2. Album von Omnimar: „Poison“

Die russische SynthoPop-Band Omnimar verstand es für gut 2 Jahren die Szene mit ihrem extravaganten Musikvideos und ihrem düsteren Melodien in Aufregung zu versetzen. Nach dem erfolgreichen Debüt „Start“ gibt es nun seit dem 04.06.2017 ein neues Album von Omnimar mit dem Titel „Poison“. Es verspricht wieder ein grandioses Werk zu werden und erinnert an die Legende von Schneewittchen, die einen vergifteten Apfel aß. Es erscheint wieder unter dem Label der Darktunes Music Group.

Der titelgebende erste Track „Poison“ hat fast schon tranceartige Züge an sich und der Sprechgesang von Maria Mar verspricht das Eintauchen in die toxische Musikwelt dieses Albums. Mit „I Go On On My Own“ kommt nun ein Track, der die Tanzfläche erobert und ist textlich darauf abgestimmt, in die Welt hinausgelassen zu werden.

Düstere Töne schlägt nun „Out Of My Life“ an, die eine einschneidende Tragödie beschreibt. Die Stimme von Maria variiert hier sehr wundervoll und der leichte Rockeinschlag passt sehr gut zu diesem Lied. Die Melancholie dieses Songs ist fast schon sphärisch. Gleiches gilt für den nächsten Track „I wanna know now“, der den exzessiven Wunsch nach der Wahrheit über Liebe ihres Gegenübers verlangt. Hier wird auch ein wenig mit dem Mischpult gespielt und die leichten Rappassagen von Maria lassen den Song wirklich erahnen, wie sehr sie unter der Unwissenheit leidet.

Der Song „Boom Boom“ wird nun viel härter und fordert zum Feiern des Lebens auf der Tanzfläche auf. Mit dem Lied „40 Steps“ erhält wieder die Melancholie Einzug und die Protagonistin sieht nun doch davon ab, das Gift zu nehmen. „Jimmy“ preist im leichten SynthPop die Liebe zum besungenen Jimmy an. Gute Laune ist hier vorprogrammiert.

Aufgrund der russischen Sprache ich leider im vorherigen Album leider nicht verstanden habe, kommt nun in einer englischen Version daher: „Sadizm“. Laszive Züge in einem FuturePop-Gewand. Großartig! „Happy Ending“ ist eine emotionale und ernste Ballade, die Ein Happy End auf dem Tiefpunkt des Lebens herbeisehnt. Aber die russische Sprache kommt aber wieder auf diesem Album vor. „Hungry“ hat zwar einen englischen Titel, jedoch wurde es komplett in Russisch eingesungen. 

Das letzte Lied auf dem Album „Poison“ besticht wieder mit düsterem SynthPop und der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Gesangsarten zeugt von der Vielseitigkeit von Maria. „Release Me“ greift wieder das Thema des Loslassens auf.

 

Bekanntlich ist das zweite Album eines Künstlers das Schwerste, aber Omnimar konnten mich auch diesmal wieder voll überzeugen, auch wenn für mich nur „Boom Boom“ und „Sadizm“ meine Highlights darstellen. Ich empfehle es euch auf alle Fälle weiter und holt es euch u. a. bei Amazon.

Auf bald
Eure BlackRose

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