Geschichte also erzählt. Was möchtest du denn unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?

Wenn sich der Tag zur Nacht neigt und der dunkle Mond euer Antlitz bescheint, seht euch sorgsam um und haltet Ausschau nach jenen, die die Farbe Purpurrot tragen, denn sie könnten auch zu dir kommen…

 

Adrian, ich danke dir für das Interview.

Ich bedanke mich auch.

 

Die ISBN zu dem Print lautet: 978-3741-8800-63, Hör- und Leseproben findet ihr auf Adrians Website: www.blackwords.de

So, ich gehe jetzt wieder lesen, was besseres kann man bei Kälte und Glatteis nicht machen.

 

Gruftige Grüße

eure Luna ^v^