Debüt-EP von Reduced Silence: „A new Wave to get Wise“

Vor einiger Zeit war in meinem Mail-Postfach auch die Debüt-EP von Reduced Silence. Diese ist seit dem 17.05.2017 in Eigenregie von Erik Riemer (Vocals) und Markus Allekotte (Keyboard, Synthies) veröffentlicht worden. Was ich in der heutigen Zeit wirklich als eine großartige Leistung bewundere. Das trauen sich nicht sehr viele Bands aus der Szene. Das Duo aus Mülheim an der Ruhr sind langjährige Freunde und haben sich dem elektronischen Sound der 80er verschrieben, die ich mit den frühen Werken von Depeche Mode verbinde.

Die EP besticht vor allem aus düsterem SynthPop mit eingängigen Texten und beinhaltet schon 8 Tracks. Für mich würde es sogar als ganzes Album durchgehen, bei der Anzahl der Songs. Reife Leistung. Sie beginnt mit dem Lied „Rise and Fall“, welches sich mit dem Verlust eines geliebten Menschen beschäftigt. Danach schließt sich der Song „Under the Sun“ an, dass sich etwas schneller bewegt. Es handelt von den unterschiedlichen Gefühlen, die einem in einem Leben so begegnen wie Liebe oder Hass. 

Mit „Frightened“ sieht sich der Protagonist einer verlorenen Liebe gegenüber und hofft auf dessen Rückkehr. Sehr herzzerreißendes Lied! Dem Gegenüber steht dann „Frozen“, welches die Hoffnung für eine erneute Liebe leider zerschlägt. Es schließt sich „Black Heart“ genau daran an, welches sich mit Einsamkeit befasst. Die Melancholie ist hier nicht zu überhören. Fast das gleiche Thema hat auch „Lonely Soul“, jedoch mit dem Unterschied, dass hier die letzten Stunden des Lebens beschrieben werden. Eine wundervolle Ballade!

Das vorletze Lied wird dann wieder schneller und auch tanzbarer. „My Live (Wave Mix)“ handelt von dem inneren Kampf mit dem eigenen Gefühlen. Dann kommen wir auch schon zum letzten Song „Under the Sun Machines (Instrumental)“, welches eine instrumentale Version von „Under the Sun“ darstellt.

Als Fazit von der EP von Reduced Silence muss ist sagen, dass die Stimme von Erik sehr zu den Songs passt: klar, dunkel, ausgeprägt und melancholisch. Zusammen mit den Klängen von Markus haben sie einen hohen Wiedererkennungswert und ich habe den Songs sehr gerne gelauscht. Mein Highlight ist er Song „Under the Sun“, welcher mit zum Tanzen aufgefordert hat. Ich hoffe, dass noch mehr von den beiden Vollblutmusikern zu hören ist und empfehlen sie jedem, der auf Dark Wave bzw. SynthPop steht. Erhältlich u. a. bei Amazon.

Auf bald
Eure Blackrose

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