2. Album von Omnimar: „Poison“

Die russische SynthoPop-Band Omnimar verstand es für gut 2 Jahren die Szene mit ihrem extravaganten Musikvideos und ihrem düsteren Melodien in Aufregung zu versetzen. Nach dem erfolgreichen Debüt „Start“ gibt es nun seit dem 04.06.2017 ein neues Album von Omnimar mit dem Titel „Poison“. Es verspricht wieder ein grandioses Werk zu werden und erinnert an die Legende von Schneewittchen, die einen vergifteten Apfel aß. Es erscheint wieder unter dem Label der Darktunes Music Group.

Der titelgebende erste Track „Poison“ hat fast schon tranceartige Züge an sich und der Sprechgesang von Maria Mar verspricht das Eintauchen in die toxische Musikwelt dieses Albums. Mit „I Go On On My Own“ kommt nun ein Track, der die Tanzfläche erobert und ist textlich darauf abgestimmt, in die Welt hinausgelassen zu werden.

Düstere Töne schlägt nun „Out Of My Life“ an, die eine einschneidende Tragödie beschreibt. Die Stimme von Maria variiert hier sehr wundervoll und der leichte Rockeinschlag passt sehr gut zu diesem Lied. Die Melancholie dieses Songs ist fast schon sphärisch. Gleiches gilt für den nächsten Track „I wanna know now“, der den exzessiven Wunsch nach der Wahrheit über Liebe ihres Gegenübers verlangt. Hier wird auch ein wenig mit dem Mischpult gespielt und die leichten Rappassagen von Maria lassen den Song wirklich erahnen, wie sehr sie unter der Unwissenheit leidet.

Der Song „Boom Boom“ wird nun viel härter und fordert zum Feiern des Lebens auf der Tanzfläche auf. Mit dem Lied „40 Steps“ erhält wieder die Melancholie Einzug und die Protagonistin sieht nun doch davon ab, das Gift zu nehmen. „Jimmy“ preist im leichten SynthPop die Liebe zum besungenen Jimmy an. Gute Laune ist hier vorprogrammiert.

Aufgrund der russischen Sprache ich leider im vorherigen Album leider nicht verstanden habe, kommt nun in einer englischen Version daher: „Sadizm“. Laszive Züge in einem FuturePop-Gewand. Großartig! „Happy Ending“ ist eine emotionale und ernste Ballade, die Ein Happy End auf dem Tiefpunkt des Lebens herbeisehnt. Aber die russische Sprache kommt aber wieder auf diesem Album vor. „Hungry“ hat zwar einen englischen Titel, jedoch wurde es komplett in Russisch eingesungen. 

Das letzte Lied auf dem Album „Poison“ besticht wieder mit düsterem SynthPop und der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Gesangsarten zeugt von der Vielseitigkeit von Maria. „Release Me“ greift wieder das Thema des Loslassens auf.

 

Bekanntlich ist das zweite Album eines Künstlers das Schwerste, aber Omnimar konnten mich auch diesmal wieder voll überzeugen, auch wenn für mich nur „Boom Boom“ und „Sadizm“ meine Highlights darstellen. Ich empfehle es euch auf alle Fälle weiter und holt es euch u. a. bei Amazon.

Auf bald
Eure BlackRose

Neues Album von Noisuf-X: „Banzai“

Nach nur 14 Monaten steht auch schon das neueste Werk von NOISUF-X in den Plattenläden. Man könnte meinen, dass Jan Loamfield keine Lust auf Freizeit hat und so unermüdlich an neuen Werken arbeitet. Nicht nur, dass der aus Essen stammende Künstler sich als Musiker, Produzent und DJ seine Zeit verbringt, nein er hat ja auch noch die Projekte X-Fusion und Stoppenberg. NOISUF-X begeistert seit 2005 die EBM-, Industrial- und Techno-Szene und gehört ganz klar zu den führenden Cybergoth-Acts weltweit. So stürmt er nicht nur die nationalen Tanzflächen, sondern auch die internationalen Szeneclubs.

Zum Auftritt beim diesjährigen Wave Gotik Treffen in Leipzig stellt er sein neues Album „BANZAI“ vor, die auch eine Neuauflage seines Clubhits „Jezebel“ beinhaltet. Diese limitierte Erstauflage im Digipack ist u. a. bei Amazon seit dem 26.05.2017 erhältlich. Erschienen ist es wieder unter dem Label von ProNoize / Dark Dimensions Label Group.

BANZAI – japanischer Ausruf für Freude und Glück, welches auch im Pazifikkrieg zum Einsatz kam, welche die fanatischen Sturmangriffe der Soldaten einleiteten. Für dieses einzigartige Album passt es für mich sehr gut, denn es ist Ausdruck von Freude und zugleich ein Aufruf zur musikalischen Schlacht. Es bietet hemmungslosen Electro Sound verbunden mit einprägsamen Industrial.

Der erste Track „Ich bin soweit“ bezeugt dies sehr stellt dies überwältigend. Minimalistisch verzerrter Gesang und ein ansteigender Beat macht klar, was Musik eigentlich ist. Beim titelgebenden Track „BANZAI“ war ich erst kurz verwundert, als ich fernöstlichen Klängen hörte, aber wurde schnell eines Besseren belehrt. Das bereits angesprochene Thema wird nun hier sehr gut in Szene gesetzt.

„Rageoholic“ versetzt mich wirklich in Rage, denn Klangqualität hält keine Verschnaufpause bereit. Das zieht sich auch durch das ganze Album, was wohl Jan auch genauso bezweckte. So meine Einschätzung. Daran schließt sich „Satisfaction“ an, welches Befriedigung auf der Tanzfläche verspricht. Überaus tanzbar und eines meiner Highlights! „Monster“ kommt noch härter daher und ich bin schon im 7. Tanzhimmel. Einfach genial!

„Primary Target“ sucht sich ein Hauptziel und das Lied „Robots, Destroy Him!“ fordert auf, es zu vernichten. Der geruhsamer Sound ist typisch für die Suche und die Vernichtung zeugt wieder von der Schnelligkeit. „Passion for War“ lebt nur für den Krieg und weist für mich leichte FuturePop-Einflüsse auf. „Robots, Destroy Him!“ und „Passion for War“ stellen ebenfalls meine Highlights dar.

„Nutcutter“ besitzt viele unterschiedliche Soundelemente und ich weiß nicht so reicht, wie ich in den Beat reinkommen soll. Trotzdem ist er ein eingängiger Track. „This is Genocide“ sorgt für abrupte Wechsel des Rhythmuses und interpretiert den Genozid auf seine eigene Weise.

„Psychological Attack“ und „PAN!C“ möchte ich nicht unerwähnt lassen, denn sie gehören ebenfalls in jeden Szeneclub. Der abschließende Song „Jezebel“ wurde von Jah neu interpretiert und stellt den einzigen Remix des Albums dar. Das fast vollständige Fehlen von Songtexten empfinde ich häufig als sehr berauschend, denn so konzentriere ich mich viel mehr auf den Beat und NOISUF-X setzt dies grandios um.

Als Fazit kann ich nur sagen: BANZAI ist überaus tanzbar und stellt eine einschlagende Kriegserklärung in Sachen EBM, Industrial und Electro dar. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich auch nur annähernd für die Electro Szene interessiert. Harte Sounds und beinahe ein perfektes Sampling überzeugen mich zu 100%. Aber das stellt ja nur meine Meinung dar und ich freue mich auf eure Auffassungen in den Kommentaren.

In diesem Sinne ein schönen Feiertag und auf bald
Eure BlackRose

Neues Album von Madlife: „Precision in the Face of Chaos“

Am 5.5.17 erschien das Album „Precision In The Face Of Chaos“ der drei Kalifornier von Madlife über das Label Bleeding Nose Records.

Die zwölf Tracks klingen nach einer guten Mischung von Rob Zombie, Combichrist, Rammstein und Korn, krachen dröhnend in die Ohren und sorgen für ein Zucken des headbangenden Kopfes in Kombination der aufstampfenden Füße. Insgesamt ist sie sehr ansprechend mit eingängigen Sounds und großem Wiedererkennungswert. Doch beileibe kein X-beliebiger Einheitsbrei aus einer Retorte.

Die ersten drei Songs des Albums krachen so richtig in die Hirnwindungen, bevor mit „Love Song“ eine romantischere Ader hervorgekramt wird. Wie durch einen Telefonhörer säuselt Angry Phill seine Liebeserklärungen der Herzensdame in ihre Ohren. Dabei wird der Song nicht einmal annähernd so kuschelrockig, daß man sein Feuerzeug entgegenstrecken müßte. Nein, hier sind Kerle am Werk, die männlich gegen das Weichei-Hipster-mit-Rauschebart-und-Männerdutt-Getue ankämpfen und doch ihre Gefühle ausdrücken wollen.

Live & Die“ greift auf, daß das Leben kein Zuckerschlecken ist. Jeder lebt und stirbt und das dazwischen ist gefährlich, spannend, mysteriös, glamourös und doch kann man sich verlieren und wiederfinden. Dazu ein krachiger, aggressiver Gitarrensound und fette Drums.

Elektronisch wird es bei dem nächsten Track „Redline“, driftet dann wieder sauber in die Schwermetallecke durch die Gitarren. In den Lyrics geht es thematisch um den berühmten „Roten Faden“, den Phill nicht aufgreifen kann, er ist gefangen in seiner verdrehten Welt. Der Song gefiel mir sehr gut, weil es beide Genres mit einander verknüpfte, hätte aber durchaus noch mehr Electro beinhalten und mutiger sein können.

Einen richtigen schmissigen Sound legen die Jungs bei „Rockstar“ aufs Parkett. Du willst ein Rockstar sein, ein schnelles Auto fahren und einen Pornostar vö***ln? Nur deswegen? Leb doch im wahren Leben das selbe, denn das bist du verdammt noch mal auch. (Hier auch wieder sehr dezent Electrosamples eingesetzt, die das ganze aufpushen).

Ganz zarte Töne schlagen Madlife bei „Still Alive“ – ich muß gestehen, es gefällt mir noch besser als „Love Song“. Hier kommt auch wunderbar die Stimme Phills zur Geltung, sie trägt das Lied, während die Instrumente fast zum Accessoire werden. Sie rutschen aber trotzdem nicht ins kitischige ab und bleiben Metaller.

Besonders hat mich „Hexxx“ interessiert. Der Song für Hexen und Magier. Gefangen in einem Zauberspruch, verhext und verzaubert entdeckt Phill die wahre Seele und das echte Selbst.

Insgesamt ist es ein schönes Album mit großen Mittanzfaktor. Die komplette Verschmelzung von Industrial/ Elektro mit Metal ist nicht ganz so ausgeprägt, dafür ist der elektronische Anteil einfach zu sparsam dosiert. Ich denke, es wird den Metalheads eher gefallen und auch die Rammsteinfraktion wird es ein wenig zu soft finden. Aber das sollte niemanden davon abhalten, die Musik anzuhören. Das Können haben die Kalifornier auf jeden Fall.

Anspieltip: „Hexxx“ und „Still Alive

eure Luna ^v^

Line-up Madlife:

Isaiah Stuart – Guitar
Kyle Cunningham – Drums
Angry Phill – Vocals

 

Neues Album von Centhron: „Allvater“

Centhron – Sinnbild für eine der langlebigsten Bands der Electro-, EBM- und Aggrotech-Szene – kommt mit ihren neuen Album „Allvater“ aus dem Tonstudio. Seit dem 24.03.2017 ist die Scheibe u. a. bei Amazon erhältlich und zeugt von Aggressivität, Düsternis, Erotik, Provokation und Atmosphäre. Erstmals ist die neue Keyboarderin und weibliche Stimme Sandra Schmidt mit an Bord. Somit besteht die Band Centhron nun aus Elmar Schmidt (Gesang, Synthesizer und Programmierung), Markus Vogler (Bass) und Sandra Schmidt. 

Die Band kann schon auf eine Geschichte von mehr als 15 Jahre zurückblicken und waren schon mit Combichrist in Europa und Russland auf Tour. Auch wenn sich die Bandmitglieder regelmäßig wechselten, konnte Mastermind Elmar immer wieder auf neue beweisen, dass Centhron sich ein Platz in der düsteren Electro-Szene verdient hat. Dazu gehört auch das neue Album „Allvater“, welches zur einem der komplettesten Alben der Band zählt. In 13 einzigartigen Stücken gehen Sie aktuellen Themen wie Rassismus und Krieg an, aber auch Liebe und Erotik sind Bestandteil einiger Lieder.

Das unter dem Label Scanner / Dark Dimensions veröffentlichte Album konnte für das Mastering niemand Geringeren als den Essener Musikproduzenten Jan Loamfield (X-Fusion / Noisuf-X) für sich gewinnen. Das großartige Cover-Artwork stammt von Claudi Corsten. Auf Youtube sind auch schon 2 Videoclips veröffentlicht, welche aus dem Titelstück „Allvater“ und „Deutsches Land“ bestehen.

Den Anfang macht „Marschiert ihr Hunde“ und dabei sind wird schon mitten im Krieg und in einem blinden Gehorsam. Es folgt „Skullfucker“, dass sich Nekrophilie befasst. In „Raubtier“ ist nun auch Sandras Stimme in einem Sprechgesang zu hören. Genial! Thematisch wird die eigene unmenschliche Brutalität und deren Kreislauf beschrieben.

Und wäre das Thema Krieg und seine negativen Auswirkungen nicht schon zur Sprache gekommen, ist es in „Frontschwein“ wieder allgegenwärtig. Wie schon oben erwähnt, ist auch bei Centhron der Rassismus ein aktuelles Thema, denn in „Deutsches Land“ wird die Liebe zum eigenen Vaterland klar deutlich, aber mit dem Unterschied, dass die Rasse egal ist.

Mit „Sie will“ kommt nun auch Erotik ins Spiel und die BDSM-Vorliebe der Geliebten des Protagonisten. Aber auch Geborgenheit, Schutz und Vergötterung sind ihre Forderungen. Ich würde es wirklich als Liebeslied bezeichnen. Da reiht sich auch „De Sade“ wunderbar ein. „For Victory“ hingegen seines Titels wird in deutsch gesungen und es wird wieder sehr militätisch. In „Einherjer“ ist dann das Thema der nordischen Mythologie wieder mit an Bord, welches die Belohnung Odins an die erfolgreichen gefallenen Krieger beschreibt.

Im Anschluss kocht der „Blitzkrieg“ und entlädt die Panzer in die Welt. Der titelgebende Song „Allvater“ zeugt von dem Glauben an Odin und seinem Gefolgsleuten. „Hetzer“ ist nach dem Namen auch ein sehr schneller Song, der für die Tanzfläche überaus geeignet ist.

Dann bin ich leider auch schon beim letzten Lied des Albums „Allvater“ angelangt. „Valhall“ ist für die Band ein recht ungewöhnlicher Song. Episch und langsamer Beat machen es aus und behandelt das erfolgreiche Ende eines Wikingerkriegers. So auch für dieses Album und ich bin gespannt, was Centhron als nächstes flogen lassen wird.

Als Fazit muss ich sagen, dass alle Tracks einen Platz auf jede Tracklist der Szeneclubs überaus verdient haben. Für mich ist es ja beim Tanzen so, dass ich die Welt um mich herum dabei vergesse und auch dieses Album schafft dieses sehr gut. Ich finde es wirklich großartig. Die klare Stimme von Sandra, der harrsche Ton von Elmar und die perfekte Bassline von Markus machen dieses Album zu einem Juwel des Viking Harsh Electro. Oder was meint ihr?

in diesem Sinne auf bald
Eure BlackRose

Neues Album von Suppressor: „Under Government Control“

Seit dem 17.03.2017 ist auch das neue Album der Band Suppressor auf dem Markt. Gegründet wurde die Band am 05. August 2012 und möchte nicht nur die chilenische Welt mit ihrer Musik revolutionieren. Die aus Chile & Argentinien stammende Band rund um die Jungs Bergen Schlitzie und Davis Laredo befasst sich in erster Linie mit dem Industrial und Hard-Electro. Und genau das bekomme ich nun auch auf der neue Scheibe „Under Government Control“ zu hören.

Hart, provokativ und überaus tanzbar präsentieren sich die einzelnen Tracks, die sich in erster Linie um politische Themen und den Krieg auseinandersetzen.

Das „Intro“ ist noch sehr ruhig und zeugt wohl von der Ruhe vor dem Sturm. Der dann auch gleich in schwachen Zügen in „Confession“ loslegt. Der Sprechgesang in diesem Song stammt von Gerald Butler. Dies ist auch eine Gemeinsamkeit aller Songs: der Sprechgesang! In „Under Government Control“ wird der Sturm lauter und härter. Thematisch steht hier die politische Situation in der Türkei im Vordergrund und wie die USA damit umgeht. Das waren zumindest meine ersten Gedanken.

In „I want an answer“ holt sich Suppressor die Sprecher Ben Kingsley und Ray Winstone ins Boot, die unbedingt eine Antwort auf deren politischen Forderungen verlangen. Der Krieg ist in „In the Name of Democracy“ sehr präsent, der nur im Namen der Demokratie stattfindet. Aber was ist an Krieg schon demokratisch?

Ein wenig aus dem Rahmen fällt jedoch „Dark Society“, denn hier geht es um die dunklen Abgründe in unserer Gesellschaft. Hier ist auch mal deutscher Sprechgesang zu hören. Die nächsten 2 Lieder stammen u. a. dann noch von anderen Künstlern, die beim gleichen Label DarkTunes unter Vertrag stehen. Binary Division und Antibody steuern jeweils ein Remix bei und Suppressor selbst macht dann auch noch eine SynthPop-Version von „Under Government Control“. Das Letzte Lied auf dem Album wurde dann noch mit der Untersützung von Midian Dite komponiert.

Als Fazit kann ich nur eines sagen: Die Tanzflächen der Szene-Clubs schreit sehr laut nach diesen Stücken und ich konnte kaum auf menem Stuhl ruhig sitzen bleiben. Ich bin sehr froh, diese Band entdeckt zu haben und freue mich schon riesig, sie auch mal in Deutschland live zu erleben. Ich finde die Band einfach großartig. Holt sie euch ins Regal und tanzt, was das Zeug hält. Auf Amazon werdet ihr sicherlich fündig.

In diesem Sinne und auf bald
Eure BlackRose

Debütalbum von Nathan Gray Collective: „Until The Darkness Takes Us“

Heute habe ich es mit einer sehr ungewöhnlichen Band zu tun, denn sie lässt sich nicht in eine Musikrichtung einordnen. Hier kommen Rock, Dark Wave, Gothic und Industrial zu Einsatz. So habe ich mir Hilfe bei meiner Redakteurin Luna gesucht. Es geht um die Band Nathan Gray Collective, die aus Nathan Gray und Vasall Daniel E. Smith besteht.

Nathan Gray widmete sein künstlerisches Können mehr als 20 Jahre den Projekt BOYSETSFIRE und durchlebte mit ihr sämtliche Höhen und Tiefen. 2014 entschloss er sich dann dazu, neue Pfade zu betreten und seiner Gefühlswelt noch mehr Raum zu geben. Er wollte tiefer in seine Dunkelheit vordringen, welches reich an Symbolik und Läuterung bestückt ist. Daraus entstand dann Nathan Gray Collective mit sehr persönlichen Texten. „Abraxian hymns for forward thinkers.“ so das Motto der Band.

Nach ihrer von Fans und Blogs warmherzig aufgenommenen Debut-EP (unter dem Namen NTHN GRY im Jahr 2015) folgt nun das erste Album des Nathan Gray Collective „Until The Darkness Takes Us“, das dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne am 03. März 2017 erscheinen wird. Die CD-Version wird exklusiv über die Webseite des Kollektivs (https://www.nathangraycollective.com) vertrieben. Eine Europatour führt das Duo im Anschluss im Rahmen intimer Shows quer durch Europa.

Aber nun zurück zum eigentlichen Debüt der Band. Wie schon oben erwähnt, hilft mir Luna beim rezensieren. Der Anfang macht „Heathen Blood“ ….

Hallo, und hier klinke ich, Luna, mich ein. Die CD beginnt mit einer sehr ruhigen Rock/Metal-Nummer, die stimmungsvoll die CD einläutet. Der Text dagegen wirft die Frage auf, wenn es einen gnadenvollen Gott da draußen gibt, was ist der Grund zu leben und zu sterben? Warum wird auf Schlachtfeldern mit dem Blut der Ungläubigen sein Wille vollzogen? Reicht es wirklich, sich nur vor Altären zu verneigen, damit alle Gräueltaten gerechtfertigt sind? Eine schwere Frage…

Lusus Naturae bezeichnet in der mittelalterlichen Naturforschung ein „Wunder der Natur“. Etwas, das man sich nicht erklären konnte, wie Fabeltiere oder real existente missgestaltete Kreaturen. Was ist in diesem Song das Wunder und werden sie ausgegrenzt oder halten wir uns durch eine Mauer von uns fern? Und damit gebe ich wieder ab an BlackRose.

Es folgt der Song „Skin“, das Dubstep-Elemente aufweist und ein sehr melancholischer Dark Wave-Song darstellt. Thematisch geht es darum, welche Dunkelheit unter unserer Haut wartet und den Ausbruch sucht. In „Desire“ hört man zu aller erst eine Frauenstimme stöhnen. Die Mischung als Electronic und Schlagzeug im Refrain passt wunderbar zusammen und die leicht verzerrte Stimme im Mittelteil zeugt vom Verlangen, was der Protagonist sucht. 

Für den Song „Damascus“ melde ich mich wieder. Es ist ein Pianostück, das mit einer Art statischem Dröhnen versehen ist. Es ist erst unmerklich, schraubt sich aber im Laufe des Songs immer deutlicher in den Vordergrund. So wird in der Stille der Nacht aus dem Ruf nach einer Antwort diese gleichzeitig vernichtet.

„Set Up“ hingegen fängt sehr langsam an und steigert sich langsam. Die Verzweiflung in der Stimme von Nathan ist sehr gut zu hören, welche danach schreit, einen Neuanfang ohne die glücklose Liebe zu beschreiten.

Und zuAt War schreibt wieder Luna. Harmlos beginnt der Song und wird dann sehr schnell mit Parolen und Gitarren aufgemischt. Man sieht förmlich einen Anführer, der mit lautem, verzerrten Gekreische die Truppen antreibt, dazu aggressive Gitarren. Zwischendurch abwartende Ruhephasen und ein Refrain, der von der Hölle des Kriegs singt. Hier werden Elektronik und Metal verbunden, gegeneinandergestellt und getrennt.

Remains erinnert mich an eine softere Version von zum Beispiel Tiamat. Gleichzeitig ist es aber so gar nicht mit den Songs dieser Band ähnlich. Schwer zu beschreiben, was Nathan da interessantes geschaffen hat. Dieser Song ist damit definitiv einer meiner Anspieltipps für euch!

„Memento Mori“ ist ein düsterer Song über den Tod und die Frage: Glaubst du an die Dunkelheit?. Der Song ist für mich der Inbegriff des Dark Wave: düster und melancholisch in elektronischer Form.  

„Until Darkness Takes Us“ ist sehr atmosphärisch. DAS ist die Ballade auf dem Album, man hört sie einfach nur an und beginnt, seine Gedanken auf die Reise zu schicken. Was ist jenseits der Illusion? Den Rest müsst ihr selber entdecken, aber nach meiner Meinung lohnt es sich.

„Dark Fire“ ist meiner Meinung ein Track, der sich mit dem Vampirmythos beschäftigt und den Hunger und die Suche nach dem nächsten Schluss Blut beschreibt. Hier lassen sich wieder sehr viele Dark Wave Elemente wiederfinden, wobei auch Schlagzeug zum Einsatz kommt.

Fazit von Luna: Also, dieses Album ist sehr durchmischt und mir gefällt die Kombination der rein elektronischen Songs mit den rockigeren Musiknummern sehr gut. Im Prinzip ist für jeden Geschmack und jede Stimmung etwas dabei. Neben dem oben schon genannten Anspieltipp kann ich euch den albumtitelgebenden Song „Until Darkness Takes Us“ noch ans Herz legen. 

Diese Rezension entstand aus der Zusammenarbeit von BlackRose und Luna!

NATHAN GRAY COLLECTIVE
w/ Special Guest: THE DEVILS TRADE

08.04. UK – Birmingham – Mama Roux’s
09.04. UK – London – Boston Music Room
10.04. DE – Köln – Underground
11.04. NL – Eindhoven – Dynamo
12.04. DE – Hamburg – Logo
13.04. DE – Berlin – Musik & Frieden
14.04. CZ – Prague – 007
15.04. DE – Dresden – Beatpol
16.04. HU – Budapest – Barhole Music
17.04. AT – Vienna – Arena
18.04. AT – Graz – Explosiv
19.04. DE – Stuttgart – Keller Klub
20.04. CH – Zurich – Hafenkneipe
21.04. DE – Nürnberg @ Z-Bau
22.04. DE – München @ Feierwerk

BAND:
https://www.nathangraycollective.com

PR & MARKETING
Uncle M Music
Mirko Gläser: mirko@uncle-m.com
Alexander Schlage: alex@uncle-m.com
Tel. +49 (0)251 – 871 89 666
www.uncle-m.com

Debütalbum von Antibody: „Opera Of Death“

Vor einiger Zeit hatte ich bereits von der Band Antibody in einem Portrait berichtet. Nun hat die Band rund um Jan Laustroer auch sein erstes Album „Opera Of Death“ veröffentlicht. Wieder beweist das Label darkTunes, dass sie ihr Handwerk verstehen und so großartige Bands der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Das Dabüt ist wieder fast nur instrumental, wobei er sich auch gesangstechnische Unterstützung von Synth Attack holte. Binary Division konnte er wieder überzeugen, auch ein Remix beizusteuern. Darunter sind u. a. auch Forgotten SunriseDetuned Destruction und The Gothsicles. Es besticht durch eine Mischung aus EBM, Dark Electro und DubStep und umfasst insgesamt 19 Tracks. Wobei er auch nicht vor einem elektronischen Schlagzeug und Gitarre Halt macht.

Alles beginnt mit „Devourer“ und ist ein typischer EBM-Song: hart und schnell! Wie der Titel schon sagt, verschlingt es dich in das Album und ein wunderbarer Auftagt. Bei „Basstard“ kommt nun das erste Mal ein Sprechgesang hinzu, der in jeder erdenklichen Tonlage erklärt, wie das Lied heißt. Und beattechnisch geht es auch noch schneller zur Sache als beim vorherigen Song. 

„Nothing to Fear“ hat leichte FuturePop-Elemente und zählt zu meinen Highlights des Albums. Die wenigen gesprochenen Texte signalisieren, dass ein Leben ohne Angst bedeutungslos ist. Bei „Into The Night“ holt sich Jan nun Hilfe von der Band Synth Attack, die ihren typischen verzerrten Gesang beisteuern. Es ist deutlich langsamer als die vorherigen, wenn ich die anderen Lieder dagegen setzt, könne es fast als Ballade durchgehen.

In „Great Suffering“ geht es wieder sehr hart zur Sache und wieder ein EBM-Song. Ein Leidensweg ist hier gut zu spüren. Da reiht sich „Inferno“ ebenfalls mit ein. Hier ist nur ein geringer Anteil am Sprechgesang gegeben. Die Lache prägt sich aber sehr gut ein. Ein Sound eines sehr bekannten Herstellers von Handspielkonsolen prägt ebenfalls den Track. „Polytoxisch“ ist für mich sehr einprägsam, denn Antibody verwendet einige Textpassagen des deutschen Synchronstimme von Dean Winchester. Finde ich sehr witzig. Jedoch mit dem Inhalt kann ich nicht viel anfangen, denn es wird die Wirkung verschiedenster Drogen, die alle gleichzeitig eingenommen wurden, beschrieben.

Beim nächsten Lied hat die Band Dym mitgewirkt und der Titel lautet „Nemesis“. Es ist diesmal ganz ohne Gesang, jedoch unterscheidet es sich von ein anderen, da hier DubStep zum Einsatz kommt. Wie schon oben erwähnt, greift Antibody auf elektronischen Schlagzeug und Gitarre zurück, was bei dem Track „Dead Inside“ zum Einsatz kommt. Mit „Opera of Death“ beschreitet der besagte Tänzer seinen letzten Tanz. EBM vom Feinsten und ebenfalls mein Highlight.

In „Vortex“ kommt wiederum kein Gesang zum Einsatz, aber die unterschiedlichen elektronischen Tonsequenzen machen dieses Stück sehr einzigartig. Da reiht sich „Desperation“ ebenfalls ein, jedoch kommt mir eine einzelne Sequenz aus der Zeichentrickserie Capitan Future sehr bekannt vor. Oder was meint ihr? Als letztes ist da dann noch „Murderer“, dass mit seinem Sprechgesang die Taten einen typischen Mörders beschreibt. Hier stoßen EBM und FuturePop aufeinander, was mir sehr gefällt. 

Die letzten 6 Tracks wurden, wie schon oben erwähnt, von Bands der Szene geremixt, welche sich sehr gut in das Album einfügen.

Als Fazit muss ich echt gestehen, dass ich bei diesem Album von Antibody nicht ruhig auf meinem Stuhl sitzen bleiben konnte. Es ist überaus tanzbar und gehört auf jede Tanzfläche. Jedes Lied lädt außerdem beim Tanzen zum Träumen ein. Hier ist das Vergessen des Trubeln um einen herum garantiert. Und genau das gehört für mich zum Tanzen dazu. Wer auf EBM und Dark Electro mit Industrial-Einflüssen steht und evtl. auch noch der Cyber Szene angehört, dann ist es wirklich ein Muss. Viel Spaß beim Reinhören!

Auf bald
Eure BlackRose

Komplette Tracklist:

01. Devourer
02. Basstard
03. Nothing to Fear
04. Into The Night (vs. Synthattack)^ Mastered by Jan Loamfield
05. Great Suffering
06. Inferno
07. Polytoxisch
08. Nemesis (feat. Dym)
09. Dead Inside
10. Opera of Death
11. Vortex
12. Desperation
13. Murderer v2
14. Inferno (Binary Division Remix)
15. Devourer (Forgotten Sunrise Remix)
16. Nothing to Fear (Studio-X Remix) Mastered by Studio-X
17. Basstard (Detuned Destruction Remix)
18. Vortex (The Gothsicles Remix) Produced by Josev F @ Dagger Eyes
19. Devourer (Cold Therapy Remix)

Bandportrait: Schwarzschild

Schwarzschild LogoVor kurzem erreichte mich erneut eine Anfrage zu einem Bandportrait, dass sich erst im Frühjahr 2016 gegründet hatte. Es handelt sich um die Band Schwarzschild, die aus Sänger Dino Serci und Keyborder Peter Daams besteht. Der Musikstil lässt sich sehr elektronisch beschreiben, untermalt von Elementen aus Industrial, Goth- und Synth-Pop.

Die Debüt-Single „Bis zum Ende der Zeit“ steht auch schon in den Startlöchern und soll am 11.11.2016 das Licht der Welt erblicken. Wobei mir die Band schon mal ihre  früheren Werke zur Verfügung gestellt hat. Darunter sind die Lieder „Zuviel Leben“, „Auferstehen“, „Ruf der Nacht“ und „In meinem Blut“.

Dino + Peter von SchwarzschildDino hat sich schon seit über 15 Jahren der Musik verschrieben und wirkte bei einigen Rock- und Pop-Projekten mit. Im Jahre 2010 wurde er Sänger der Celtic-Folk-Rock Band „Connemara Stone Company“, mit der er die Auszeichnung „Bester Folk Rock Sänger“ mit Platz 1 gewann. Mit Schwarzschild kehrte er nun zu seinen Wurzeln zurück und lebt nun seinen Traum einer eigenen Band.

Bei Peter wiederum war die Musik mal mehr mal weniger in seinem Leben präsent. Wobei er sich bereits 1990 sein erstes Keyboard zulegte. Nach eigenen Gesangsversuchen mit seinen Kompositionen besann er sich der langjährigen Freundschaft mit Dino und nahm Kontakt mit ihm auf.

Schwarzschild nutzt die deutsche Sprache, die mit Dinos kraft- und gefühlvoller Stimme ein großartiges Sprachrohr hat. Die tiefgründige Botschaft der Songs kommen mit seiner Stimme bei mir sehr gut an. Im April 2016 entstanden die ersten beiden Songs „Auferstehen“ und „Ruf der Nacht“. Anfang Mai folgte das erste Video zum Track „Zuviel Leben“. Aktuell arbeiten Schwarzschild an weiteren Songs sowie an ihrem Debüt Album „RADIUS“, dessen Release im Frühjahr 2017 geplant ist.

final_cover_bis-zum-ende-der-zeit-1Nun aber zurück zu den insgesamt 4 Songs von Schwarzschild. Da fange ich mal mit dem Lied „Zuviel Leben“ an, dass nur im Hintergrund musikalische Elemente aufweißt. So legen sie viel Wert auf den Gesang und thematisch wird die Auseinandersetzung der innerlichen Gefühlen mit der Außenwelt beschrieben. „Auferstehen“ reiht sich da gut ein, denn es beschreibt die Rebellion gegen Mobbingattacken von außen. Beide Songs sind eher elektronische Balladen.

Mit „Ruf der Nacht“ hingegen kommt nun ein tanzbarer Track, der die Wandlung in ein Geschöpf der Nacht. Sogar elektronisch kann das Vampirthema aufgegriffen werden und in ein wunderbaren Song verwandelt werden. Da passt dann „In meinem Blut“ sehr gut dazu, der die exzessive Liebe zum anderen Geschlecht beschreibt, ohne die der Protagonist nicht mehr leben kann. Stilistisch kommt es einem SynthPop-Song sehr nah und kann durchaus auf der Tanzfläche brillieren.

Mein Fazit zur Band ist sehr positiv und der Track „Zuviel Leben“ wird wohl zu meinem derzeitigen Ohrwurm. Ich freue mich schon, die Debütsingle zu hören und euch diese vorzustellen.

Auf bald
Eure BlackRose

Bandportrait: Antibody

Antibody - DesperationVor kurzem wurde ich von dem Mitglied der Band Antibody angesprochen, mir doch mal seine Musik anzuhören. Die Band besteht ausschließlich aus Jan Laustroer, der hinter dem Mischpult eine wirklich gute Figur macht.

Jan gründete Antibody im Jahre 2013 und widmete sich erstmals einigen Remixen. Darunter war auch ein Remix von „Meth Face“ von Aengeldusts. Von da an wurde ihm mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Es folgen Remixe für Bands wie Binary Division und Displacer.

Ein großer Erfolg feierte er mit der Veröffentlichung seiner eigenen Single „Shrimps“ auf der Endzeit Bunkertracks 7 Compilation von Alfa Matrix. Unter Vertrag seht er mittlerweile bei DarkTunes. 

Mir hat er nun das Lied Desperation“ zur Verfügung gestellt und es ist komplett instrumental, jedoch dadurch nicht weniger abwechslungsreich. Ich sehe mich da wunderbar im Beat eintauchen, denn es hat großen Potential auf der Tanzfläche.

Dazu habe ich auch noch 3 Remixe erhalten, die von Devil-M, IIOIOIOII und Suppressor. Die alle ihren Scharm haben.

Auf Bandcamp könnt ihr diese Single downloaden und auf Soundcloud gibt es von Antibody noch mehr zu entdecken. Ich freue mich, bald mehr von ihm zu hören.

Auf bald
Eure BlackRose

6. Album von Dolls of Pain: „A Silence in my Life“

Dolls of PainWas haben Olivier, Cédric und Laurent gemeinsam? Genau! Sie sind Musiker und Mitglieder der Band Dolls of Pain. Und sie sind zurück mit ihrem 6. Studioalbum „A Silence in my Life“. Die in Straßburg gegründete Band kann schon auf eine 13jährige Geschichte zurückblicken. Sie erfinden zwar das Genre Dark Electro nicht neu, setzen aber neue Standards und ich darf genau da mal reinhören.

Den Anfang macht der Song „Nothing to Say“, bei dem im Hintergrund auch eine E-Gitarre zu hören ist. Thematisch hat es etwas mystisches an sich, da auch der Beat eher zum Relaxen einläd. „Stronger“ hingegen kombiniert klare und verzerrte Stimmen und ist ein Appell an die eigene Stärke.

Wie bereits Extize greifen auch sie zur französischen Sprache zurück, welche im nächsten Lied „Perverse Narcissique“ zum Einsatz kommt. Da ich dieser Sprache leider immer noch nicht mächtig bin, kann ich euch das Thema leider nicht beschreiben. Beattechnisch bewegt es sich ins epische. Es stell eines meiner Highlights des Albums dar. In nächsten Song „I raze to the Ground“ spüre ich richtig die Wut des Sängers, dass er am liebsten alles zerstören möchte.

Gitarren sind auch im nächsten Lied „Drunk but Happy“ zu hören und stellt wieder einmal unter Beweis, dass das Thema verlorene Liebe immer neu interpretiert werden kann. „Break it Down“ kommt ohne Gesang aus und geht für mich in die FuturePop-Richtung. Es ist eines der kürzesten Songs auf der CD.

Dolls of PainNun folgt „A Silence in my Life“ und kommt mir einer Ballade gleich und beschreibt die Leere. „Cicatrice“ ist wieder in französischer Sprache und kombiniert leicht und stark verzerrte Stimmen. In „No Turning back“ ist zu hören, dass sich ein Rückblick ins alte Leben meist nicht lohnt. Auf der Tanzfläche macht er auf alle Fälle eine gute Figur.

„Together“ hat ein wunderbaren Spannungsbogen und der Protagonist ist auf der Suche nach etwas. Es folgt nun wieder ein recht ruhiger Song („Dreams“), bei dem sich die französische Sprache wiederfindet und ein wenig an Diary of Dreams erinnert. Was bei der Band Dolls of Pain nicht sehr ungewöhnlich ist.

Lied Nummer 12 „Determination“ geht wieder leicht in die FuturePop-Richtung, so empfinde ich es jedenfalls. Es gehört damit zu meinen Favoriten des Albums. Harte Beats prägen „Forgive me“ mit dem Hintergrund eines schweren Fehlers. „Destroy your Bride“ ist in soweit ungewöhnlich, da ein Klavier zu hören ist. Hier hatte ich am schwersten, die verzerrte Stimme von Laurent zu verstehen. Aber die Stimmung des Liedes ist sehr düster.

Last but not least kommt dann noch „Phoenix“, welches sehr großes Potential auf der Tanzfläche entwickeln könnte. Eingängige Beats und der Synthesizer kreieren bildhaft den wieder auferstandenen Phoenix.

Als Fazit muss ich sagen, dass ich teilweise große Probleme hatte, Sänger Laurent durch die verzerrte Stimme zu entziffern, Jedoch eingefleischte Fans der Band Dolls of Pain werden da wohl besser zurecht kommen. Somit sollte das Album bei ihnen definitiv nicht fehlen.

Auf bald
Eure BlackRose