Tattoo Convention Frankfurt vom 21. – 23.04.2017

Am vergangenen Wochenende ging ein doch recht schmerzhaftes Event über die Bühne, denn die Tattoo Convention Frankfurt lud wieder zu einem vollgepackten Rahmenprogramm und zu über 300 Tattookünstlern in die Frankfurter Messe ein.

Ich war am Samstag mal vor Ort, um mir einen Eindruck über die unterschiedlichen Stile und Artists der Tattoo Szene zu verschaffen. Auch wenn nur die Halle 5 dafür belegt war, war es doch sehr gut besucht und auch die einzelnen Schöpfer der Hautkunst hatten einiges zu tun. Ich persönlich bevorzuge jedoch die Stille eines Studios, um den ganzen Trubel um mich herum zu entkommen und nicht von jedem angestarrt zu werden. Auch hatte ich das Gefühl, dass so mancher es mit der Hygiene nicht so ganz genau nahm.

Nichtsdestotrotz konnte ich aber auch die traditionelle Art des Tattoostechens bewundern, was mir doch so einige Schauer über den Rücken jagte. Da favorisiere ist die neuzeitlichen Tattoomaschinen, die mal leiser mal sehr laut in der ganzen Halle zu hören waren. Aber nicht nur was für die Hautverschönerung wurde geboten, sondern auch für den Piercing-Liebhaber und den Klamotten-Fetischist wurde allerlei dargeboten sowie auch diverse Tattoofarben und Equipment.

Da möchte ich eine Künstlerin besonders hervorheben, die ihren Ohrschmuck selbst designt und für die unterschiedlichen Dehnungen den passenden Schmuck zum Kauf anbot. Es handelt sich um den Shop Faktor7 aus Österreich. Außerdem konnte ich nicht an den doch sehr niedlichen Babybodys vorbeigehen, ohne für mein 2. noch ungeborenen Schatz einen dieser außergewöhnlichen Teile mitzubringen. Auch wenn 17 € ein stolzer Preis ist, konnte ich einfach nicht widerstehen. Noch mehr szenetaugliche Babykleidung gibt es unter www.lemb.com.

Aber auch 2 Tattookünstler möchte ich erwähnen, die mich beeindruckt haben. Zum einen das Studio Fiumix & Quila Tattoo, welches sich mit Runen und Wikingersymbolen beschäftigt. Die Werke sind sehr außergewöhnlich. So war dann auch der Stand dekoriert. Ironischerweise ist dieses Studio in Italien beheimatet.

Zum anderen die Künstlerin Agnieszka Kulińska aus Polen, die sich mit den Stilen Polynesian, Ornamental und Dotwork beschäftigt. Diese doch sehr aufwendig und zeitintensiven Werke in fast ausschließlich schwarz sind sehr beeindruckend.

Was mich jedoch etwas verwundert hat, war die doch recht ungewöhnliche Aufteilung der einzelnen Künstler. Denn nur mit dem Übersichtsplan konnte man sich wirklich orientieren. Es wurden alle Stile so durchgemischt, dass in allen Gängen jeder Stil zu finden war. Ich hätte es mir gewünscht, dass sich jeder Gang mit einem Thema beschäftigt und so die unterschiedlichen Herangehensweisen der Künstler sichtbar wird. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Oder seht ihr das anders?

Auch einen kleinen Teil des Bühnenprogrammes konnte ich mit der Feuer- und Poledance-Show ab 14:30 Uhr bewundern sowie die ausgestellten Motorbikes von der Harley Factory Frankfurt. 

Nach nur 4 Stunden war dann mein Ausflug in die Welt der Tattooszene auch schon wieder vorbei, denn in meinem derzeitigen schwangerem Zustand war leider nicht mehr drin. Aber er war sehr schön und ich komme sehr gerne wieder. Nun ist auch endlich mein eigenes Tattoo fällig und ich weiß auch schon, was es wird.

Auf bald
Eure BlackRose

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Konzert: Xandria und Conspiria am 16.4.17 im Nachtleben, Frankfurt

Was ein Ostern! Zwei Symphonic Goth-Metal Bands mit jeweils einer starken Frontfrau gaben sich am grausig kalten Ostersonntag im Nachtleben die Ehre, und rockten die Bühne.

Das Nachtleben randvoll mit Fans, öffnete fast pünktlich die Türen und ließ die Zuschauer hinein. Vorher durfte ich die sehr sympathische Dianne zu einem Interview treffen – es wird die Tage hier noch folgen.

Gespannt wartete alles auf Conspiria, einer Metalband, die in Friedberg heimisch ist. Mir waren sie bisher unbekannt, aber sie schafften es spielend, die Anwesenden mit ihrem Xandria – Support zu begeistern. Ihre Musik, beeinflußt von Xandria, Epica und Nightwish, wird kombiniert mit orchestralen Sounds und bietet so eine neue Spielart im Female Fronted Metal.

Dadurch kommt eine Wahnsinnsmischung zusammen, die ordentlich kracht. Die vier Jungs im „Hintergrund“ liefern den perfekten Soundteppich, auf dem Nadines engelsgleiche Stimme zu tanzen beginnt. Und die Stimmung stieg, bis nach einem viel zu kurzem Set und einem tollen Selfie der Band mit allen Fans, die Musiker die Bühne räumten.

Die Band Conspiria macht wirklich Spaß und die langen Haare flogen im Takt – bei der Band und den Fans. Die Präsenz ist einfach unglaublich und ich hoffe, daß es bald den Silberling zu erwerben gibt und bis dahin noch einiges von der Band zu sehen und zu hören ist.

Nach einer kurzen Umbaupause (hier grüße ich mal den netten Bühnentechniker) war es dann soweit: Xandria begannen mit ihrem Intro und der Show. Leider war Marco aus gesundheitlichen Gründen an diesem Abend nicht dabei – wir wünschen ihm auf diesem Weg eine schnelle Genesung!

Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, die verbliebenen vier Bandmitglieder legten sich dafür fast doppelt ins Zeug. Der Gesang Diannes kribbelte über die Haut und die Songs waren allesamt super ausgewählt. Mal verträumt, mal leidenschaftlich, aber immer mit krachenden Drums und harten Gitarren und Bass. So langsam vergaß man die Kälte draußen und schwitzte. Doch auch zwischen den Songs wurde Unterhaltung geboten:

Dianne scherzte charmant mit dem Publikum, flirtete mit viel süßem Wimperklimper und animierte zu großem Jubelgeschrei. Steven legte als „Fast-Frankfurter“ los und war für den einen oder anderen Lacher in der Menge gut. Mir war nicht bewußt, daß Frankfodder sich soooo knapp ausdrücken können. Besonders, als er uns den Refrain zu „Murderers“ beibrachte und übte, kochte der Saal.

Gut 200 Kehlen feuerten der Band „We Are Murderers“ entgegen und trieb danach auch noch eine sportliche Runde Workout – nach den heimischen Osterschlemmereien die letzten Tage sicher keine falsche Entscheidung. Die Setlist selber ein guter Mix aus den sieben bisher veröffentlichten Alben, mal romantisch und mal hart. Aber immer Xandria at it‘s best.

Und für die beiden Zugaben mußte man die Band auch nicht lange bitten, bereitwillig lieferten sie nach einem „Contest“ noch zwei Songs nach, bevor sie dann leider dieses Konzert beenden mußten. Doch ein kurzes Treffen während dem Abbau war möglich und so konnten sich Fans die neu erworbenen Merch-Artikel auch gleich signieren lassen.

Der Abend war einfach toll und es ist eine gute Entscheidung gewesen, den Feiertag nicht auf dem Sofa zu verbringen, sondern mit vielen Fans das Nachtleben zu besuchen (danach konnte man ja in der Umgebung auch noch andere Veranstaltungen besuchen, so war es ja nicht) und mit Xandria und Conspiria zu feiern.

Ich hatte jedenfalls meinen Abend sehr genossen und viel Spaß gehabt.

Eure Luna ^v^

 

Conspiria Line Up:

Nadine Mittmann – Vocals
Julian Jönck – Guitar and Guttural Vocals
Frank Schulz – Guitar
Timo Engelhaupt – Bass
Fabian Marmor – Drums

Conspiria Live:

29/04/17 Düsseldorf , Pitcher – Rock ’n‘ Roll Headquarter
24/06/17 Alsfeld , Rockkeller Aglarond
24/06/17 Leipzig , Naumanns

Xandria Line Up:

Gesang – Dianne van Giersbergen
Gitarre, Keyboard – Marco Heubaum
Gitarre – Philip Restemeier
Bass – Steven Wussow
Schlagzeug – Gerit Lamm

Xandria live:

28 April 2017 Dynamo Eindhoven, Netherlands
30 April 2017 Kubana Siegburg, Germany
15 June 2017 Der Cult Nürnberg, Germany
16 June 2017 Rockfels St. Goarshausen, Germany
16-19 August 2017 Summer Breeze Dinkelsbühl, Germany

EventTipp: Tattoo Convention Frankfurt vom 21. – 23.04.2017 in Frankfurt

Zur 25. Internationalen Tattoo–Convention vom 21.-23. April 2017, Messegelände Frankfurt am Main, Halle 5.0, (Thema Around the Word, Schwerpunkt Asien) werden über 650 Tätowierer aus über 50 Ländern erwartet. Dieses Event, welches sich zum weltweit größten Spektakel dieser Art entwickelt hat, präsentiert namhafte internationale Künstler.

Außerdem sind dieses Jahr auch Künstler der Hautverschönerung zu Gast, die sich dem traditionellen Handwerk verschrieben haben und ihre Fähigkeiten ohne Maschine zum Besten geben. Darunter sind die Tätowierer wie Pauhi Tattoo, Thai Sacred, Olman Tattoo, Durga Tattoo, Koshu Yamato Tattoo, Ihuda Tattoo, Horimyo Tattoo, Honda Tsuyoshi Tattoo, Kunsten pa Kroppen. Auch sind Top-Künstler am Start aus den Ländern Südafrika, USA, Singapur, Borneo und Samoa.

Zusammen mit weiteren Ikonen der Tattoo – Kunst aus Amerika, Mexiko, Taiwan, Japan & Europa (u.a. Andy Engel, Cinema Tattoo, Reinkarnated Tattoo etc.) und über 30 asiatische Künstler wie Shanghai Tattoo, Newassasin Tattoo, An Tattoo, Wu Shane Tattoo Studio, China V Tattoo werden ihr Können dem Publikum präsentieren und jeden Tag eine sensationelle Bühnenshow darbieten.

Als Rahmenprogramm werden neben den sexy Tattoo-Models wie z.B. Miss IVI, Makani Terror, Bibiana, Erik Rios u.v.m. Außerdem wird es diverse Mode-Shows und Prämierungen geben.

Am Freitag findet die Pokalverleihung „Best of Day“ statt. Auch wird an allen 3 Tagen eine Tribal Trading Piercing Show von Bart Bastiaanse sowie eine rumänische Freakshow stattfinden und täglich werden auch andere Shows auf der Bühne präsentiert.

Das ganze Wochenende über warten verschiedene Live-Bands,Live Muay-Thai-WM-Kämpfe und natürlich jede Menge Tattoo-Kunst aus der ganzen Welt auf die Besucher. Zusätzlich präsentieren über 70 Schmuck-, Textil- und Zubehör-Händler ihr Angebot im Rahmen der Convention.

Trotz des Vergnügens der Tattoos beschäftigt sich die 25. Internationale Tattoo-Convention auch dem Kampf gegen dem Krebs. Die Volkskrankheit soll in diesem Jahr mit Spenden für die Forschung versorgt werden, sodass diese weiterhin bekämpft werden kann.

Weitere teilnehmende Tattoo-Größen:

Schattenwerk / Tara & Mel / Lörrach – Deutschland
Diao Farn Tattoo / Farn Ho / Taoyuan City – Taiwan
Tattoo Adicction / Fredy Perez / Medellin – Columbia
Edgar Hoill / Art – Gallery / Los Angeles – Californian
Indio Reyes / Tatuajes de Reyes / Guadalajara – Mexico
Remis Tattoo/ Remis / Dublin – Ireland
Horimyo Tattoo/ Horimyo/ Saitama – Japan
Unikum Tattoo / Tony B. / Göteborg / Sweden
V-Tattoo / Miguel Angel Bohigues / Valencia / Spain
Tatouage Royal / Maika Zayagata / Montreal-Canada

…und viele mehr. Eine fachkundige Jury (u.a. Mao aus Madrid) wird die auf der Messe gestochenen Tattoos täglich prämieren.

Da freue ich mich auf einen erfolgreiches Wochenende!

Auf bald
Eure BlackRose

Tickets gibt es hier: Tattoo Convention Frankfurt 2017

Konzert-Info: Lord Of The Lost 06.04.2017 in der Batschkapp Frankfurt

Lord Of The Lost – offizielles Foto von Facebook

Am 6. April 17 rocken die Hamburger Jungs von Lord Of The Lost die Bühne in der Batsche!

Ihre Musik ist rockig, metallisch, melancholisch, düster, elektronisch, growlig, gescreamt und geshoutet… einfach vielseitig. In nur 10 Jahren haben sie sich den Platz in der Szene mehr als verdient und erfinden sich dabei gleichzeitig immer wieder neu. Von „Die Tomorrow“ in einer Rockabilly Version über dem Cross-over mit Latein Rhythmen in La Bomba (DER Wachmacher am Montagmorgen!!!) bis hin zu klassischen Instrumentierungen bei der CD „Swan Songs“ sind sie nun im Industrial gepaart mit Metal und Oper mit „Empyrean“ angelangt.

Komplettiert wird jeder Konzertabend von der Melodic Metal-Band Aeverium und von der Neuentdeckung Scarlet Dorn, die auf dieser Tour zum ersten Mal live zu erleben sein wird.

An dem Abend wird nur eines klar sein: „Die einzige Regel wird, wie immer, lauten: Mitten ins Herz und voll in die Fresse!“

Genießt also mit mir einen phantasischen Abend und lasst es mit den Jungs aus dem Norden bei ihrer „Raining Stars Tour“ ordentlich krachen. Zeigt mal Hamburg, was die Frankfurter so drauf haben!

Eure Luna ^v^

 

Line Up LOTL:

Chris Harms (Gesang, Gitarre)

Class Grenayde (Bass)

Bo Six (Gitarre)

Gared Dirge (Piano, Synths, Percussion, Gitarre)

Tobias Mertens (Drums)

Konzert-Info: Kiss am 23.5.2017 in der Festhalle Frankfurt

Header von der offiziellen Website von KISS

Am 23. Mai rocken die Herren von KISS die Bühne in Frankfurt. Gegründet 1973 in New York rockten Gene Simmons, Paul Stanley, Tommy Thayer und Eric Singer die Bühnen der Welt und verkauften über 100 Millionen Alben.

Auffällig an KISS war, dass sich die Bandmitglieder grundsätzlich nur in aufgeschminkten Masken in der Öffentlichkeit zeigten und jedes Bandmitglied eine eigene festgelegte Maske trug. Das ging bis 1983 so, dann traten die ungeschminkt auf.

By Lichtjäger at the German language Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=228005
Das Letzte Einhorn, Sänger von InEx

Natürlich können bei dieser Rockband auf die Nichtfans den Song „I Was Made For Lovin‘ You“ mitsingen, wetten? Und die „Zunge“ ist nicht alleine für die Stones reserviert.

Auch den Klassiker „Detroit Rock City“ dürften viele Fans noch kennen, in dem Film bemühten sich 4 Jugendliche darum, auf ein Konzert zu KISS zu gelangen und mussten mit zahlreichen Problemen kämpfen – nicht nur, dass das Konzert ausverkauft war.

In Extremo werden ebenfalls an dem Abend auf der Bühne stehen. In Extremo steht für Mittelalter Rock aus Berlin. Die siebenköpfige Truppe kann auf 1,5 Mio verkaufte Tonträger blicken und sind DIE Truppe, die einem sofort einfällt, wenn man Mittelalter-Musik mit krachigem Sound anhört.

RavenEye ist eine Rockband aus Milton Keynes (gegründet 2014) und spielen modernen Blues- und Garagenrock.

By Kev Hickman - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45826722
Kev Hickman, Oli Brown and Aaron Spiers

Die kultigen schwarzgekleideten Glamrocker werden an dem Abend zu ihrer Show „Rock And Roll All Night“ endlich mal wieder in Frankfurt sein und ab 20 Uhr von In Extremo und und RavenEye supportet.

Lasst es euch nicht entgehen, die Helden meiner Jugend live zu erleben!

Eure Luna ^v^

 

 

Line Up KISS

Gesang, Rhythmusgitarre Paul Stanley The Starchild

Gesang, Bass Gene Simmons The Demon

Leadgitarre, Gesang Tommy Thayer The Spaceman

Schlagzeug, Gesang Eric Singer The Catman

Line Up In Extremo

Gesang, Cister, Darbuka, Davul, Binioù, Gitarre, Piccoloflöte, Mundharmonika Das Letzte Einhorn (Michael Robert Rhein)

Gitarre, Cister Van Lange (Sebastian Oliver Lange)

Bass, Trumscheit, Pauke Die Lutter (Kay Lutter)

Marktsackpfeife, Schalmei, Hackbrett, Harfe, Sampler, FX, Trumscheit Dr. Pymonte (André Strugala)

Marktsackpfeife, Uilleann Pipes, Schalmei, Drehleier Flex Der Biegsame (Marco Ernst-Felix Zorzytzky)

Marktsackpfeife, Schalmei, Nyckelharpa Yellow Pfeiffer (Boris Pfeiffer)

Schlagzeug, Perkussion Specki T.D. (Florian Speckardt)

Line Up RavenEye

Oli Brown – lead vocals, guitar

Aaron Spiers – backing vocals, bass guitar

Adam Breeze – drums

 

Stoneman und Root4 im Nachtleben in Frankfurt – 13.11.2016

An diesem Sonntag Abend gaben die Schweizer Stoneman und die Frankfurter Root4 als Support ihr Konzert. Was gibt es besseres an einem grauen Novembertag in einer gemütlichen Club-Atmosphäre guter Musik zu lauschen?

Fast pünktlich öffneten sich die Tore zum Nachtleben und massig Fans kamen. Während ich mich noch zu dem Zeitpunkt fragte, ob es einen Support gibt oder ob die Schweizer gleich loslegen würden, sah ich auf dem Tourplakat das Logo der Band Root4. Liebe Veranstalter, schreibt das doch bitte in Zukunft größer drauf! Ein kleines silberfarbenes Logo auf dem in Schwarzweiß gehaltenem Poster von Stoneman ist leicht zu übersehen.

Umso erfreuter war ich also, Root4 zu erleben. Die sympathische Band aus Frankfurt hatte da richtig Heimspiel und die Fans sangen und tanzten angeheizt von Hauke und Chris begeistert mit. Zwischendurch scherzte Hauke sogar, dass ein wirklich wirklich enthusiastischer Fan eine CD geschenkt bekommen sollte.

Sehr erfreut legten die Gäste dann noch eine Schippe drauf. Das Set war abwechslungsreich, mal mit englischen Songtexten, dann auch wieder deutschsprachig angelegt. Bei „Eisbär“ kam mir Dauerfrostbeule wirklich die Gänsehaut auf den Armen. Melancholischer und auch fetziger Future Pop mit nachdenklichen und anheizenden Texten. Und die durchweg tanzbare elektronische Musik zeigt, dass die Band ihren beim UBANCO gewonnenen 2. Platz zu Recht einnimmt.

KODAK Digital Still Camera

So minimalistisch das Duo auch erscheint (Chris am Mischpult und Hauke singt), die Show kann sich sehen lassen, zumal beide stets im Kontakt zum Publikum waren. Wirklich sehr empfehlenswert und auch in der Club-Atmosphäre des Nachtlebens angenehm. Schade, dass irgendwann alle Songs gespielt waren und sie die Bühne räumen mussten.

KODAK Digital Still CameraDann kam das Intro der Stoneman: Das Boot! Und gespannt blickten alle auf die dunkle Bühne. Sofort begann Mikki mit dem Kofferlied (mein liebstes von der neuen CD „Steine“) und wechselte auch immer wieder mit Stücken des Vorgängeralbums „Goldmarie“.

Dazu gab es dann auch einen Schuss aus den mysteriösen Röhren, die an der Bühne angebracht waren. Gesehen hatten wir sie alle schon vor Beginn und gerätselt. Goldflitter passend zum Song. Überhaupt fuhren die Jungs großes Kino auf: Auf TV Screens im Hintergrund sah man Videoausschnitte und Einspieler passend zu den Songs.

Immer in Bewegung gaben Dee und Y auf den Boxen alles, Rico tobte sich am Schlagzeug aus und Mikki flirtete gekonnt mit dem Publikum. Und das konnte allen Steinmännern sehr nahe kommen, denn die Bühne befindet sich quasi auf Augenhöhe mit den Fans.

KODAK Digital Still Camera

Beim „Liebeslied“ markierte Mikki Chixx bequem die erste Reihe der Zuschauer mit einem weißen Punkt auf der Stirne, jenen, den er auch selbst trug. Infiziert durch die Liebe ;). Ab und an „flüchteten“ die Bandmitglieder vor ihrem Frontmann, um dann wieder mit anderen Requisiten aufzutauchen.

Irgendwann neigte sich dann auch das Konzert dem Ende zu und Dee spielte auf dem Keyboard mit Mikki zusammen das Stück: Mein Geheimnis. „Mit einem netten Gruß an die USA.“ Eine ausgewogene Mischung aus „alt“ und „neu“ führte dann zum letzten, sechzehnten Song des Abends: Freundlich sein.

KODAK Digital Still CameraAls dann langsam alle am Merchandise Stand CDs, Poster, Shirts usw. erworben und signieren ließen, konnten wir auch noch persönliche Worte mit den Bands wechseln. Und natürlich auch Fotos schießen. Diese Nacht war unvergesslich und nachdem gegen 24 Uhr dann die allerletzten langsam aus dem Nachtleben herauspurzelten, verließ ich auch die Location.

Wie schon öfters bemerkt, ich schätze es sehr, wenn man nach einem Konzert noch genug Zeit hat, ein wenig mit den Bands zu quatschen und niemand wegen Abbau hektisch herausgefegt wird. Ich habe mich sehr gefreut, mal wieder mit Rico, Mikki, Dee und Y zu reden und ich freute mich auch sehr, Root4 – Chris und Hauke – näher kennenlernen zu dürfen. (So erfuhr ich von Hauke, dass es im nächsten Jahr ein neues Album geben soll. Also, Augen und Ohren aufhalten!)

Auf ein baldiges Wiedersehen und weiterhin viel Spaß auf der Tour.

Daten für Stoneman plus Root4:

16.11.2016 Hannover, Lux

17.11.2016 Leipzig, Hellraiser

18.11.2016 Hamburg, Logo

19.11.2016 Bochum, Rockpalast

20.11.2016 Berlin, Musik und Frieden

 

Eure Luna ^v^

Gallery (jedes Bild ist anklickbar):

 

Heldmaschine im „Das Bett“ in Frankfurt am 10.11.2016

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Collage wurde netterweise von Fjalar erstellt, die auch meine Handy-Bilder aufgehübscht hat

Schon vor dem offiziellen Einlaß sammelten sich die ersten Fans vor der Frankfurter Location „Das Bett“ und warteten. In dem Saal geschäftiges Treiben, der letzte Soundcheck der Frankfurter Band „Alyzee“, während René und Dejan mir ein Interview gaben. Sehr erstaunlich, was man so tolles über die sympathische Band aus dem Koblenzer Raum erfährt.

 

al-04Dann, nach einer Tasse Kaffee und etwas Geduld, begann der Einlaß und die Halle füllte sich. Schließlich traten die Mitglieder der Band Alyzee auf die Bühne und begannen zu rocken. Und dazu kann ich nur sagen: WOW!

 

Ich hatte gelesen, daß die Sängerin Deutsch-Türkin ist und nahe der Syrischen Grenze geboren wurde. Sie kam nach Deutschland und so hatte ich eher so ein Folklore-Ding erwartet. Wie das mit Heldmaschine zusammen paßt? Genau, das hatte ich mich auch gefragt. Aber es paßte super gut. Die kraftvolle Stimme Alyzees braucht sich hinter den großen Damen des Female Fronted Metal – Tarja oder Sharon – nicht verstecken.

 

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Sie faszinierte das Publikum mit gefühlvollen Songs, ihre Bandmitglieder zauberten dazu orientalische Klänge aus den westlichen Instrumenten. Ich hätte nie gedacht, daß man das mit E-Gitarre und Bass hinbekommt, was sonst nur Oud, Qanun, Nay und Kamanga schaffen. So was gab es bisher nicht, wenn auch viele andere Bands ab und an mal orientalische Klänge einbauen.

 

Dazu dann immer ein gekonnter Hüftschwung und die Menge lauschte begeistert, nickte im Takt und tanzte sogar, als Alyzee uns dazu aufforderte. Wirklich schade, daß nach zirka 45 Minuten die Band die Bühne räumte, um Heldmaschine Platz zu machen. Wer möchte, auf YT gibt es Videos, schaut mal rein und lernt die Band kennen! Nach einem Selfie mit den Zuschauern signierten sie CDs und schwatzten auch mit den Gästen.

 

al-01Ich werde die Band, die Metal mit Orient, sozusagen „Ofra Haza legt ne mächtig harte Schippe drauf und rockt Frankfurt“, im Auge behalten. Da sie aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen, werde ich sicher nicht zum letzten Mal ein Konzert von ihnen besuchen.

 

 

Dann kam der Hauptact Heldmaschine auf die Bühne und sie brachten gleich als erstes mein derzeitiges Lieblingslied „Himmelskörper“. René hatte mir schon im Interview verraten, daß es Heldmaschine erstaunt habe, weil die Fans die Texte der am 4.11. erschienen CD sofort sehr sicher mitsingen konnten.

 

Im Verlauf des Abends spielten sie fast alle Stücke ihrer CD, wobei die Bandmitglieder witzelten, daß die Fans inzwischen textsicherer seien, als ihr Frontman. Der wurde auch liebevoll von der Menge veräppelt, jedes Mal, wenn er sich die Wasserflasche an die Lippen setzte, brach ein Jubel aus. Nein, er konnte sich nicht einmal verstecken und heimlich den Durst stillen. Alle quietschten begeistert – es muß wohl an der Wassermarke liegen, damit wird man berühmt wird, scherzte die Band. hm-03

 

Das regte ihn wohl dazu an, nach ein paar Songs nach seinem Vorschlag auf der Crowd zu surfen, es tatsächlich durchzuziehen. Ein paar starke Jungs nahmen ihn auf die Hände und trugen ihn einmal im „Das Bett“ durch den Saal, bevor er sich dann wieder auf die Bühne stemmen ließ. Klasse Aktion!

 

Doch auch Requisiten wurden eingesetzt. So trugen alle Bandmitglieder weiße Masken beim Song „Maskenschlacht“ und man sah nur gespenstisch starre Gesichter im Schwarzlicht. Die Jacken mit den blauen Leuchtdioden flackerten bei einem dem Song „Roboter“ und selbst Renés Schulteraufbau mit den grünen Laserstrahlen kam auch zum Einsatz. Ich bin immer noch geflasht.

 

hm-05Dazwischen kamen von René immer wieder lustige und rührende Statements zu den Fans. Begeistert ließ sich das Publikum animieren und stampfte im Takt zu „Die Maschine spricht“. Ja, selbst „Sexschuss“ kam so gut bei den Fans an und René räkelte sich fast lasziv auf der Bühne.

 

Leider war auch nach gut zwei Stunden das wahnsinnig tolle Konzert vorbei und nach einem ebenfalls tollen Selfie (hier baten sie auch ihre sympathische Vorband Alyzee dazu) mischten sich Heldmaschine noch unter die Fans, um ihren Merch zu signieren und Fotos zu machen. Dazu das eine oder andere Schwätzchen und prima, daß man nicht sofort aus der Location gekehrt wurde. So konnte ich gemütlich den Abend ausklingen lassen.

 

Der Supergau kam erst daheim, denn meine Speicherkarte hat alle Bilder gekillt und mir blieben nur die paar von meinem Handy geschossenen. Daher hab ich leider dieses Mal keine Gallery für euch.

 

Genießt deshalb persönlich die Shows von Heldmaschine, teilweise auch in Begleitung von Megaherz, Erdling und anderen. Die Daten:

heldmaschine
Selfie made by Heldmaschine – Quelle Facebook

17.12.2016 – Bendorf, Weihnachtsrock Festival

25.12.2016 – Chemnitz, Dark Storm Festival

mit Megaherz & Erdling

17.11. Hannover, Musikzentrum
18.11. Oberhausen, Turbinenhalle
19.11. Memmingen, Kaminwerk
25.11. A – Graz, Explosiv
26.11. A – Wien, Szene
02.12. Glauchau, Alte Spinnerei
03.12. Dresden, Puschkin

und im neuen Jahr:

02.02.2017 – Magdeburg, Factory
03.02.2017 – Lübeck, Riders Cafe
04.02.2017 – Flensburg, Roxy

08.02.2017 – Hamburg, Logo
09.02.2017 – Hannover, Lux
10.02.2017 – Leipzig, Felsenkeller
11.02.2017 – Berlin, Nuke Club

16.02.2017 – Wolfenbüttel, Kuba-Halle
17.02.2017 – Paderborn, Kulturwerkstatt

19.02.2017 – Köln, Bahnhof Ehrenfeld

24.02.2017 – Oberhausen, Turbinenhalle
25.02.2017 – Weinheim, Café Central
26.02.2017 – Trier, Mergener Hof

12.05.2017 – Koblenz, Café Hahn
13.05.2017 – Coppengrave, Checkpoint
…more dates to follow!!

 

gruftige Grüße

eure Luna^v^

BuCon 2016

Vampirlady :)
Vampirlady 🙂

Gestern war – wie jedes Jahr während der Frankfurter Buchmesse – die alljährliche BuCon in Dreieich. Bisher mußte ich immer passen, denn ich bin jedes Jahr zur FBM, um meinen Lesevorrat günstig aufzustocken.

 

Sonntags kann man nämlich bequem auf der Messe shoppen, was an den anderen Tagen nicht gestattet ist. Man trifft Autoren mit ihren Neuvorstellungen, hält ein Schwätzchen und läßt sich dann das Werk signieren. So erfährt man dann auch exklusiv von geplanten neuen Projekten (und kann sich seinen „Stapel ungelesener Bücher“ = SuB vergrößern).

 

Da dieses Jahr meine Freundin absagen mußte, was den Besuch der FBM angeht und ich alleine mit kratzigem Hals auch nicht die rechte Lust hatte, mich ins Getümmel zu stürzen, schnappte ich eine andere Freundin und lief auf der BuCon auf.

Tommy Krappweis beim Signieren (und ja, er hat Bernd das Brot reingezeichnet!)
Tommy Krappweis beim Signieren (und ja, er hat Bernd das Brot reingezeichnet!)

Dort tummeln sich die Autoren des Fantasy-, Science Fiction- und Horror-Genres. Also, genau die Bücher, die ich liebe und schätze. Mit einigen Autoren war ich auch verabredet, sie nicht nur über FB zu kennen, sondern auch mal live zu sehen und zu sprechen.

 

Ich schmiß mich in meine Vampirmontur (und ein paar Fotos wurden von mir gemacht, als wäre ich ein Star), da auch Cos-Player herzlich zu der BuCon eingeladen waren. Und es waren Steampunker, Mittelalterladies und auch andere phantasievolle Gestalten dort.

 

Und Bücher! Jede Menge Bücher, von gebraucht und sehr alt bis „noch gar nicht wirklich erschienen“. Jede Menge Leseproben und Goodies. Die Besucher erhielten direkt an Eingang eine Tüte in die Hand gedrückt, in der schon Flyer und Lesezeichen, Postkarten und anderes enthalten waren. Ich bin jetzt Besitzerin einer „Perry Rhodan“ – Tüte.

 

Parallel zu der Ausstellung liefen Lesungen mit den Autoren, in denen sie aus ihren Werken dem Publikum vortrugen. (Die habe ich aber dieses Jahr nicht besucht, ich werde mir da aber für das nächste Mal einen Plan zusammenstellen, um alles für mich interessante aufzuschnappen).

 

ein Stand mit gebrauchten Büchern...
ein Stand mit gebrauchten Büchern…

Meine Freundin und ihre Kinder haben sich mitgebrachte Bücher signieren lassen, selbst Markus Heitz, den wir auf dem Weg nach draußen spontan überfielen, war sehr charmant und signierte das mitgebrachte Buch und schwatzte ein paar Minuten mit uns. Nichts von wegen Streß oder Getümmel, nein, sehr entspannt und freundlich.

 

Schön auch, daß ich Sandra Florean endlich persönlich getroffen habe, deren Dorian schon länger in meinem Regal sein Unwesen treibt (und manchmal ist er schon ein Mistkerl). Die Vertreter des „Bundesamt für magische Wesen“ verteilte TÜV-Plaketten für den Hexenbesen und vertraute dabei auf die Ehrlichkeit der Hex‘. Paul M. Hermann stellte seinen „Schimanski-Vampir-Cop“ vor, bei dem halt auch mal was Scheiße läuft. Tommy Krappweis las später noch aus seinem dritten Band „Mara und der Feuerbringer“-Reihe. Heike Rissel (Im Zeichen von Licht und Schatten) hab ich leider verpaßt und Horus W. Odenthal (Ninragon) hab ich leider auch nicht entdeckt. Aber vielleicht klappt es ja nächstes Jahr, denn ich habe gemerkt, daß die BuCon eine feine kleine Messe ist (und damit absolut KEIN Streßfaktor zum Besuch der FBM am nächsten Tag wird).

 

Preisverleihung
Preisverleihung

Es gibt wirklich ausreichend Parkmöglichkeiten, für einen Snack oder Kaffee ist gesorgt und man sitzt wirklich IN der großen Halle, in der die Autoren und Aussteller sind, wenn man ein Päuschen machen möchte. Und gut 500 Besucher an dem Tag klingen vielleicht nach viel, verteilen sich aber sehr gut. Nach einer Preisverleihung verließen wir dann die BuCon, da ich abends noch auf einer privaten Party eingeladen war und mich noch ein bißchen Halloweenflair auflegen mußte.

 

Aber mein Fazit: Die Preise sind auch durchwegs zivil, und das BuCon Team sehr nett, die anwesenden Autoren entspannt und sehr freundlich. Es herrscht kein unübersichtliches Getümmel und man hat wirklich die Gelegenheit, zu einem entspannten Talk mit den Autoren (was bei der FBM auf Grund des Besucherdranges kaum möglich ist). Es sind aber „nur“ genrespezifische Autoren und Verlage vertreten, was aber absolut kein Nachteil ist. Es gibt übrigens auch Bücher für den Lesenachwuchs auf der Con!

 

Also, nächstes Jahr werde ich wohl wieder vorbei schauen.

Gruftige Grüße,

eure Luna ^v^

 

 

PS: Wer es phantastisch in Sachen Rollenspiel mag, der kann am 19. und 20. November zur DreieichCon kommen, die Messe ist 32 Stunden am Stück offen!

Dynastie & Heimataerde im Nachtleben, 16.09.2016

Heimataerde
Heimataerde

An diesem Abend gaben zwei Bands aus dem „Pott“ ein Konzert im Frankfurter Nachtleben. Die sympathischen Jungs von Dynastie starteten zu dritt. Ihre Musik, die entfernt an Depeche Mode und Wolfsheim erinnert, heizte die Stimmung sofort an.

Rhythmisch und tanzbar begannen sie also mit dem Abend. Zu dem Zeitpunkt war es noch sehr übersichtlich besucht im Nachtleben, was sich aber mit jeder Minute, die verstrich, änderte. Immer mehr Menschen gesellten sich dazu. Die Musik von Dynastie regt zum Tanzen an, im Essener / Wittener Raum sind sie eine bekannte Institution und ihre Songs werden regelmäßig in den Clubs gespielt.

Kai, der Frontmann der Band, genoss sichtlich den Auftritt und flirtete charmant mit seinem Publikum. Düsterer, melancholischer Synthpop, aber auch mit Gitarre (Mirko) und Drums (Konstantinos) zu den Keys (Uwe) versehen, passte die Musik zu dem Abend. Es war ein guter Tag 🙂 .Viel zu schnell mussten sie aber zum Ende kommen, denn der Hauptact Heimataerde stand schon in den Startlöchern.

Dynastie
Dynastie

Und Heimataerde kam gewaltig. In schwere Kettenhemden gewandete untote Tempelritter; sie trugen neben ihren Waffen auch noch die Instrumente über die Bühne. Der grausame Kampf gegen die Ungläubigen begann. Musikalisch führten sie uns in einen Kreuzzug, vereinten dabei EBM versus Mittelalter in einem mitreißenden Gemisch.

Säbelschwingend und bluttriefend lieferten sie eine beeindruckende Show. Bruder Ignatius war teilweise das Opfer und teilweise der Täter. (Für mich als Vampirfetischistin das viele Blut natürlich ein Festessen 😉 ). Soviel passierte da während den Songs auf der Bühne (deswegen ist auch die Bildergalerie heute gigantisch).

Und alle machten mit. Das Publikum folgte den Anweisungen der Ritter, selbst als sich die Ordensbrüder zum Gebet hinknieten, sanken auch die Zuschauer bereitwillig auf die Knie. Wer mit dem (Kunst-) Blut übergossen wurde, trug es stolz als Auszeichnung. Heimataerde bilden ein musikalisches Gesamtpaket mit Theater, einer Wahnsinnsstimme von Ashlar (an dem Abend nach eigener Aussage etwas angeschlagen, aber genau der kratzige Schmelz waren für mich das i-Tüpfelchen), der betörende Dudelsack von Ansgar, Keyboard von In Hoc Signo und die Gitarre von Jacques. Und Bruder Ignatius immer mit Waffen und Blut im Gepäck unterwegs.

Da ich bisher bewusst noch keinen Song von Heimataerde gehört hatte, kann ich nicht sagen, was an dem Abend „alt“ und was „neu“ ist, aber es passte alles zusammen und machte Spaß. Und so stellten die kampfeslustigen Herren auch gleich einige Songs ihrer am 30.09.16 erscheinenden CD Ærdenbrand vor. Wow.

Heimataerde
Heimataerde

Leider konnten sie nur eine leicht abgespeckte Version ihrer üblichen Show darbieten, da sie diese Mal pünktlich zum Ende kommen mussten. Nichts desto trotz kamen sie einer lautstark geforderten Zugabe nach und spielten noch einen Song. Ich habe bei Heimataerde also richtig Blut geleckt (hihi)… und möchte auf jeden Fall noch einmal das volle Programm ansehen.

Zum Glück stehen für beide Bands noch einige Termine an… ihr könnt sie also entdecken und genießen. Tut es, denn hier kombiniert sich Heimataerde mit Rammstein und In Extremo… und Eric Fish kann einpacken 😉 .

Gruftige Grüße,
eure Luna ^v^

 

PS: Mein offizielles Lieblingslied von Heimataerde ist ab sofort „Hick Hack Hackebeil“… ich weiß auch schon genau, auf wen für mich der Text gemünzt ist *frechgrinz *…

 

Tourtermine Dynastie

01.10.16 From Hell Erfurt

10.12.16 Club From Hell Erfurt

 

weitere Termine folgen.

 

Tourtermine Heimataerde

 

15.10.16 Hameln, Autumn Moon 2016

21.10.16 Dresden, Bunker

22.10.16 Berlin, Frannz Club

23.10.16 Hamburg, Logo

28.10.16 Erfurt, From Hell

29.10.16 Leipzig, Hellraiser

12.11.16 Augsburg, Kantine

25.11.16 Limburg, Rockarena

23.12.16 Bochum, Matrix

 

weitere Termine folgen.

Galerie Dynastie:

 

Galerie Heimataerde:

 

Zombiewalk Frankfurt 2016

KODAK Digital Still Camera
Styling 🙂

 

„Achtung, Achtung. Dies ist eine Durchsage der Umbrella Corporation. Es kam zu einem unkontrollierten Ausbruch des H2 Virus. Bitte gehen Sie nach Hause und schließen Sie alle Fenster und Türen. Don’t Panic!“

Der Zombiewalk in Frankfurt begann am Hauptbahnhof. Von den Bahnbeamten erst kritisch und dann amüsiert beobachtet, sammelten sich nach und nach hunderte von Zombies. Die unterschiedlichsten Verwesungsgrade konnte man sehen.

 

Erstaunlicherweise haben sich auch sehr viele Bräute bei ihrer Hochzeit in Zombies verwandelt. (Das gab mir später zu denken, als zig Jungesellinnen-Abschiede unsere Wege kreuzten… ein Zusammenhang? Die Illuminaten? Man weiß es nicht… 😉 ).

 

Ärzte und OP Angestellten versuchten noch zu retten, was zu retten war, aber selbst gegen Zombie-Jack-Sparrow hatten sie keine Chance.

 

Viele Menschen nutzten die Wartezeit, um sich gemeinsam mit den Zombies ablichten zu lassen, selbst die Touristen, erst erstaunt die Untoten beäugt, dann aber baten auch sie um ein gemeinsames Foto.

 

Schließlich zog der Zombietroß los, über die Straßen bis zur Zeil, von dort zum Römer und dann über die Schirn wieder zurück zur Hauptwache, Taunusanlage und zurück zum Hauptbahnhof. Am Brunnen an der Zeil legten HipHopper mittendrin Michael Jacksons „Thriller“ auf, was alle Zombies zu einer spontanen Performance einlud.

Captain (soviel Zeit muß sein) Jack Sparrow
Captain (soviel Zeit muß sein) Jack Sparrow

Dabei blieben sie auch sonst ihrer Rolle treu, schlichen sich an Restaurantbesucher an, drückten ihre Nasen an die Schaufenster der Geschäfte und kreisten die Autofahrer ein. Und die „Stinos“ spielten auch brav mit, nach einer Schrecksekunde lachten sie so sehr, daß man selbst als Zombie seinen irren, unbewegten Gesichtsausdruck verlor.

 

Ach ja, ein „Superstar-Casting“-Zelt wurde von dem Untoten verschont, anscheinend war da zu wenig Gehirn zu finden 😉 .

 

Gegen 21 Uhr war dann der Walk zu Ende und die Zombies stärkten sich erst in diversen Schnellfreßtempeln und fielen dann in die Nachtclubs ein. Wir waren im Final Destination, das extra eine „After-Zombie-Walk-Party“ veranstaltete, und feierten. (Ich persönlich bedauerte meine glühenden Füße…).

 

Es war eine wahnsinnig tolle Veranstaltung, die ruhig und friedlich ablief. Zufälligerweise trafen wir auf dem Heimweg einen Streifenwagen der Polizei, die wir mit der Bitte nach Gehirn erst zum Lachen gebracht haben, und die sich dann bei uns erkundigt haben, was das heute gewesen war (die hatten nämlich ein paar Mal unseren Walk an dem Abend gekreuzt). Die Veranstalter und Teilnehmer wurden sehr gelobt (auch von den Zuschauern, die z.B. in den Geschäften und Restaurants arbeiteten), daß alles sehr lustig und friedlich gewesen sei.

After Walk Party
After Walk Party

Also, der Zombiewalk 2017 steht bei mir schon wieder auf dem Terminkalender. Macht doch mal mit!

 

Gruftige Grüße

eure Luna ^v^

 

 

 

 

 

Hier die Gallery…