Debütalbum von Alienare: „Beyond Love“

Die Band Alienare durchstreift die Szene seit 2013 und blickt dabei auf eine überraschend hohe Anzahl an Livegigs zurück. In diesem Zusammenhang stechen einige größere Namen ins Auge, für die Alienare bereits als Support die Mengen einheizen durften. Das Zweiergespann aus T. Green und T. Imo vermarktet sich über das Label R.A.U. Entertainment.

Nach der Single „Mission Abort“ bringt nun Alienare ihr Debütalbum „Beyond Love“ auf den Markt. Erhältlich ist diese Scheibe seit dem 28.04.2017 und ist u. a. über Amazon erhältlich.
 
„Interference“ ist das erste Lied daraus, welches sich mit den traditionellen Gefühlen der sozialen Entrückung befasst. Der Folge- und Titeltrack „Beyond“ knüpft nahtlos daran an, um aus dem innerlichen Labyrinth zu entfliehen. 
 
„Move“ hingegen fordert zum Schwingen der Tanzbeine auf und „Area 51“ erfreut sich neben den minimalistischen Synthieklängen nun zusätzlich an künstlich generierten Saiteninstrumenten, die klanglich kristallklar sind. Der Text behandelt die zwischenmenschliche Entfremdung. „The Whole World“ prognostiziert das Ende der Welt und „Love Control“ stellt eine Ode an die dunklen Seiten der Liebe dar. Daran anschließend ist das Lied „Pain“ wunderbar gewählt, der die schmerzhafte Seite der Liebe beschreibt. Welches auch in „All That’s Left“ behandelt wird.

Über das nächste Lied „Mission Abort“ habe ich ja bereits berichtet. Es ist auch auf dem Debüt zu finden. „Providence“ entführt die Liebste in eine verheißungsvolle Zukunft und in „The One“ wird ihr gleich klar gemacht, dass nur der Protagonist zählt. Wobei in „Tremor“ er seine Liebste so bezirzt, dass es nur zu ihrem Schutz dient.

„Day into Night“ stellt den Widerspruch zwischen Gut und Böse dar sowie den Zwiespalt über den eigenen Glauben. „Forever“ und „Ion“ sind die letzten beiden Lieder.

Zusammengefasst muss ich sagen, dass mich das ganze Album nicht ganz überzeugen konnte. Vielleicht liegt es an dem minimalistischen SynthPop oder an die doch zu dominante Stimme. Nach „Mission Abort“ hatte ich eigentlich mehr erwartet. Aber dies ist ja nur meine Meinung und ich hoffe, ihr lasst euch davon nicht abschrecken. Außerdem hoffe ich dass die Band noch an sich arbeitet. Denn Potential haben sie.

Auf bald
Eure BlackRose

 

Alienare auf After The Break Up Tour:

28.04.2017 Hannover, Subkultur
29.04.2017 Leipzig, Four Rooms
01.05.2017 Berlin, Hangar 49
02.05.2017 Bremen, Meisenfrei
04.05.2017 Hamburg, Kaiserkeller
05.05.2017 Frankfurt, Elfer Club
06.05.2017 München, Kyeso
07.05.2017 Essen, Don’t Panic
Special Guest: Essence Of Mind

Neue CD von Nervochaos: „Nyctophilia“

Am 7.4.2017 erscheint über Plastic Head / Greyhaze Records die neue Scheibe – inzwischen das 7. Album – von den brasilianischen Extreme-Metallern Nervochaos Nyctophilia“.

Und hier gibt es den Beweis, daß die Brasilianer nicht nur Fußball und Samba können, sondern auch brutalst in die Saiten einer Gitarre greifen können. Und das äußerst aggressiv und wild. Der erste Song „Moloch Rise“ knallt sofort mit Gesang – naja, eher düsteres Gegrowle – und zornigen Rhythmen auf die Ohren. Abrupter Einstieg in die Songs und kein langsames Fade-Out, hier wird sich auf das Wesentliche beschränkt.

Die Texte der Songs sind generell eher kurz und knapp gehalten und donnern einem knackig die Aussagen ins Gesicht. Moloch will rise – wer würde da widersprechen? Mitgröhlen geht, aber ich bin sehr froh, daß die Lyrics abgedruckt sind. Die Stimme von Lauro ist klasse: tief, böse und dröhnend – was aber das Verstehen im ersten Durchgang der CD ein wenig schwer macht. Etwas häufiger angehört, verstehe ich ihn weitaus besser.

Dazu wirklich schnelle Passagen, die von Getriebenheit und Verzweiflung zeugen. Selbst bei „Ritualistic“, bei dem der „Master“ eigentlich die Oberhand haben sollte, dringt das „Gehorche!“ durch – aber nicht der beschworene Dämon hat zu gehorchen. Nein, der Master ist der eigentlich sklavisch dienende… Obey! unterschwellig mit jedem gegrowlten Wort.

Da ja Gothics von den Stinos immer Satanismus unterstellt wird, habe ich mir von den 13 Tracks auch noch „Ad Maiorem Satanae Gloriam“ herausgepickt. Schwarzmetaller werden sicher beifällig nicken, denn auch sie sind ja bööööse. Der Text ist sehr gut zu verstehen und einfach gehalten: I see darkness… und immer die Zeile „Dem großen Satan zur Ehre“.

Seasons Of The Witch“ präsentiert erst einen beschwörenden Sample von einer Hexe und legt dann los. Eine Geschichte um Hexenfamilien wird bösartig gesponnen. Sie dienen dem Bösen im Namen des Terror-Kultes Abraxas. Wieder Tod, Chaos und Dunkelheit.

Als letzten zu besprechenden Track habe ich Vampirfetischistin natürlich „Vampiric Cannibal Goddess“ herausgesucht. Eine Huldigung der dunklen Gottheit, der Lady der schwarzen Herrschaft. Zornig einprügelnde Musiker mit einem atemberaubenden Speed, der sehr von den Drums bestimmt wird. Die Gitarre und Bass geben kaum eine Melodie und unterstreichen nur den treibenden Beat. Ja, definitiv keine albern glitzernde Vampirkönigin, die hier „besungen“ wird – eher die fiese „30 Tage Nacht“ – Variante.

Nervochaos sind böse. Nervochaos sind abgrundtief schwarz. Und Nervochaos sind morbide. Sie tanzen im Namen des Bösen auf den Friedhöfen und sehen die Welt in ihrem eigenen Blut ertrinken. Harte, schnelle und doch sehr melodische Rhythmen unterstreichen den düsteren Growl Lauros perfekt. Ein Album für alle schwarzen Messen, linkspfadige Magier und Hexen und zur Ehre Satanas.

Ruhe und Frieden und eine bessere Zukunft? Die gibt es hier bestimmt nicht. Und mir scheint, Nervochaos wollen das auch gar nicht. Wenn schon düster, dann wenigstens als Meister und nicht als Sklave…

Anspieltip: „Waters Of Chaos“ und „Vampiric Cannibal Godess“

 
Line Up:
Lauro „Nightrealm“ – Vocals, Guitar
Cherry – Guitar
Thiago „Anduscias“ – Bass
Edu – Drums

gegrowlte Grüße,
eure Luna ^v^

Debütalbum von Massenhysterie: „1. Akt“

Am 03.03.2017 erschien bei music obscure die Debütscheibe der Band Massenhysterie betitelt mit dem Namen „1. Akt“.

Mit sehr sarkastischen und frechen Texten singt und spricht (auf deutsch) sich die Sängerin der 2014 gegründeten Band Massenhysterie durch die 12 Tracks. Dabei wird es teilweise schlüpfrig, teilweise dominant, aber immer sind die Frauen in einer Gesellschaft mit geschickten „Argumenten“ an der Macht.

Der Song „Weiber regieren die Welt“ spielt darauf an, dass jede Frau das Potenzial hat, um die Welt mittels Sex zu regieren. Wenn sie ihre optischen Reize ausspielt, dann hat Mann keine Chance und muss sich ergeben.

Sexmaschine“ reduziert den Mann / Geliebten darauf, nur einem Ziel zu dienen. Aber nicht, weil er es freiwillig wollen würde, sondern er durch Hormone gezwungen wird. Wer jetzt glaubt, auch das geschieht nur zum Zwecke der Vermehrung… nun, der wird enttäuscht. Es geht alleine um das Vergnügen beim Sex.

Bei „Knüppel aus dem Sack“, man erwartet schon die nächste tanzbare Anzüglichkeit, doch… diese wird geschickt hinter dem vordergründig harmlosen Text verborgen. Ganz gekonnt werden hier gezielt Doppeldeutigkeiten eingesetzt um einen Polizeieinsatz zu „dokumentieren“. Ich musste wirklich sehr grinsen, als ich dieses Lied gehört habe.

1000 Rote Rosen“ scheint vordergründig ein Liebeslied zu sein. Doch es führt in die Welt des BDSM ein. Rosen, schwarz angemalt und immer noch mit spitzen Dornen bereiten gleichermaßen Lust und Schmerz, dargeboten mit der zuckersüßen Stimme Jo‘s.

Hart ist der Stiefel“ bezieht sich auf feste Schuhe, die man beim Militär oder zum Wandern trägt. Musik im Marschtakt unterstreicht den Eindruck eines militärischen Liedes. Von der Idee an sich musste ich sofort an das Lied denken, das immer nur „Ich muss mir erst die Stiefel putzen“ als Lyrics hat. Hier ist das sexuelle absolut gut vertuscht und nur durch die eigene Interpretation aufzudecken. (Was nicht schwer fällt, wenn man die anderen Songs vorher gehört hat)

Ein mehr oder weniger kleiner (sexueller) Seitenhieb auf die christlichen Kirchen gibt es bei dem Song „Jesus Christus“. Hier wird wieder geschickt mit Halbsätzen gearbeitet und der Zuhörer kann sich das eine oder andere selbst zusammenreimen.

Fazit: Wem die Grausamen Töchter doch einen Tacken ZU direkt in der Wortwahl sind, der hat mit dieser Band Spaß. Harmlos scheinende Texte mit einem faustdicken „oho“ präsentiert von einer sympathischen Domina. Dazu gefällige Electro Musik mit eingängigem Sound, der sehr tanzbar ist. Man sollte aber sehr aufpassen, wenn man diese Songs vom Nachwuchs mithören lässt. Keine Sorge, wenn sie ein paar Textzeilen aufschnappen, sie werden die Symbolik hinter dem Text nicht verstehen (es werden nie eindeutig sexuelle Worte – wie z.B. bei GT oder Potentia Animi – genannt), aber andere Erwachsene könnten dann später beim „Nachsingen“ der Lyrics ein wenig befremdet reagieren. Denn es ist so geschickt verpackt, da man viele Anspielungen aus dem BDSM Bereich kennen muss, damit es verstanden wird.

Anspieltipps: „Weiber regieren die Welt“ und „Massenhysterie“.

Line Up:
Jo Hysteria
Stephan Sutor

eure Luna ^v^

Neues Album von Loewenhertz: „Echtzeit“

Das deutsche Duo Andreas Scherer und Alexander Pfahler hatte sich fast drei Jahren Zeit gelassen, ein neues Album nach „Irgendwo in Deutschland“ auf den Markt zu bringen. Nun aber legen die Band Loewenhertz mit der neuen die Scheibe „Echtzeit“, die es seit dem 17.03.2017 gibt, nach.

Beheimatet im Electro- und SynthPop-Bereich bringen die beiden Texte mal in deutsch und mal in englisch auf CD. Jedoch bin ich mir einfach nicht sicher, ob es auch in die in die schwarze Elektro-Szene gehört. Dazu sind die Melodien einfach zu hell, obwohl es auch melancholisch zugeht. Aber das ist ja auch nur meine persönliche Meinung. Die Band selbst sagt von sich, dass sie in die Richtung von Wolfsheim, De/Vision, Melotron tendieren. Nichtsdestotrotz sind die Tracks sehr professionell produziert und die Stimme von Alexander ist sehr einfühlsam und kann die teils traurige Stimmung gut zu mir bringen.

Eigentlich gehe ich nun auf jedes Lied eines Albums ein, was mir hier leider etwas schwer fällt. Doch der rote Faden schlängelt sich auch durch dieses Album, welches sich thematisch rund um eine Liebesgeschichte dreht. Ob es sich nun um Wut, ein Beziehungsende, Geduld, Hilfsbereitschaft, Selbstbewusstsein und Freiheit handelt. Alle Lieder haben Ihre Geschichte.

Einzig die Lieder „It’s too late“ und „Thunder“ können mich wirklich richtig überzeugen. Das erste, weil es für mich die dunkelste Stimmung beinhaltet und das zweite, weil es doch recht gut tanzbar ist. Aber das soll euch nicht davon abhalten, euch selbst ein Bild der Band zu machen. Schaut doch einfach mal bei Amazon vorbei und holt euch die Scheibe.

Auf bald
Eure BlackRose

Die komplette Tracklist des Albums:

1 Irgendwann
2 Unsichtbar
3 Gib mir noch Zeit
4 It’s Too Late
5 Halt mich
6 Wer sind Wir
7 Frei sein
8 Thunder
9 Winter Falls
10 Lights Of The Night
11 Spiritual Healing (Bonus Track)
12 Close Your Eyes (Bonus Track)

Interpret: Loewenhertz
Titel: Echtzeit
Format: CD / Album
Veröffentlichung: 17.03.2017
Genre: Electropop
Label: Echozone

Neues Album von Blutengel: „Leitbild“

Auch die populärste deutsche Szene-Band Blutengel hat am 17.02.2017 nun ihr 17. Album „Leitbild“ beim Label Out of Line auf den Markt gebracht und ich bin sehr positiv überrascht. Ab dem Album „Schwarzes Eis“ fand ich die Band viel zu poppig und war damit leider nicht ganz einverstanden. Aber das neue Album empfinde ich als Back to the Roots. Denn die leicht verzerrte Stimme von Chris Pohl und melancholische Klangfarbe von Ulrike Goldmann sowie die düstere Grundstimmung der Lieder passen zu den Anfängen der Band. Die bereits auf eine Geschichte von 19 Jahren zurückblicken kann. 

Aber nun zum Album „Leitbild“, dass in 4 Versionen erhältlich ist. Zum einen eine reguläre Version mit 16 Tracks, die ohne Schnickschnack daherkommt. Zum anderen eine limitierte Doppel-LP auf schwarzem 180-Gramm-Vinyl, die in einem großen Klappcover ins Regal gestellt werden kann. Darin ist auch eine CD im Pappschuber enthalten. Zudem gibt es noch die Deluxe Doppel-CD-Version mit fünf weiteren neuen Hits von Blutengel. Aber damit nicht genug, denn es gibt auch noch ein limitiertes Fan-Set, das u. a. eine Biografie von Christ und Blutengel beinhaltet.

Mir wurden insgesamt 29 Songs zur Rezension von Rosenheim Rocks zur Verfügung gestellt, jedoch nur als Download-Version. So kann ich leider zu den einzelnen physischen Versionen nichts berichten. Aber die Lieder reichen für mich völlig aus. Jedoch würde es den Rahmen sprengen, wenn ich alle Lieder rezensiere. Somit beschränke ich mich auf meine Highlights bzw. einzelne Stücke.

© Annie Bertram

Den Anfang macht „Welcome to your new Life“, bei dem ich erst glaubte, dass es sich um ein rein akustisches Intro handelt, jedoch nach fast 4 Minuten setzen denn doch die Stimmen von Chris und Ulrike ein, die die Frage stellen, was passiert, nachdem du diese Welt verlässt. Das für mich nächste einprägsame Lied ist „Waste my Time“, welches sich mit dem Thema der vergebenen Lebensmühe, das eigene Leben noch zu ändern, beschäftigt. Hier finden sich auch endlich wieder härte Züge und die verzerrte Stimme von Christ wieder.

Da fällt auch das nächstes Lied „Leitbild“ darunter, welches die Auflehnung gegen das Establishment thematisiert, was auch in „Unser Weg“ beschrieben wird. Mit „Black“ könnte ich fast glauben, dass es eine gute Hymne für die Schwarze Szene darstellt. Denn die Vorzüge unserer Szene werden hier wunderbar hervorgehoben. „Scars“ erzählt die Geschichte des Kampfes um den Verlust des eigenen Selbst. Eine hervorragende Ballade!

Eine düstere Liebesgeschichte wird in „Immortal“ erzählt wird. Ulrike kommt hier ausschließlich zum Zuge. Aber hier passt ihre Stimme einfach besser. In „The Days of Justice“ werden die Konsequenzen von Lügen insbesondere von Politik und Gesellschaft beschrieben. Die Themen, die im neuen Album von Blutengel angesprochen werden, bin ich nicht so ganz gewöhnt, zumal früher überwiegend Vampire im Vordergrund standen. Aber genau das finde ich richtig klasse.

© Annie Bertram

Eine Hommage an die Liebste stellt das Lied „Complete“ dar und dies verpackt als wunderbare Ballade. Wobei in „Say Something“ der Protagonist sich nach liebevollen Worten seiner Liebsten sehnt. Hier ist die Stimme von Christ schon sehr düster und das Verlangen wird hier sehr deutlich. „The Way You Feel“ reiht sich gut in die Reihe der Liebeslieder ein, denn hier wird das Einfühlungsvermögen in den Gegenüber beschrieben. 

Da kommen wir auch schon zum Bonusmaterial. In der größten Version sind dann nochmals insgesamt 13 Titel sowie die Bio von Blutengel zu finden. In letztere konnte ich leider nicht reinhören, da sie leider nicht Bestandteil meiner Download-Version war. Sie enthält u. a. eine neu überarbeitete Version von „Seelenschmerz“, wobei mir das Original doch besser gefällt. Hervorheben muss ich aber „The Plague“, welches für mich eine großartige FuturePop-Nummer darstellt. Aber auch die Remixe von „Eternal Souls“ (Pseudokrupp Project),„Leitbild“ (Ost+Front) und „Say Something“ (Hocico) müssen sich nicht verstecken und sind grandiose Nummern.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass sich Blutengel mit diesem Album wieder in mein Herz geschlichen hat, auch wenn mir einige Lieder nicht so recht gefallen wollten. Aber eingefleischte Fans lassen sich dadurch sicherlich nicht beeinflussen. Aber das müsst ihr auch nicht. Holt euch einfach die neue Scheibe bei Amazon und überzeugt euch selbst.

Auf bald
Eure BlackRose

Die komplette Tracklist der limitierten Box:

Disk: 1
1. Welcome To Your New Life
2. Lebe Deinen Traum
3. Waste My Time
4. Leitbild
5. Black
6. Scars
7. Unser Weg
8. Immortal
9. The Days Of Justice
10. Complete
11. Gott : Glaube
12. Say Something
13. Wasting The Years
14. Alle Wunden
15. The Way You Feel
16. Der Himmel Brennt

Disk: 2
1. Eternal Souls
2. I Surround You
3. One Last Time
4. Killing Memories (Alternative)
5. The Plague
6. Seelenschmerz (Reworked)
7. Eternal Souls (Pseudokrupp Project)
8. Leitbild (Ost+Front Remix)
9. Say Something (Batfloor Hocico Club Mix)
10. Waste My Time (feat. Helalyn Flowers)

Disk: 3
1. Chris Pohl Lebe Deinen Traum (Das Hörbuch Teil 1)

Disk: 4
1. Chris Pohl Lebe Deinen Traum (Das Hörbuch Teil 2)

Disk: 5
1. Anders Sein (Rework 2017 – Still Different)
2. Der Himmel Brennt (Symphonic Version)
3. Wasting The Years (Acoustic Version)

Gewinner Bekanntgabe der Assimilation Verlosung!

Assimilation – The Laws Of Power

Ramtattatamm!

Hiermit geben wir feierlich den Gewinner der Assimilation Verlosung bekannt! Freundlicher Weise hatte cmm mir eine CD dafür zur Verfügung gestellt und ich durfte ein neues Zuhause für das Schätzchen suchen.

Ich wollte von euch wissen, warum genau DU diese CD „Assimilation – The Laws Of Power“ verdient hast und hatte um eine eMail gebeten.

Überzeugt hat mich diese Mail:

„Hallo Luna,

ich möchte die CD haben, weil ich mit meinen Kumpels gewettet habe. Wenn ich sie bekomme, dann hören sie sich mit mir einen Abend Assimilation an und müssen die Rechnung für mein Bier bezahlen.“

Na, da kann ich doch schwer widerstehen, wenn es zusätzlich zu der guten Mucke für dich auch noch die Getränke gibt und deine Freunde im Gegenzug dann als Sahnehäubchen phantastische Musik dabei anhören können.

Erik T. aus Günzburg, DU kannst dich auf Post freuen! Ich wünsche dir sehr viel Spaß mit Assimilation und deinem Bier und eine gute Party! Allen anderen TeilnehmerInnen danke ich sehr für das mitspielen.

Bald gibt es wieder ein Gewinnspiel, seid gespannt!

Gruftige Grüße,

eure Luna ^v^

 

Neue CD von Second Version: „Memories (Of Our Heroes)“

Am 24.3.2017 erscheint die neue CD mit 13 Tracks der Electro/Synth Formation Second Version betitelt „Memories (Of Our Heroes)“ bei MIBASOUNDS.

Second Version ist eine Band aus Magdeburg, die 2003 als Duo begann und inzwischen zu einem Quartett wurde. Mit namhaften Künstlern arbeiteten sie zusammen und standen auch auf der Bühne.

Ich habe nun in das Promo-Pack mit drei Songs herein hören dürfen – „Heroes“ kenne ich schon länger – es ist eine Hommage an die Künstler, die Second Version inspiriert und geprägt haben. Im Pack waren drei Songs enthalten, die ich euch hier vorstellen möchte.

Als erstes kommt „I Just Can’t Get Enough“ in einer poppigen Version. Man möchte gleich mittanzen und das macht morgens richtig Spaß. Ein Wachmacher und Gute-Laune-Bringer. Ich habe mich glatt wie Whigfield gefühlt, vor dem Badezimmerspiegel aufstylen für eine tolle Party an diesem Abend.

Der nächste Song, „Chasing Cars“ kommt mir bekannt vor. Das Original habe ich nicht vor Augen bzw. Ohren, aber er ist sehr melancholisch und ruhig. Elektronische Balladen – im Gegensatz zu den mir geläufigeren Metalballaden – klingen immer ein bisschen poppiger und tanzbarer. Dieser Song bietet sich für traurige Tagebucheintragungen genauso an, wie für einen verträumten Drückeblues im Club deiner Wahl mit deinem Herzenspartner.

Dimes“ ist wieder ein bekannteres Stück, das sich wunderbar zum Tanzen eignet. Hier arbeiten sie mit elektronischen Stimmverzerrern, doch es passt. Ich bin ja sonst nicht so der Fan dieses Stilmittels, aber die maschinenhafte bzw. „computerisierte“ Stimme schraubt das menschliche heraus. Was mich sehr erstaunt, dass dieser „kalte unpersönliche“ Gesang trotzdem emotional berührt. Die Maschinen haben die Kontrolle übernommen? Wir tanzen, weil sie es wollen?

Heroes“ kenne ich schon länger und ich mag dieses Lied einfach. Hier verschmilzt der Gesang zu der Melodie und weckt die Sehnsüchte, die „Helden“ zu sehen, feiern und zu verstehen. Wieder ein kleiner Muntermacher, wenn einen der graue Alltag erwischt hat.

Leider kann ich nur über diesen kleinen Ausschnitt berichten, da nicht die ganze CD anzuhören war. Wobei mich gerade „Losing My Religion“ und „Love Is A Shield“ interessiert hätte, die nicht dabei waren. Wie hat diese Band diese Klassiker umgesetzt und in ihren eigenen Sound gepackt? Das werde ich (und ihr) wohl nur erfahren, wenn wir die CD erwerben. Aber was ich bisher gehört habe, klingt sehr vielversprechend und ich denke, man kann diese Band ohne weiteres im Auge behalten.

Wer also bei den Erinnerungen der Band seine eigenen auffrischen möchte und in der „guten alten Zeit“ schwelgen will, der sollte diese CD kennenlernen.

Anspieltipp: „Heroes“ und „I Just Can’t Get Enough

 

LineUp:

Andy L. (Singer, Composing)
Mario L. (Keys, Sounds, Composing)
Christian K. (Keys, Back.Vocals)

Chris K. (Add. Lyrics, Promotion)

 

Eure Luna ^v^

Neue CD von Voodoo Vegas: „Freak Show Candy Floss“

Am 17.2.17 erschien das zweite Album der Briten Voodoo VegasFreak Show Candy Floss“ bei dem Label Plastic Head.

Nach den Releases des Debüts „The Rise Of Jimmy Silver“ 2013 und der EP „Hypnotize“ 2015 hat die Band ihre Rocksongs weiterentwickelt. Zahlreiche Auftritte bei ihren Touren durch UK und Europa förderten die Kreativität und Inspiration der Band, die ihre Auftritte generell als „Zuckerwattehäubchen“ sieht: Süß, schmelzend und vergänglich – wie Zuckerwatte eben.

Das Thema der CD ist die verrückte Zirkusatmosphäre, die einer durchgeknallten Freak Show gleicht. Dabei könnten die Inhalte der Lyrics nicht unterschiedlicher sein und so direkt wird das mit den Freaks auch textmäßig nie näher ausgeführt. Ich war sehr erstaunt, dass es trotzdem passt – und die freakigen Tracktitel sich auch durchaus anders assoziieren lassen.

Gleich „Backstabber“ beginnt rockig schwungvoll. „Long Time Gone“ – vom Text her traurig, es ist schon lange her, und Lawrence (mit einer Stimme, die sehr gut mit Axl Rose konkurrieren kann) möchte endlich frei sein. In Kombination mit der Musik scheint er aber sehr froh zu sein, dass es weiterging und alles beendet ist. Motivation pur, dass es immer im Leben weitergeht.

Eine Hymne an die Frau seines Lebens kommt krachig im Südstaaten Sound mit Einsatz einer Mundharmonika daher. „Lady Divine“ heißt der Song. Und ja, irgendwie sind alle Songs ein wenig mit dem Flair des schwitzigen Südens und der Sümpfe von New Orleans angehaucht. Ich zumindest hatte die Location von True Blood oder die Szenerie von AHS – Freak Show vor Augen.

Die Ballade der CD ist „Sleeping In The Rain“, eine Akustik Nummer. Wo soll man bleiben, wenn einen die Gefühle übermannen? Wenn sie so überschwappen, dass Tränen in die Augen steigen?

Ein vielseitiges Album, das sicher vielen Hard Rock Fans, denen Aerosmith oder Bon Jovi auch zusagt, gefallen wird.

Als Anspieltipps hätte ich hier „Killing Joke“ und „Sleeping In The Rain

 

Voodoo Vegas – Bild von der offiziellen Website der Band

 

Voodoo Vegas sind:

Lawrence Case – Vocals

Meryl Hamilton – Guitars

Jon Dawson – Guitars

Ash Moulton – Bass

Jonno Smyth – Drums → ab sofort neu dabei statt Jonno: Mike Rigler

 

 

eure Luna ^v^

Debütalbum von Nathan Gray Collective: „Until The Darkness Takes Us“

Heute habe ich es mit einer sehr ungewöhnlichen Band zu tun, denn sie lässt sich nicht in eine Musikrichtung einordnen. Hier kommen Rock, Dark Wave, Gothic und Industrial zu Einsatz. So habe ich mir Hilfe bei meiner Redakteurin Luna gesucht. Es geht um die Band Nathan Gray Collective, die aus Nathan Gray und Vasall Daniel E. Smith besteht.

Nathan Gray widmete sein künstlerisches Können mehr als 20 Jahre den Projekt BOYSETSFIRE und durchlebte mit ihr sämtliche Höhen und Tiefen. 2014 entschloss er sich dann dazu, neue Pfade zu betreten und seiner Gefühlswelt noch mehr Raum zu geben. Er wollte tiefer in seine Dunkelheit vordringen, welches reich an Symbolik und Läuterung bestückt ist. Daraus entstand dann Nathan Gray Collective mit sehr persönlichen Texten. „Abraxian hymns for forward thinkers.“ so das Motto der Band.

Nach ihrer von Fans und Blogs warmherzig aufgenommenen Debut-EP (unter dem Namen NTHN GRY im Jahr 2015) folgt nun das erste Album des Nathan Gray Collective „Until The Darkness Takes Us“, das dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne am 03. März 2017 erscheinen wird. Die CD-Version wird exklusiv über die Webseite des Kollektivs (https://www.nathangraycollective.com) vertrieben. Eine Europatour führt das Duo im Anschluss im Rahmen intimer Shows quer durch Europa.

Aber nun zurück zum eigentlichen Debüt der Band. Wie schon oben erwähnt, hilft mir Luna beim rezensieren. Der Anfang macht „Heathen Blood“ ….

Hallo, und hier klinke ich, Luna, mich ein. Die CD beginnt mit einer sehr ruhigen Rock/Metal-Nummer, die stimmungsvoll die CD einläutet. Der Text dagegen wirft die Frage auf, wenn es einen gnadenvollen Gott da draußen gibt, was ist der Grund zu leben und zu sterben? Warum wird auf Schlachtfeldern mit dem Blut der Ungläubigen sein Wille vollzogen? Reicht es wirklich, sich nur vor Altären zu verneigen, damit alle Gräueltaten gerechtfertigt sind? Eine schwere Frage…

Lusus Naturae bezeichnet in der mittelalterlichen Naturforschung ein „Wunder der Natur“. Etwas, das man sich nicht erklären konnte, wie Fabeltiere oder real existente missgestaltete Kreaturen. Was ist in diesem Song das Wunder und werden sie ausgegrenzt oder halten wir uns durch eine Mauer von uns fern? Und damit gebe ich wieder ab an BlackRose.

Es folgt der Song „Skin“, das Dubstep-Elemente aufweist und ein sehr melancholischer Dark Wave-Song darstellt. Thematisch geht es darum, welche Dunkelheit unter unserer Haut wartet und den Ausbruch sucht. In „Desire“ hört man zu aller erst eine Frauenstimme stöhnen. Die Mischung als Electronic und Schlagzeug im Refrain passt wunderbar zusammen und die leicht verzerrte Stimme im Mittelteil zeugt vom Verlangen, was der Protagonist sucht. 

Für den Song „Damascus“ melde ich mich wieder. Es ist ein Pianostück, das mit einer Art statischem Dröhnen versehen ist. Es ist erst unmerklich, schraubt sich aber im Laufe des Songs immer deutlicher in den Vordergrund. So wird in der Stille der Nacht aus dem Ruf nach einer Antwort diese gleichzeitig vernichtet.

„Set Up“ hingegen fängt sehr langsam an und steigert sich langsam. Die Verzweiflung in der Stimme von Nathan ist sehr gut zu hören, welche danach schreit, einen Neuanfang ohne die glücklose Liebe zu beschreiten.

Und zuAt War schreibt wieder Luna. Harmlos beginnt der Song und wird dann sehr schnell mit Parolen und Gitarren aufgemischt. Man sieht förmlich einen Anführer, der mit lautem, verzerrten Gekreische die Truppen antreibt, dazu aggressive Gitarren. Zwischendurch abwartende Ruhephasen und ein Refrain, der von der Hölle des Kriegs singt. Hier werden Elektronik und Metal verbunden, gegeneinandergestellt und getrennt.

Remains erinnert mich an eine softere Version von zum Beispiel Tiamat. Gleichzeitig ist es aber so gar nicht mit den Songs dieser Band ähnlich. Schwer zu beschreiben, was Nathan da interessantes geschaffen hat. Dieser Song ist damit definitiv einer meiner Anspieltipps für euch!

„Memento Mori“ ist ein düsterer Song über den Tod und die Frage: Glaubst du an die Dunkelheit?. Der Song ist für mich der Inbegriff des Dark Wave: düster und melancholisch in elektronischer Form.  

„Until Darkness Takes Us“ ist sehr atmosphärisch. DAS ist die Ballade auf dem Album, man hört sie einfach nur an und beginnt, seine Gedanken auf die Reise zu schicken. Was ist jenseits der Illusion? Den Rest müsst ihr selber entdecken, aber nach meiner Meinung lohnt es sich.

„Dark Fire“ ist meiner Meinung ein Track, der sich mit dem Vampirmythos beschäftigt und den Hunger und die Suche nach dem nächsten Schluss Blut beschreibt. Hier lassen sich wieder sehr viele Dark Wave Elemente wiederfinden, wobei auch Schlagzeug zum Einsatz kommt.

Fazit von Luna: Also, dieses Album ist sehr durchmischt und mir gefällt die Kombination der rein elektronischen Songs mit den rockigeren Musiknummern sehr gut. Im Prinzip ist für jeden Geschmack und jede Stimmung etwas dabei. Neben dem oben schon genannten Anspieltipp kann ich euch den albumtitelgebenden Song „Until Darkness Takes Us“ noch ans Herz legen. 

Diese Rezension entstand aus der Zusammenarbeit von BlackRose und Luna!

NATHAN GRAY COLLECTIVE
w/ Special Guest: THE DEVILS TRADE

08.04. UK – Birmingham – Mama Roux’s
09.04. UK – London – Boston Music Room
10.04. DE – Köln – Underground
11.04. NL – Eindhoven – Dynamo
12.04. DE – Hamburg – Logo
13.04. DE – Berlin – Musik & Frieden
14.04. CZ – Prague – 007
15.04. DE – Dresden – Beatpol
16.04. HU – Budapest – Barhole Music
17.04. AT – Vienna – Arena
18.04. AT – Graz – Explosiv
19.04. DE – Stuttgart – Keller Klub
20.04. CH – Zurich – Hafenkneipe
21.04. DE – Nürnberg @ Z-Bau
22.04. DE – München @ Feierwerk

BAND:
https://www.nathangraycollective.com

PR & MARKETING
Uncle M Music
Mirko Gläser: mirko@uncle-m.com
Alexander Schlage: alex@uncle-m.com
Tel. +49 (0)251 – 871 89 666
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Debütalbum von Antibody: „Opera Of Death“

Vor einiger Zeit hatte ich bereits von der Band Antibody in einem Portrait berichtet. Nun hat die Band rund um Jan Laustroer auch sein erstes Album „Opera Of Death“ veröffentlicht. Wieder beweist das Label darkTunes, dass sie ihr Handwerk verstehen und so großartige Bands der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Das Dabüt ist wieder fast nur instrumental, wobei er sich auch gesangstechnische Unterstützung von Synth Attack holte. Binary Division konnte er wieder überzeugen, auch ein Remix beizusteuern. Darunter sind u. a. auch Forgotten SunriseDetuned Destruction und The Gothsicles. Es besticht durch eine Mischung aus EBM, Dark Electro und DubStep und umfasst insgesamt 19 Tracks. Wobei er auch nicht vor einem elektronischen Schlagzeug und Gitarre Halt macht.

Alles beginnt mit „Devourer“ und ist ein typischer EBM-Song: hart und schnell! Wie der Titel schon sagt, verschlingt es dich in das Album und ein wunderbarer Auftagt. Bei „Basstard“ kommt nun das erste Mal ein Sprechgesang hinzu, der in jeder erdenklichen Tonlage erklärt, wie das Lied heißt. Und beattechnisch geht es auch noch schneller zur Sache als beim vorherigen Song. 

„Nothing to Fear“ hat leichte FuturePop-Elemente und zählt zu meinen Highlights des Albums. Die wenigen gesprochenen Texte signalisieren, dass ein Leben ohne Angst bedeutungslos ist. Bei „Into The Night“ holt sich Jan nun Hilfe von der Band Synth Attack, die ihren typischen verzerrten Gesang beisteuern. Es ist deutlich langsamer als die vorherigen, wenn ich die anderen Lieder dagegen setzt, könne es fast als Ballade durchgehen.

In „Great Suffering“ geht es wieder sehr hart zur Sache und wieder ein EBM-Song. Ein Leidensweg ist hier gut zu spüren. Da reiht sich „Inferno“ ebenfalls mit ein. Hier ist nur ein geringer Anteil am Sprechgesang gegeben. Die Lache prägt sich aber sehr gut ein. Ein Sound eines sehr bekannten Herstellers von Handspielkonsolen prägt ebenfalls den Track. „Polytoxisch“ ist für mich sehr einprägsam, denn Antibody verwendet einige Textpassagen des deutschen Synchronstimme von Dean Winchester. Finde ich sehr witzig. Jedoch mit dem Inhalt kann ich nicht viel anfangen, denn es wird die Wirkung verschiedenster Drogen, die alle gleichzeitig eingenommen wurden, beschrieben.

Beim nächsten Lied hat die Band Dym mitgewirkt und der Titel lautet „Nemesis“. Es ist diesmal ganz ohne Gesang, jedoch unterscheidet es sich von ein anderen, da hier DubStep zum Einsatz kommt. Wie schon oben erwähnt, greift Antibody auf elektronischen Schlagzeug und Gitarre zurück, was bei dem Track „Dead Inside“ zum Einsatz kommt. Mit „Opera of Death“ beschreitet der besagte Tänzer seinen letzten Tanz. EBM vom Feinsten und ebenfalls mein Highlight.

In „Vortex“ kommt wiederum kein Gesang zum Einsatz, aber die unterschiedlichen elektronischen Tonsequenzen machen dieses Stück sehr einzigartig. Da reiht sich „Desperation“ ebenfalls ein, jedoch kommt mir eine einzelne Sequenz aus der Zeichentrickserie Capitan Future sehr bekannt vor. Oder was meint ihr? Als letztes ist da dann noch „Murderer“, dass mit seinem Sprechgesang die Taten einen typischen Mörders beschreibt. Hier stoßen EBM und FuturePop aufeinander, was mir sehr gefällt. 

Die letzten 6 Tracks wurden, wie schon oben erwähnt, von Bands der Szene geremixt, welche sich sehr gut in das Album einfügen.

Als Fazit muss ich echt gestehen, dass ich bei diesem Album von Antibody nicht ruhig auf meinem Stuhl sitzen bleiben konnte. Es ist überaus tanzbar und gehört auf jede Tanzfläche. Jedes Lied lädt außerdem beim Tanzen zum Träumen ein. Hier ist das Vergessen des Trubeln um einen herum garantiert. Und genau das gehört für mich zum Tanzen dazu. Wer auf EBM und Dark Electro mit Industrial-Einflüssen steht und evtl. auch noch der Cyber Szene angehört, dann ist es wirklich ein Muss. Viel Spaß beim Reinhören!

Auf bald
Eure BlackRose

Komplette Tracklist:

01. Devourer
02. Basstard
03. Nothing to Fear
04. Into The Night (vs. Synthattack)^ Mastered by Jan Loamfield
05. Great Suffering
06. Inferno
07. Polytoxisch
08. Nemesis (feat. Dym)
09. Dead Inside
10. Opera of Death
11. Vortex
12. Desperation
13. Murderer v2
14. Inferno (Binary Division Remix)
15. Devourer (Forgotten Sunrise Remix)
16. Nothing to Fear (Studio-X Remix) Mastered by Studio-X
17. Basstard (Detuned Destruction Remix)
18. Vortex (The Gothsicles Remix) Produced by Josev F @ Dagger Eyes
19. Devourer (Cold Therapy Remix)