EventTipp: Decoded Feedback, ROOT4 & Guest im Nachtleben in Frankfurt am 07.09.2017

Die Electronic Transformers Tour geht in die nächste Runde und präsentiert euch am 07.09.2017 im Nachtleben in Frankfurt am Main wieder einige Größen aus dem elektronischen Bereich der Schwarzen Szene: 

Decoded Feedback (Gothic Industrial)
ROOT4 (Future Pop)
JESUS COMPLEX (Gothic Electro/Industrial/EBM)
X-O-Planet (Dark Electro)

Decoded Feedback, die ihre aggressive Mischung aus dunklen Melodien und harten Basslinien verbinden, trifft auf ROOT4, die effektiv ihre elektronischen Instrumente in Szene setzen. Zusammen mit Jesus Complex, welche es sehr gut verstehen, Härte, Dunkelheit, Eindringlichkeit, Wut und Rachsucht in ihrer Musik zu verbinden und X-O-Planet, die sich den sphärischen Synthies verschrieben haben, könnte dieser Abend zu einer großartigen Party mutieren.

Electronic Transformers Tour 2017 – am 07.09.2017 im Nachtleben Frankfurt/Main

Erlebe diese einzigartige Kombination des Dark Electro auf der Bühne und feiere mit Ihnen diesen großartigen Abend.

Sichere Dir jetzt Dein Ticket für einen unvergesslichen Abend!

  • Hauptact: Decoded Feedback + ROOT4
  • Wann: 07.09.2017
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Einlass: 18:00 Uhr
  • Wo: Nachtleben Frankfurt/Main, Konstablerwache/Kurt-Schumacher-Str. 45

Als Hotspot der Frankfurter Szene verfügt das Nachtleben in Frankfurt am Main über eine ganz besondere Atmosphäre und bietet zusammen mit den kulinarischen Angeboten einen perfekten Rahmen für die Electronic Transformers Tour. 

Eure BlackRose

Neues Album von Noisuf-X: „Banzai“

Nach nur 14 Monaten steht auch schon das neueste Werk von NOISUF-X in den Plattenläden. Man könnte meinen, dass Jan Loamfield keine Lust auf Freizeit hat und so unermüdlich an neuen Werken arbeitet. Nicht nur, dass der aus Essen stammende Künstler sich als Musiker, Produzent und DJ seine Zeit verbringt, nein er hat ja auch noch die Projekte X-Fusion und Stoppenberg. NOISUF-X begeistert seit 2005 die EBM-, Industrial- und Techno-Szene und gehört ganz klar zu den führenden Cybergoth-Acts weltweit. So stürmt er nicht nur die nationalen Tanzflächen, sondern auch die internationalen Szeneclubs.

Zum Auftritt beim diesjährigen Wave Gotik Treffen in Leipzig stellt er sein neues Album „BANZAI“ vor, die auch eine Neuauflage seines Clubhits „Jezebel“ beinhaltet. Diese limitierte Erstauflage im Digipack ist u. a. bei Amazon seit dem 26.05.2017 erhältlich. Erschienen ist es wieder unter dem Label von ProNoize / Dark Dimensions Label Group.

BANZAI – japanischer Ausruf für Freude und Glück, welches auch im Pazifikkrieg zum Einsatz kam, welche die fanatischen Sturmangriffe der Soldaten einleiteten. Für dieses einzigartige Album passt es für mich sehr gut, denn es ist Ausdruck von Freude und zugleich ein Aufruf zur musikalischen Schlacht. Es bietet hemmungslosen Electro Sound verbunden mit einprägsamen Industrial.

Der erste Track „Ich bin soweit“ bezeugt dies sehr stellt dies überwältigend. Minimalistisch verzerrter Gesang und ein ansteigender Beat macht klar, was Musik eigentlich ist. Beim titelgebenden Track „BANZAI“ war ich erst kurz verwundert, als ich fernöstlichen Klängen hörte, aber wurde schnell eines Besseren belehrt. Das bereits angesprochene Thema wird nun hier sehr gut in Szene gesetzt.

„Rageoholic“ versetzt mich wirklich in Rage, denn Klangqualität hält keine Verschnaufpause bereit. Das zieht sich auch durch das ganze Album, was wohl Jan auch genauso bezweckte. So meine Einschätzung. Daran schließt sich „Satisfaction“ an, welches Befriedigung auf der Tanzfläche verspricht. Überaus tanzbar und eines meiner Highlights! „Monster“ kommt noch härter daher und ich bin schon im 7. Tanzhimmel. Einfach genial!

„Primary Target“ sucht sich ein Hauptziel und das Lied „Robots, Destroy Him!“ fordert auf, es zu vernichten. Der geruhsamer Sound ist typisch für die Suche und die Vernichtung zeugt wieder von der Schnelligkeit. „Passion for War“ lebt nur für den Krieg und weist für mich leichte FuturePop-Einflüsse auf. „Robots, Destroy Him!“ und „Passion for War“ stellen ebenfalls meine Highlights dar.

„Nutcutter“ besitzt viele unterschiedliche Soundelemente und ich weiß nicht so reicht, wie ich in den Beat reinkommen soll. Trotzdem ist er ein eingängiger Track. „This is Genocide“ sorgt für abrupte Wechsel des Rhythmuses und interpretiert den Genozid auf seine eigene Weise.

„Psychological Attack“ und „PAN!C“ möchte ich nicht unerwähnt lassen, denn sie gehören ebenfalls in jeden Szeneclub. Der abschließende Song „Jezebel“ wurde von Jah neu interpretiert und stellt den einzigen Remix des Albums dar. Das fast vollständige Fehlen von Songtexten empfinde ich häufig als sehr berauschend, denn so konzentriere ich mich viel mehr auf den Beat und NOISUF-X setzt dies grandios um.

Als Fazit kann ich nur sagen: BANZAI ist überaus tanzbar und stellt eine einschlagende Kriegserklärung in Sachen EBM, Industrial und Electro dar. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich auch nur annähernd für die Electro Szene interessiert. Harte Sounds und beinahe ein perfektes Sampling überzeugen mich zu 100%. Aber das stellt ja nur meine Meinung dar und ich freue mich auf eure Auffassungen in den Kommentaren.

In diesem Sinne ein schönen Feiertag und auf bald
Eure BlackRose

WGT 2017 in Leipzig

Wave Gotik Treffen in Leipzig: Schwarz, schwärzer, am schwärzesten

IMG 3776 -1 - Flickr - Peter.SamowZum Wave Gotik Treffen (WGT) an Pfingsten wird Leipzig für einige Tage zur Gothic-Hauptstadt – und ich bin irgendwo mittendrin. Die Stadt füllt sich mit schwarzen Gestalten aller Stilrichtungen. Aufwändige viktorianische Kleider, fantasievolle Steampunk-Outfits, Lack und Leder, Metal-Shirts, Kutten aus dem Mittelalter, klassische Waver und viele andere Schattierungen von Schwarz treffen beim WGT aufeinander.

Der Mittelpunkt des WGT befindet sich etwas außerhalb des Stadtzentrums: Es ist der agra-Treffenpark an der Haltestelle Leinenstraße. In der gefüllten Straßenbahn fühle ich mich nicht sehr wohl, doch zum Glück zeichnet sich die schwarze Szene immerhin durch große Friedfertigkeit aus: Gedrängel und Geschubse musste ich noch von keinem Gothic erleben. Am Eingang des agra-Treffenparks findet eine Taschenkontrolle statt – erst dann kann ich das große Gelände betreten. Auf den Weg zur Konzerthalle präsentiert so mancher Gothic gern sein aufwändiges Wave-, Mittelalter- oder Steampunk- Gewand. In der schwarzen Szene ist dieser Gang deshalb (mit mehr oder weniger wohlwollendem Spott) auch als Schaulaufen bekannt. Auch ich komme an vielen Fotografen vorbei, die sich unter das schwarze Volk mischen und den einen oder anderen Grufti um ein Bild bitten.

In der agra-Halle treten meist die großen Headliner des WGT auf. Den harten Klängen der Band Eisbrecher konnte ich in der Vergangenheit ebenso lauschen wie der atmosphärischen Elektronikmusik von Deine Lakaien. Gothic, Metal, Steampunk, Grufti oder Cyber-Gothic – auch hier kommen für die Musik alle gemeinsam zusammen.

2013 WGT 190 FjoergynIm Heidnischen Dorf schwankt die Laune zwischen Heiterkeit und Besinnlichkeit – je nachdem, wer gerade auf der Bühne steht. In den letzten Jahren konnte ich mit Rabenschrei feiern und mit Annwn träumen. Mittelalterliche Bands stehen hier im Vordergrund, umgeben von Buden und Ständen, die nicht nur Speisen und Getränke anbieten, sondern auch Kleidung, Schmuck und Krimskrams. Das heidnische Dorf ist oft auch ohne WGT-Bändchen für Besucher geöffnet, die dann lediglich für dieses Gelände Eintritt bezahlen. Zwischen den authentischen Gewändern, an denen selbst das Knopfloch in die korrekte Epoche passt, und Gothic herrscht keine offene Konkurrenz. Auch ohne Mittelalter-Outfit kam ich im heidnischen Dorf bis jetzt noch jedes Mal auf meine Kosten. In der Moritzbastei gab es zum WGT 2017 auch wieder einen Mittelaltermarkt.

Tiefgründigkeit und Toleranz sind zwei Wörter, die mit Gothic eng verknüpft sind. Aus diesem Grund dürfen natürlich auch kulturelle Veranstaltungen nicht fehlen. Nicht jede davon hat eine offensichtliche Verbindung zu Gothic: Zum Beispiel öffnen sich auch die Oper, die Passage-Kinos, die Peterskirche, das Ägyptische Museum, die Leipziger Kunst-Galerie und das Deutsche Buch- und Schriftmuseum für Besucher des WGT.

In der Innenstadt von Leipzig und in der Umgebung des zentralen Straßenrings tummeln sich auch in den späten Abendstunden noch schwarze Gestalten. Das Dark Flower spielt häufig Gothic, Electro und Metal, während in der Moritzbastei der Schwerpunkt oft eher auf Metal liegt.

Im Verlauf des Gothic-Treffens vollzieht sich in mir jedes Mal eine Wandlung: Am Donnerstag kann ich es kaum erwarten, mich ins schwarze Abenteuer zu stürzen. Am Freitag sehe ich allmählich ein, dass ich auch dieses Jahr nur ein Drittel der Veranstaltungen besuchen kann, die ich mir ausgesucht habe. Zum Schluss bin ich jedoch vollauf zufrieden und freue mich schon auf das nächste Jahr.

Auf bald
Eure BlackRose

Neues Album von Second Version: „Memories (Of Our Heroes)“

Im Jahr 2003 wurde die Synthpop-Band Second Version von Christian und Mario gegründet. Inzwischen haben sie eine internationale Fanbase, die schon gespannt auf das aktuelle Album gewartet hat. Vier Jahre nach Bandgründung erschien das erste Album. Mit „Schwarzer Engel küss mich“ sorgten sie für Aufmerksamkeit bei Labels, Radiosendern und Magazinen. So konnten sie sich auf Samplern bei Orkus und Sonic Seducer platzieren. Durch diesen Erfolg angespornt erschien bereits 2009 „Mind Control“.

Der Erfolg hielt weiterhin an, 2011 war mit „Emotionfilled Electronics“ bereits das dritte Album am Start. 2012 gab es mit „Zeitreise“ und „eVidence“ ein Doppelrelease. Letzteres wurde mit dem Auftritt beim „Hellfire Of Darkness“ 2012“ gefeiert. 2013 gabs „Rotator“ auf die Ohren, der Rest des Jahres bestand aus Live-Auftritten. Neben vielen weiteren Live-Terminen wurde 2014 „Union“ veröffentlicht. Es wurde das bisher abwechslungsreichste Album der Bandgeschichte zwischen EBM, Electropop und neuer deutscher Härte. Am 24.03.2017 erschien das neue Album „Memories (Of Our Heroes)“.

Hier ist der Name dank diverser Coversongs Programm. Die Band selbst nennt es eine „Hommage an die Künstler ihrer Zeit“. Diese Songs begleiten die Bandmitglieder schon ihr Leben lang und prägten den Stil von Second Version.

Alles beginnt mit „Heroes“. Die 2016 veröffentlichte Singel als Einstimmung in das Album. Kein Song könnte perfekter sein. Eingängig beschreibt man mit viel Gefühl das Konzept der Platte. Dann folgt „Just Leave Us Alone“. Der recht neue Mesh-Song eröffnet sphärisch das Coverthema. Völlig gefangen schließt man die Augen und gibt sich der Musik hin.

„Boulevard Of Broken Dreams“ – Das Green Day Cover „Boulevard Of Broken Dreams“ beweist wie gut Industrial, Synthisounds und Popsongs zusammen passen. Bereits der Einstieg in den Song ist mitreißend hart. Man muss sich bewegen, diese Depeche Mode Interpretation von „I Just Can`t Get Enough“ ist unglaublich tanzbar und macht einfach nur Spaß.

Kim Wilde hat diesen Song „Cambodia“ berühmt gemacht, Second Version bringen ihn in die Szene. Der perfekte Sound für jede Darknessparty. Langsam und andächtig lädt der VNV Nation Song „Nova“ zum Nachdenken ein, gebt euch dem Rhythmus hin. Einer der größten R.E.M. Hits „Losing My Religion“ als EBM-Song, tanzbar und elektronisch.

Dieser bedächtige Song „Chasing Cars“ von Snow Patrol wird durch Synthieinsätze von Second Version zum transzendenten Traum, in dem ihr euch atmospärisch schwingt. Mit „Love Is A Shield“ ist der unverkennbare 80er Jahre Camouflagestil unüberhörbar. Wüsste man nicht, dass es sich um ein Cover handelt… Andy hätte direkt Marcus Meyn als Zweitbesetzung vertreten können.

Das Duran Duran Cover von „Ordinary World“ entführt euch in andere Sphären. Was hart und dekonstruiert beginnt, zeigt im Verlauf durch Andys einfühlsamen Gesang immer mehr ruhige Töne. „74-75“ – Der Ohrwurm der The Connells minimalistisch mit Synthiklängen hinterlegt. Lasst euch treiben.

Harter Beat und irre Klänge, ein schnelles Madness Cover von „Baggy Trousers“, das garantiert auf allen Tanzflächen Einzug hält. Steigt ein ins Karussell des verrücktesten Jahrmarkts der Welt. Zum Abschied ein Tribut an die Bloodhound Gang: „Dimes“. Roboterstimme und Discosound haben Second Version beibehalten. Klatscht in die Hände, stampft mit den Füßen.

Second Version haben es hier einmal mehr geschafft, ein kreatives Album sauber produziert auf den Markt zu bringen. Die fleißigen Magdeburger sorgen mit „Memories (Of Our Heroes)“ für Nostalgie bei allen Fans innerhalb und außerhalb der Szene. Ein kreativer Mix aus harten Beats, irren Klängen und sphärischen Melodien macht das neue Album zu einem Sammelsurium der Gefühle. Ihr werdet jeden Song sofort wieder erkennen und doch neu entdecken. Losing My Religion zieht dich hoch, Nova bringt dich runter und Baggy Trousers lässt dich völlig verrückt werden. Das Album hat es in sich! Auf Amazon ist dieses Album erhältlich.

Auf bald
Eure BlackRose

Neues Album von Versus: „Freakwaves“

Siebe Jahre zwischen zwei Produktionen sind für eine Band eine lange Zeit. Manche Gruppen gehen bei den Aufnahmen für das neue Album zugrunde und andere kommen besser denn je zurück. So gelingt es auch Versus mit ihrer aktuellen Produktion Freakwaves.

Die Band, bestehend aus den Musikern André, Roman und Daniel, wurde 2001 gegründet, kommt aus Dresden und spielt AhoiPop. Doch was ist AhoiPop? Im ersten Moment denkt man ja an Schiffe, das offene Meer und Matrosen. Und da das Album ja Freakwaves heißt, was auf Deutsch Monsterwellen bedeutet, stellen sich auch Assoziationen von sehnsüchtig wartenden Seemannsbräuten ein, die zum lieben Gott beten, dass der Liebste mit seinem Schiff nicht untergegangen ist. Die Gruppe Versus stellt sich hingegen unter AhoiPop folgendes vor: Eingängige Melodien für epische Hymnen und großartige Balladen, die im besten Sinne intelligente Szenehits sind.

Keine Frage, dass bei diesem Anspruch auch tiefgründige und wahrhaftige Texte unverzichtbare Grundlage für einen ordentlichen AhoiPop-Titel sind. Im Falle von Versus gibt es diese gleich zweisprachig. Auf dem aktuellen Album sind vier Lieder auf Deutsch und die anderen auf Englisch.

Hier hat auch kein geringerer als der Musiker Krischan Wesenberg der Band Rotersand als Produzent mitgewirkt. Auch das Label Trisol Music Group bzw. darkTunes Music Group ist ebenfalls wunderbar gewählt.

Wobei Freakwaves auf Deutsch beginnt und auch endet. Das könnte man für einen konzeptionellen Gedanken halten, zumal der Opener „Wir sind anders“ in einem hymnischen Ausruf – Wir sind frei – gipfelt. Sozusagen ein Grundgerüst als Bedingung für Freiheit. Soviel Dialektik sollte schon sein. Aber keine Angst. Versus überfordert in ihrem Werk an keiner Stelle den Zuhörer, denn die Band achtet die ganze Zeit darauf, immer tanzbar zu bleiben und schwelgt dabei in elegischen Melodien.

In ihren englischen Songs erinnern sie teilweise an a-ha, und zwar im guten Sinne. Wer genau hinhört, kann mitunter in den englischen Texten auch kurze auf Wortfetzen auf Deutsch erkennen. Versus ist halt so frei.

Der Titelsong „Freakwaves“ besitzt einen leicht stampfenden Beat und unterschwellig wird man an Giorgio Moroders „Chase“ erinnert. Keine schlechte Assoziation. Der Track „Schenk mir Zeit“ schließt sich an und ist ideal geeignet, um auf der Tanzfläche gekonnt mit den Hüften zu kreisen und sich in der Musik zu wiegen. Eine der angekündigten Balladen ist die Aufnahme „My Friend“ und stellt einen für die CD eher untypischen Song dar.

Mit „Gloaming“ geht es im typischen Underground-Club-Style weiter und „Love2Go“ läutet die zweite Hälfte des Albums ein. Die restlichen Titel des Albums sind sauber produzierte Songs, die aber alle eine gewisse Gleichförmigkeit im Sound aufweisen. Vielleicht ist das einzige Manko der Veröffentlichung, dass zum zweiten Teil hin die Spannung nachlässt und es an überraschenden Krachern fehlt. Eine gewisse Müdigkeit schimmert durch, egal wie wuchtig die Bässe wummern. Schade, denn das Album beginnt furios und vielleicht hätte man sich ruhig ein paar Klassikern mehr bedienen sollen.

Ein dickes Lob geht zum Schluss aber auch an den Gestalter des Covers. Auf die Idee, einen Tim-und-Struppi-Look mit traditioneller japanischer Malerei zu kombinieren muss man erst mal kommen. Der Grafiker ist halt – ganz nach Versus‘ Motto – so frei!

Mein Fazit zu dem Album ist durchwachsen. Es beginn großartig, lässt aber zum Ende hin nach. Somit kann ich keine eindeutige Empfehlung aussprechen. Wer jedoch als eingefleischter Fan so lange gewartet hat, sollte es sich nicht entgehen lassen. Bei Amazon werdet ihr fündig!

Auf bald
Eure BlackRose

Neues Album von Centhron: „Allvater“

Centhron – Sinnbild für eine der langlebigsten Bands der Electro-, EBM- und Aggrotech-Szene – kommt mit ihren neuen Album „Allvater“ aus dem Tonstudio. Seit dem 24.03.2017 ist die Scheibe u. a. bei Amazon erhältlich und zeugt von Aggressivität, Düsternis, Erotik, Provokation und Atmosphäre. Erstmals ist die neue Keyboarderin und weibliche Stimme Sandra Schmidt mit an Bord. Somit besteht die Band Centhron nun aus Elmar Schmidt (Gesang, Synthesizer und Programmierung), Markus Vogler (Bass) und Sandra Schmidt. 

Die Band kann schon auf eine Geschichte von mehr als 15 Jahre zurückblicken und waren schon mit Combichrist in Europa und Russland auf Tour. Auch wenn sich die Bandmitglieder regelmäßig wechselten, konnte Mastermind Elmar immer wieder auf neue beweisen, dass Centhron sich ein Platz in der düsteren Electro-Szene verdient hat. Dazu gehört auch das neue Album „Allvater“, welches zur einem der komplettesten Alben der Band zählt. In 13 einzigartigen Stücken gehen Sie aktuellen Themen wie Rassismus und Krieg an, aber auch Liebe und Erotik sind Bestandteil einiger Lieder.

Das unter dem Label Scanner / Dark Dimensions veröffentlichte Album konnte für das Mastering niemand Geringeren als den Essener Musikproduzenten Jan Loamfield (X-Fusion / Noisuf-X) für sich gewinnen. Das großartige Cover-Artwork stammt von Claudi Corsten. Auf Youtube sind auch schon 2 Videoclips veröffentlicht, welche aus dem Titelstück „Allvater“ und „Deutsches Land“ bestehen.

Den Anfang macht „Marschiert ihr Hunde“ und dabei sind wird schon mitten im Krieg und in einem blinden Gehorsam. Es folgt „Skullfucker“, dass sich Nekrophilie befasst. In „Raubtier“ ist nun auch Sandras Stimme in einem Sprechgesang zu hören. Genial! Thematisch wird die eigene unmenschliche Brutalität und deren Kreislauf beschrieben.

Und wäre das Thema Krieg und seine negativen Auswirkungen nicht schon zur Sprache gekommen, ist es in „Frontschwein“ wieder allgegenwärtig. Wie schon oben erwähnt, ist auch bei Centhron der Rassismus ein aktuelles Thema, denn in „Deutsches Land“ wird die Liebe zum eigenen Vaterland klar deutlich, aber mit dem Unterschied, dass die Rasse egal ist.

Mit „Sie will“ kommt nun auch Erotik ins Spiel und die BDSM-Vorliebe der Geliebten des Protagonisten. Aber auch Geborgenheit, Schutz und Vergötterung sind ihre Forderungen. Ich würde es wirklich als Liebeslied bezeichnen. Da reiht sich auch „De Sade“ wunderbar ein. „For Victory“ hingegen seines Titels wird in deutsch gesungen und es wird wieder sehr militätisch. In „Einherjer“ ist dann das Thema der nordischen Mythologie wieder mit an Bord, welches die Belohnung Odins an die erfolgreichen gefallenen Krieger beschreibt.

Im Anschluss kocht der „Blitzkrieg“ und entlädt die Panzer in die Welt. Der titelgebende Song „Allvater“ zeugt von dem Glauben an Odin und seinem Gefolgsleuten. „Hetzer“ ist nach dem Namen auch ein sehr schneller Song, der für die Tanzfläche überaus geeignet ist.

Dann bin ich leider auch schon beim letzten Lied des Albums „Allvater“ angelangt. „Valhall“ ist für die Band ein recht ungewöhnlicher Song. Episch und langsamer Beat machen es aus und behandelt das erfolgreiche Ende eines Wikingerkriegers. So auch für dieses Album und ich bin gespannt, was Centhron als nächstes flogen lassen wird.

Als Fazit muss ich sagen, dass alle Tracks einen Platz auf jede Tracklist der Szeneclubs überaus verdient haben. Für mich ist es ja beim Tanzen so, dass ich die Welt um mich herum dabei vergesse und auch dieses Album schafft dieses sehr gut. Ich finde es wirklich großartig. Die klare Stimme von Sandra, der harrsche Ton von Elmar und die perfekte Bassline von Markus machen dieses Album zu einem Juwel des Viking Harsh Electro. Oder was meint ihr?

in diesem Sinne auf bald
Eure BlackRose

Neue CD von Eli van Pike: Herzschlag

Am 24.3.2017 erschien die EP „Herzschlag“ als musikalischer Vorgeschmack zu dem neuen Album „Welcome To My Dark Side“ der Deutsch-Amerikanischen Band Eli Van Pike bei dem Label darkSIGN Records. Diese wird am 14.4.2017 erscheinen.

Auf ihr sind das Original des Songs plus 4 Remixe – die extended Version, narcotic Elements Version, Oren Amram SynthesizeMe RMX und der VUDUVOX Remix.

Eli van Pike wurde 2016 von Thorsten Eligehausen, Marc Vanderberg und Kenneth Pike gegründet und gehört musikalisch in den Bereich Industrial und Metal. Dabei wird der Sänger Thorsten von der Sängerin Annie Meier unterstützt und zaubern so einen kraftvollen Romantic-Song.

Nun ist dieser NDH Mix nichts neues und vom Textkonstrukt klingen Eli van Pike auch ein wenig nach Rammstein, aber hier ist es ein wenig gefälliger und weniger „böse“. Vielleicht liegt es auch an der zarten Stimme Annie‘s, die den Sänger sanft umschmeichelt. Diese Kombination nimmt dem sehr besitzergreifendem Text die Härte und macht daraus ein stimmiges Liebeslied.

Gut, die extended Version ist nun ein paar Sekunden länger als das Original und ich kann nicht wirklich einen Unterschied heraushören. Die Oren Amram Version beginnt rockig, schwenkt dann aber in einen tanzbaren Pop um. Hier kann man locker seine alten Kenntnisse zum Discofox oder Hustle auspacken. (Ihr merkt, ich hab so einige klassische Tanzkurse hinter mir)

Für EBMler ist die nächste Version, der VUDUVOX Remix. Der Sänger wird dabei noch mit einem entfernten Hall unterlegt und das gibt dem ganzen etwas, das uns aus dem Weltall geschickt worden sein. Ich hatte dabei so ein bißchen Peter Schillings Major Tom im Kopf.

Der letzte RMX ist die Narcotic Elements Version. Hier wird noch eine Schippe Electronic mehr draufgelegt. Narcotic paßt absolut, man schießt sich hier in das mentale Nirwana, schwebt in anderen Sphären. Trotzdem ist die Gitarre dabei und der Genremix bleibt erhalten.

Mir gefällt am besten der Oren Amram RMX, auch wenn ich immer wieder begeistert bin, wenn es eine Band schafft, nicht stur in einer Schiene zu bleiben und sich auch mal in anderen Bereichen austobt. Vielleicht gibt es ja auch mal eine Rockabilly Version oder einen netten Country Remix?

Eure Luna ^v^
Line Up:

Thorsten ELIgehausen (Germany)
Marc VANderberg (Germany)
Ken PIKE (United States)

Debütalbum von Antibody: „Opera Of Death“

Vor einiger Zeit hatte ich bereits von der Band Antibody in einem Portrait berichtet. Nun hat die Band rund um Jan Laustroer auch sein erstes Album „Opera Of Death“ veröffentlicht. Wieder beweist das Label darkTunes, dass sie ihr Handwerk verstehen und so großartige Bands der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Das Dabüt ist wieder fast nur instrumental, wobei er sich auch gesangstechnische Unterstützung von Synth Attack holte. Binary Division konnte er wieder überzeugen, auch ein Remix beizusteuern. Darunter sind u. a. auch Forgotten SunriseDetuned Destruction und The Gothsicles. Es besticht durch eine Mischung aus EBM, Dark Electro und DubStep und umfasst insgesamt 19 Tracks. Wobei er auch nicht vor einem elektronischen Schlagzeug und Gitarre Halt macht.

Alles beginnt mit „Devourer“ und ist ein typischer EBM-Song: hart und schnell! Wie der Titel schon sagt, verschlingt es dich in das Album und ein wunderbarer Auftagt. Bei „Basstard“ kommt nun das erste Mal ein Sprechgesang hinzu, der in jeder erdenklichen Tonlage erklärt, wie das Lied heißt. Und beattechnisch geht es auch noch schneller zur Sache als beim vorherigen Song. 

„Nothing to Fear“ hat leichte FuturePop-Elemente und zählt zu meinen Highlights des Albums. Die wenigen gesprochenen Texte signalisieren, dass ein Leben ohne Angst bedeutungslos ist. Bei „Into The Night“ holt sich Jan nun Hilfe von der Band Synth Attack, die ihren typischen verzerrten Gesang beisteuern. Es ist deutlich langsamer als die vorherigen, wenn ich die anderen Lieder dagegen setzt, könne es fast als Ballade durchgehen.

In „Great Suffering“ geht es wieder sehr hart zur Sache und wieder ein EBM-Song. Ein Leidensweg ist hier gut zu spüren. Da reiht sich „Inferno“ ebenfalls mit ein. Hier ist nur ein geringer Anteil am Sprechgesang gegeben. Die Lache prägt sich aber sehr gut ein. Ein Sound eines sehr bekannten Herstellers von Handspielkonsolen prägt ebenfalls den Track. „Polytoxisch“ ist für mich sehr einprägsam, denn Antibody verwendet einige Textpassagen des deutschen Synchronstimme von Dean Winchester. Finde ich sehr witzig. Jedoch mit dem Inhalt kann ich nicht viel anfangen, denn es wird die Wirkung verschiedenster Drogen, die alle gleichzeitig eingenommen wurden, beschrieben.

Beim nächsten Lied hat die Band Dym mitgewirkt und der Titel lautet „Nemesis“. Es ist diesmal ganz ohne Gesang, jedoch unterscheidet es sich von ein anderen, da hier DubStep zum Einsatz kommt. Wie schon oben erwähnt, greift Antibody auf elektronischen Schlagzeug und Gitarre zurück, was bei dem Track „Dead Inside“ zum Einsatz kommt. Mit „Opera of Death“ beschreitet der besagte Tänzer seinen letzten Tanz. EBM vom Feinsten und ebenfalls mein Highlight.

In „Vortex“ kommt wiederum kein Gesang zum Einsatz, aber die unterschiedlichen elektronischen Tonsequenzen machen dieses Stück sehr einzigartig. Da reiht sich „Desperation“ ebenfalls ein, jedoch kommt mir eine einzelne Sequenz aus der Zeichentrickserie Capitan Future sehr bekannt vor. Oder was meint ihr? Als letztes ist da dann noch „Murderer“, dass mit seinem Sprechgesang die Taten einen typischen Mörders beschreibt. Hier stoßen EBM und FuturePop aufeinander, was mir sehr gefällt. 

Die letzten 6 Tracks wurden, wie schon oben erwähnt, von Bands der Szene geremixt, welche sich sehr gut in das Album einfügen.

Als Fazit muss ich echt gestehen, dass ich bei diesem Album von Antibody nicht ruhig auf meinem Stuhl sitzen bleiben konnte. Es ist überaus tanzbar und gehört auf jede Tanzfläche. Jedes Lied lädt außerdem beim Tanzen zum Träumen ein. Hier ist das Vergessen des Trubeln um einen herum garantiert. Und genau das gehört für mich zum Tanzen dazu. Wer auf EBM und Dark Electro mit Industrial-Einflüssen steht und evtl. auch noch der Cyber Szene angehört, dann ist es wirklich ein Muss. Viel Spaß beim Reinhören!

Auf bald
Eure BlackRose

Komplette Tracklist:

01. Devourer
02. Basstard
03. Nothing to Fear
04. Into The Night (vs. Synthattack)^ Mastered by Jan Loamfield
05. Great Suffering
06. Inferno
07. Polytoxisch
08. Nemesis (feat. Dym)
09. Dead Inside
10. Opera of Death
11. Vortex
12. Desperation
13. Murderer v2
14. Inferno (Binary Division Remix)
15. Devourer (Forgotten Sunrise Remix)
16. Nothing to Fear (Studio-X Remix) Mastered by Studio-X
17. Basstard (Detuned Destruction Remix)
18. Vortex (The Gothsicles Remix) Produced by Josev F @ Dagger Eyes
19. Devourer (Cold Therapy Remix)

Neue CD von The Arch – „Fates“


Am 29.4.2016 erschien das neue Album Fates der belgischen Band The Arch bei dem Label darkTunes. 13 Tracks mit melancholischen Songs, die in die EBM-Kultur der 80er Jahre entführen sollen. Post-Punk mit elektronischem Dark Wave und EBM modern und doch nostalgisch aufgelegt.

Das liegt natürlich schon eine Weile zurück, aber ich durfte jetzt kurzfristig in die CD reinhören. Vielen dank an darkTunes.

Insgesamt sind die Songs sehr poppig angelegt (als Metalgirl fehlen mir bei der Musikrichtung Dark Wave / EBM schon die üppigen Gitarren und Drums – aber dann wäre es ja wieder Metal und nicht Dark Wave) und erinnern wirklich an Stücke aus den 80ern. Die Beats sind tanzbar und gehen ins Ohr.

Der albumtitelgebende Song „Fates“ beginnt überraschend rockig, während der deutschsprachige Titel „Immerzu“ sehr melancholisch herüberkommt. Ich weiß nicht, ob es explizit daran liegt, dass man den Text dort sofort versteht (englische Songs muss man ja immer erst im Kopf übersetzen, bevor man einen eventuellen tieferen Sinn erkennt) und die Worte dann berührender sind. Aber auch die Melodie ist meiner Meinung nach wirklich trauriger, als der Rest der CD.

Empty Garden“ ist schon fast hypnotisch – CUVG’s sanfte Stimme schleicht sich in den Verstand, hüllt ihn ein und verführt. Dazu eine Musik, die schon fast minimal ist und kleine Fetzen mit Rhythmus liefert. Vor dem Inneren Auge in einem einsamen ZEN-Garten spazieren gehen oder ein Sandpendel beobachten, diese Bilder schossen mir dabei durch den Kopf.

Deaf & Blind“ ist dagegen wieder sehr energisch und kraftvoll im Sound. Die auch hier vertretenen hypnotischen Vocals huschen mir gefiltert und mit Hall synthetisch verzerrt ins Ohr. Ist das wirklich eine menschliche Stimme oder haben uns die Maschinen übernommen? Alleine die weibliche Stimme, die leicht – aber wirklich ganz leicht – opernhaft eine Melodie ohne Worte singt, dringt durch und nimmt den Zuhörer mit.

Insgesamt gefällt mir das Album gut, es ist vielleicht nicht mein bevorzugtes Genre, aber die Stimme des Sängers und die ansprechenden Melodien sind durchaus ein Grund, in diese Art Musik hineinzuschnuppern.

Anspieltipps: Immerzu und Frozen Jungle.

Vor einem Live-Konzert mal in die CD reinhören? Geht hier: The Arch auf YouTube.

 

 

Mitglieder der Band

CUVG – Vocals
Ian Lambert – Synths
Ivan DC – Guitar
Mr. Pierre – Guitar
Chiffon’s Tale – Backing Vocals

 

 

Konzerte 2017:

Feb 18 SUPERSONIC Paris, France

Apr 01 Poppodium Volt w/ Clan of Xymox Sittard, Netherlands

May 06 O2 Academy Islington2 London, United Kingdom

Aug 13 M’era Luna Hildesheim, Germany

Aug 18 W-Festival Wortegem, Belgium

Sep 16 KANTINE Augsburg, Germany

 

 

gruftige Grüße,

eure Luna ^v^

Festival-Update: E-Tropolis Festival 2017

VII. E-TROPOLIS FESTIVAL 2017

COVENANT, AGONOIZE UND [X]-RX BESTÄTIGT

Am 18. März 2017 wird Oberhausen erneut zur Hauptstadt der düsteren Electrobeats. „BÄSSER-HÄRTER-LAUTER“ in der Turbinenhalle mit den Hochkarätern aus EBM, ELECTROPOP, SYNTHPOP und INDUSTRIAL. Zu den 11 bestätigten Bands gesellen sich nun drei weitere Kracher, die es in sich haben:

COVENANT
AGONOIZE
[X]-RX

E-Tropolis 2017Mit ihrem im November erscheinenden Album „The Blinding Dark“ läuten COVENANT drei Jahre nach „Leaving Babylon“ das nächste Kapitel ein. Dabei lassen es sich die Gentleman-Klangpioniere um den charismatischen Eskil Simonsson natürlich nicht nehmen, ihren elegant-tanzbaren Electropop im Rahmen des E-tropolis Festivals 2017 erklingen zu lassen.

Ferner laden euch AGONOIZE zur Blutdusche in ihre Splatter-Disco. Hart aber herzhaft pulsiert der Lebenssaft aus den Adern, wenn die Berliner Aggrotech-Experten den Schlagstrom entfesseln und den ultimativen Soundtrack zur effektreichen Horrorshow liefern.

Auch [X]-RX geben auf dem E-tropolis Festival wieder Vollgas. Mit ihrem aktuellen Album „CRANK IT UP“ vollführten die Industrial-Raver vom Rhein eine gelungene Weiterentwicklung, hin zum düsteren Aggrotech, welchen sie euch auf der Bühne mit gebührendem Nachdruck einzupeitschen gedenken. „BÄSSER-HÄRTER-LAUTER“, 100% E-tropolis – genau das Richtige, um kräftig den Dancefloor durchzupflügen!

Bestätigt sind damit nun:

FRONT 242
COVENANT + AGONOIZE
SOLAR FAKE + SOLITARY EXPERIMENTS + FADERHEAD
TYSKE LUDDER + IN STRICT CONFIDENCE (VINTAGE SHOW 1996-2004) + [X]-RX
THE INVINCIBLE SPIRIT + CENTHRON + CRYO + AMNISTIA + WULFBAND
+ 1 weiterer Künstler!

TICKETS

Die beliebten Originaltickets und 5+1 Gruppentickets für das E-tropolis Festival 2017 sind exklusiv im Amphi Ticketshop www.amphi-shop.de oder unter www.etropolis-festival.de/tickets erhältlich.

Weiterhin gibt es E-tropolis Tickets an allen bundesweiten CTS/EVENTIM Vorverkaufsstellen und unter www.eventim.de, www.eventim.nl, www.oeticket.at, www.ticketcorner.ch sowie als PRINT@HOME.
Aktuelle Festivalinfos unter:
www.etropolis-festival.de | www.facebook.com/etropolisfestival