Vorstellung der CD von Suns Of Sorath: „Flowers Of The Lily“

Am 30.4.17 erschien von Suns Of Sorath die Scheibe „Flowers Of The Lily“ über das bandeigene Label. Sie ist via Download zum Beispiel bei Amazon erhältlich.

Auf 5 Tracks bieten die beiden aus Denver, Colorado, krachigen progressiven Black/Deathmetal. Dieser dürfte Fans von Burzum, Meshuggah, Metallica bis hin zu Dimmu Borgir gefallen, die als Vorbilder und Einflüsse der Band von Suns Of Sorath genannt werden.

Der erste Track “Tides Of Macrocosm“ überrascht gleich mit einer Spieldauer von über 14 Minuten, in denen ALLES geboten wird: aggressiver Metal, der nach der Hälfte zu einer ruhigen Pianonummer zerfällt, bevor auch diese Klänge in Einzelteile zersplittern und nur noch Töne sind. Hier greift dann wieder der Rest der Instrumentierung ein und treibt den Song voran. Er schafft sich quasi aus dem Untergang selbst neu…

Sorath Sonnenrad“ zu hektisch und chaotisch anmutender Musik knurrt Cody eindrücklich seine Worte ins Micro. Dabei hat er etwas beschwörendes, als würde er Zaubersprüche aufsagen. Beschwört einen Dämon – Sorath, der in der Bibel nur das „Tier mit den Zwei Hörnern“ genannt wird und durch die 666 verschlüsselt wird, der auch erscheint…

Bull Of Dharma“ bezieht sich auf die indische / hinduistische Religion. Dharma, der Gott der Gerechtigkeit wird von Krsna genannt, man solle sich von ihm von seinen Sünden befreien lassen. Der Bulle ist dabei das Symbol der Gerechtigkeit. Er ist in viele Zeremonien verhaftet und aus dem Grund, daß die Kuh bzw. der Stier in dem Leben der Hirten alles im Leben (als Sinnbild der Viehzucht, zudem werden Urin und Mist ) notwendige lieferte, diese Tiere in der Religion als heilig gelten.

Flowers Of The Lily“ greift dann wieder in die westliche, christliche Mythologie ein. Hier weiht sich Cody der alten „Hexentradition“ gemäß seiner „Göttin“ und wird die Erkenntnis erlangen.

Fazit zu dem Album: Den Fans wird es gefallen, Neulinge sollten mal reinhören. Haare schütteln und Kopf kreisen lassen geht auf jeden Fall! Auch ist der „rote“ Faden der Lyrics in sich stimmig, als Sonnen des Sonnendämons (Suns Of Sorath) beginnen sie und enden dann bei Lillith, die man mit dem weiblich mystischen des Mondes verbindet. Die Apokalypse kann beginnen…

 

Eure Luna ^v^

 

Line-Up:
Cody J. Tyler – Lead Vocals, Bass, Keys; Lyrics and Composition
Evan Knight – Guitars, Backing Vocals; Lyrics and Composition

Neue CD von An Assfull Of Love: „Monkey Madness“

Am 25.8.17 erscheint von den ehemaligen Saarbrückern An Assfull Of Love die CD „Monkey Madness“ über das Label Boersma-Records (Soulfood).

Die inzwischen in Wiesbaden, Mainz und Konz lebenden Glam-Punk-Rocker haben mit ihrem lauten, pinken und verrückten Songs schon manche Party gefeiert und machen das auch mit dem neu erscheinenden Album in gleicher Weise. Das Leben ist scheiße genug, warum also nicht das Beste davon nehmen und feiern?

Seit den Anfängen der Bandgeschichte haben „An Assfull Of Love“ an ihrem Sound gearbeitet und die Mischung aus Glamrock der 80er (Mötley Crüe, Van Halen, Guns’n’Roses) und aktuellem Punkrock (Green Day, Blink 182, Turbonegro) verfeinert.“ (Zitat von der Bandcamp-Biografie der Band)

Bang Bang Boom“ beginnt mit einer Ansage durch ein Megafon und rockt dann los. Dabei hauen sie so richtig gegen ihre Hater. Sollen sie doch machen, was sie wollen, sie sind An Assfull Of Love und feiern ihre verrückten Parties. Ohne sich dabei nicht auch selbst durch den Kakao zu ziehen. (Man merkt, daß sie J.B.O. verehren)

Neverending Springbreak“ geht musikalisch in die Richtung der frühen Songs der amerikanischen Band Bloodhoundgang. Es macht einfach gute Laune, das ganze Leben sollte eine niemals endende Klassensause sein und die Probleme können bitteschön zum Teufel gehen.

Lumberjack Lesbians“ erzählt von … ja, holzfällenden Lesben tief im Wald. Sie führen ein sehr interessantes Leben, bei dem viele Kerle sicher gerne Mäuschen wären. Was sich wohl „Orgasm Joe“ dabei denkt?

Allergy To Stupedity“ spricht einem so richtig aus der Seele. Dummheit ist manchmal wirklich eine Plaque. Wenn man manche Zeitgenossen sieht, möchte man nur noch den Kopf auf den Tisch hauen. Und wenn die Dummen auch noch beratungsresistent sind…

(c) Bild von der facebook-Seite der Band

Sucker“ geht gegen ach so coole Typen, die mit ihren Tanzbewegungen und ihrem Rockstargetue beeindrucken wollen und sich für ach so toll halten. Und doch nur blöde Versager sind. (Ich hab die kleine Anspielung mit Homer Simpson gehört, yeah).

Mexikanische / Spanische Gefilde werden mit „Luchador El Culo“ betreten. Interessanter Mix. Ayayayayayyyyy! Arriba, vamos! Und ja, diesen Derulo mag ich auch net. Wer ist das überhaupt?

Und gefeiert wird die Party bis „Sunrise“ – der letzte Track auf dem Album. Erinnert mich mega an die Zeiten, als man noch wild und ungebremst die Nacht durchgemacht hat. Sollte ich vielleicht mal wieder machen? Party on…

Anspieltips sind hier echt schwer… holt euch doch einfach das komplette Album!

 

eure Luna ^v^

 

Line-Up AAOL:
Vocals – Daniel Isengard (Baden-Baden)
Lead Guitar – Sascha Schell (Konz)
Rhythm Guitar – Nico Griesang (Mainz)
Bass – Bernd Horn (Wiesbaden)
Drums – Florian Heib (Saarbrücken)

Debütalbum von The Edge of Reason: „Broken but not torn“

The Edge of Reason veröffentlichten am 03.07.2017 ihr Debutalbum „Broken But Not Torn“. 2012 brachten sie schon die EP „How can I drop this mask“ heraus. 2013 folgte die Single „Prison of Terror“. Die Band kürzt sich selbst mit „TEOR„ ab. Die aus Regensburg stammende Formation überzeugt in ganzer Linie mit ihrem vorgelegten Werk. Die Musik kann als  dynamisch und energiegeladen bezeichnet werden. Auf dem Longplayer finden sich viele Themen: Liebe, Feindschaft, Alkoholsucht, Voodoo, und auch Rivalität. Es sind Höhen und Tiefen des Lebens.
Mit dem Opener „Unstopable“ legen TEOR fullminant  los. Sie starten durch. „Unstopable“ könnte auch als Motto des Albums gelten. Die Songs kennen kein Punkt und kein Komma, als dass sie jemand stoppen könnte.
Der Kampfeswille ist in allen 11 Tracks  zu spüren: „Broken But Not Torn“ (deutsch: Gebrochen, aber nicht zerrissen). TEOR wissen, was sie wollen. In „Rubber Strap“ kommt der Titel des Albums als Textbestandteil vor. In „These Pills“ geht es um eine Alkoholsucht und dem Willen, diese zu besiegen und um die Frage, ob ein Fehler wieder gut gemacht werden kann. „Loved a Liar“ ist eine Abrechnung einer Liebschaft mit einer Lügnerin. Das Motto lautet: „No third chance!“ In „Wanna give you wings“ ist ,wings als Metapher einzustufen, um die Probleme des Lebens zu lösen und Dinge zu vergessen. Quasi über den Dingen zu stehen ist der ersehnte Wille. 

In „Broken but not torn“ kommt es vor allem auf die Texte an. Die Drums peitschen die Songs nach vorne. Beim Gesang gibt es einen stetigen Wechsel Klargesang und Sreaming. Der Cleangesang dominiert dabei allerdings.

Der Longplayer ist um weiten besser als die bisher veröffentlichte Single und die EP, die auf der Homepage der Band zum Freedownload bereitstehen. Ich würde den Stil als melodischen Metal mit Rockelementen bezeichnen. Das ist Musik, die begeistert und zur intensiven Betrachtung mit den Texten animiert. Mich hat das Album innerlich bewegt.

Tracklist:

01 Unstopable

02 Is she worth it

03 Rubber Strap

04 Dog eat dog

05 Loved a liar

06 These Pills

07 Wanna give you wings

08 Still alive

09 Perpetuum mobile

10 Voodoo

11 Save me

 

Ro Seven – Vocals

Alexander Gorst – Guitar

Billy Oldboy – Guitar

Niko van Laak – Drums

Dani Schöneberg – Bass

Debüt – CD von Heterochrome: „Melancholia“

Am 4.7.17 erschien von der iranischen Band Heterochrome Melancholia“ im Eigenvetrieb. Der Download ist unter anderem über Amazon, iTunes und Bandcamp erhältlich.

Für etwa 30 Minuten entführt Heterochrome mit ihrem Female Fronted – Progressive Metal in eine Welt der Sühne und Buße in englischer Sprache und bedient sich dabei den westlichen / christlichen Motiven der Bibel. Für mich ist das etwas sehr Neues, denn aus dem Iran bzw. aus Teheran hatte ich noch keine Metal – Band auf dem Sender. Grund genug, diese CD euch einmal vorzustellen.

Cage“ ist der erste Track. Gefangen in seinem alternden Körper, verloren in den Träumen und den Verstand entgleitend, beginnt die Geschichte der Songs. Phantasievoll und melodisch schmeicheln sich die Töne in die Ohren.

Hang“ ist ein Duett. Prima umgesetzt ist die klare Stimme der Sängerin mit dem Growl des Sängers. Man spürt die Zerrissenheit, aber auch Gewißheit, daß sich in dieser bestimmten Nacht alles ändern wird. Sobald sie durch die Türe geht, wird alles anders sein. Der Teufel klingt einerseits bedrohlich, andererseits sehr verführerisch und verlockend.

Regret“ bedient sich ein wenig dem Motiv aus „One“ von Metallica, allerdings in einer Variante und längst nicht so hart. Das Instrumentalstück bringt aber dennoch genug Power mit, wenn es sich mit den ruhigeren, träumerischen Parts abwechselt.

Purgatory“ beschreibt die Reinigung der Seele im Fegefeuer. Klein und unwichtig im Weltengefüge und doch so einmalig und wichtig für das Weiterkommen in der jenseitigen Welt.

Doch das „Paradise“ ist sehr trügerisch. Die Vergangenheit verfolgt einen, überall herrscht Finsternis. Soll man glauben, was man zu sehen bekommt? Ist das die Wahrheit? Und die CD hat noch kein Ende…

Alles in Allem ein schönes Erstlingswerk, das fortgesetzt werden sollte. Wohin reist die Seele weiter, was begegnet ihr auf ihrem Weg? Wer reinhören möchte, der sei auf Bandcamp eingeladen, dort könnt ihr die Künstler auch mit eurem Kauf unterstützen. Die Stimme der Sängerin ist wirklich sehr angenehm und auch der Growl & Klargesang ihres Duettpartners kann sich durchaus hören lassen.

 

Eure Luna ^v^

 

Line-Up Heterochrome:
Mohammadreza & Mida

Neue CD von Eisbrecher: „Sturmfahrt“

Am 18.8.17 erscheint das neue Eisbrecher Album „Sturmfahrt“ als CD, Do-LP und limitierte „Sturmfahrt“-Box inkl. Bonus-Live-DVD „Eisbrecher auf der Loreley 2016“ sowie Expeditionsbrille und Metallpin-Doppeldorn, Poster und Sturmfahrt-Sticker über das Label Sony Music.

Die Vorabsingle „Was ist hier los?“ kennt man ja schon ein paar Tage, ich finde, es ist ein typischer „Eisbrecher-Song“ geworden, der ausnahmsweise sogar mal ein politisches Thema angreift. Vorzugsweise waren ja bisher partnerschaftliche Themen die große Stärke der Bayern. Also, die zwischen Mann und Frau meine ich. Aber von der Machart des Videos denkt man hier also weniger an Mann und Frau, sondern eher Trump und Putin. Oder Deutschland und die EU… oder oder oder. Aber selbst wenn man Weltpolitik wegwischt, die Nummer macht Spaß und auch live am Amphi rockten die Fans dazu ab.

Besser“ verliert etwas an dem NDH-typischen, es ist eher eine rockige Nummer, dieses Mal mit einer kuscheligen Version des Klassikers „Miststück“. War er IHR noch in dem Song ausgeliefert und kam bis zur letzten Note nicht von dem Weib los, fleht er hier gleichsam, daß SIE die Fesseln kappt, bevor es ihn zerstört. Ein Weichei, denkt ihr? Nein, eine zerbrechliche Seele trotz harter, rauher Schale. Mir gefällt der Song sehr gut, hängen doch viele harte Kerle in einer Beziehung, die sie zerstört, ohne komplett auszurasten und (verbal) um sich zu schlagen.

Der Albumtitelgebende Track „Sturmfahrt“ begleitet eine Reise in ungewisses Gewässer. Beginnt man sein Leben, so weiß man nur, daß es los geht, aber nicht, wohin der Weg führt, welche Gefahren lauern und ob einem Schönes widerfahren wird. Macht euch auf, legt Volldampf ein und reist los. Eine tolle Botschaft, die Eisbrecher hier knackig gewohnt umsetzen.

Auf „Das Boot“ war ich gespannt. Ich liebe diese Melodie, wenngleich mir der Film verhaßt ist. Sorry. Krieg und Verwüstung und dann mit Klaustrophobie in einem Uboot gefangen (und ich war in Laboe im Uboot U 995 drin!), das ist nichts für mich. Hier ist die Melodie sehr gut umgesetzt und auch die Lyrics klingen hoffnungsvoller, als der Film ausstrahlte. Global gesehen ist es eine Bitte, daß wir ALLE etwas tun müssen, denn wir haben nur diese eine Erde, können ihr (noch) nicht entfliehen und müssen mit unserem Leben und der Umwelt auskommen, damit wir uns nicht selbst vernichten. Ich wußte immer, daß gerade die NDH‘ler tiefgründiger sind, als man allgemeinhin glaubt und hier ist der Beweis.

Automat“ erinnert mich an einen Terminator oder Data aus Star Trek. Eine scheinbar seelenlose Maschine soll der perfekte Partner sein? … Passend programmiert funktioniert es vielleicht, wenn man Berechenbarkeit wünscht, aber macht es auch glücklich? Soll ein Mensch denn nur funktionieren? Verschwörungstheoretiker denken das: nicht meckern, nicht maulen, nur den Wunsch des anderen (wer auch immer das ist) folgen und dienen. Ein trauriger Spiegel der Menschheit, der hier von Eisbrecher vor gehalten wird.

Foto: © Holger Fichtner

Dazu paßt dann thematisch die Cover-Version „Eisbär“, der sich auch Eisbrecher auf diesem Album angenommen haben. Handelt das Lied doch von einem Wunsch, keine Gefühle zu empfinden, damit das Leid ein Ende hat. Die Umsetzung der Melodie ist interessant, aber ich muß gestehen, daß ich letztens bessere Varianten bei anderen Bands gehört habe. Das Cover ist zu nah an dem Original, um zu dem „Team Eisbrecher“ zu passen, außer Alex‘ prägnanter Stimme ist sonst wenig „Eisbrecher“ vorhanden. Das ist aber auch das einzige kleine Manko an dem tollen Album.

Sirenengeheul und Gitarren – so startet „Krieger“. Alex ruft seine Kampfgenossen zusammen, um gegen das System zu kämpfen. Und er motiviert auch diejenigen, die sich bisher immer „kleingemacht haben“, wenn man aus dem Nest geschubst wird, muß man kämpfen, damit Träume wahr werden können. Ein Aufschrei ist dringend notwendig, damit der Wahnsinn ein Ende hat. Die Nummer ist sehr ohrwurmig und tanzbar.

Wo Geht Der Teufel Hin“ beleuchtet eine andere Seite des „Bösen“. Eine zerrissene Persönlichkeit, der ein Herz hat und nicht mehr dem System dienen möchte, ihm aber auch nicht zu entfliehen vermag. Ganz ehrlich: diesen Luzifer möchte man nur noch drücken und knuddeln. Und liebe Männer, diese Nummer erklärt euch, warum der gute Kumpel einer Frau kaum ihr Lover wird, sondern meist das Arschloch gewinnt. Eine sehr poppige Nummer, vielleicht schon am Mainstream kratzend und daher mutig für „Eisbrecher“.

Alles in allem Eisbrecher, wie man sie gewohnt ist und liebt. Teilweise brechen sie aber auch mit alten Konventionen und stürzen sich mutig in andere Instrumentierungen und Melodien. Ein bißchen wehmütig gucke ich darauf, wie ich Eisbrecher als knallharte NDH‘ler kennengelernt habe, verstehe aber auch, daß man sich weiter entwickelt. Sonst wäre es ja auch langweilig. Und Langeweile – das kann man Eisbrecher getrost absprechen. Langweilig sind sie nicht.

Anspieltip: „Das Boot“ und „Wo Geht Der Teufel Hin

 

Eure Luna ^v^

 

Tourtermine: EISBRECHER @ STURMFAHRT 2017 
Special Guest: UNZUCHT
29. 09. 2017 Oberhausen (D) / Turbinenhalle 1
30. 09. 2017 Hamburg (D) / Mehr! Theater
01. 10. 2017 Wiesbaden (D) / Schlachthof
02. 10. 2017 Stuttgart (D) / Liederhalle – Hegelsaal
03. 10. 2017 München (D) / Zenith
05. 10. 2017 Wien (A) / Gasometer
06. 10. 2017 Dresden (D) / Alter Schlachthof
07. 10. 2017 Leipzig (D) / Haus Auensee
08. 10. 2017 Berlin (D) / Columbiahalle
10. 10. 2017 Saarbrücken (D) / Garage
11. 10. 2017 Zürich (CH) / X-tra Limmathaus
13. 10. 2017 Eindhoven (NL) / De Effenaar
14. 10. 2017 Paris (F) / Le Trabendo

Eisbrecher Line-Up:

Alex Wesselsky (Vocals)
Noel Pix (Guitar, Producer)
Jürgen Plangger (Guitar)
Rupert Keplinger (Bass)
Achim Färber (Drums)