Konzert Buried By Resistance, Wantarea, Corbian im Elfer Club, 10.06.2017

Da leider kaum Werbung zu finden war von der Veranstaltung und sich auch im Nachhinein nicht mehr für mich nachvollziehbar ist, wie genau die Konzertplanung vorgesehen war, muss ich als erstes gleich ein wenig meckern. Überall wird man mit Werbung für Events vollgeknallt, aber gerade regionale Geschichten (die auch für Newcomer unglaublich wichtig sind), werden ausgespart. Und dann – wenn sie irgendwo veröffentlicht werden – zu früh wieder gelöscht.

Klar, man könnte sagen, was bringt  es, wenn man liest, dass gerade gestern ein Auftritt gewesen war… aber man hätte zumindest davon gelesen. Und, Bands: veröffentlicht auch euren Anteil, wenigstens auf FB sollte man mehr finden, als die Clubs oder Presse sonst berichten. Die meisten Konzertbanner erwähnen eure „Mitkollegen“ ja leider auch nicht mehr und die Zeiten (z.B. Einlass und der Beginn der Veranstaltung – nicht bloß EUREN Auftritts) fehlen leider auch öfters.

Naja, jedenfalls kann ich von dem Konzert erst ab Wantarea berichten, da die erste Band vor 20 h aufgetreten sein muß – und ich erst ab halb acht vor Ort war. Also, sorry, wenn ihr von Buried By Resistance hiermit nicht weiter erwähnt werdet.

Wantarea legten jedoch gleich zu Beginn richtig los. Laut, lauter, am lautesten rockten die 5 Darmstädter pünktlich die Bühne. Technisch gesehen, beherrschten sie ihre Instrumente, nur leider war es bei der dargebotenen Lautstärke etwas unglücklich, daß der Sänger vollkommen unterging. Er versank zwischen den Gitarren und Bass und das fand ich sehr schade, denn wenn man etwas von ihm hörte, hatte es durchaus seinen Reiz.

Zwischendurch lockerte Sänger Michael die Stimmung auf, in dem er die veganen Kekse auf dem Thresen der Bar anbot (joa… vegan, aber lecker 😉 und mit den Zuschauern scherzte. Dynamischer Metal, das trifft es aufs Wort.

Doch ich bereue es nicht, daß ich diese Band kennenlernen durfte und hoffe, unter besseren Voraussetzungen noch einmal einen Gig erleben zu dürfen.

Nach einer kurzen Umbaupause kam dann Corbian auf die Bühne, die gleich Partystimmung verbreiteten. Hier wurde das Publikum zum Spielpartner und es machte begeistert mit. Jedes Mal, wenn Julian ins Publikum sprang, machten alle seine Faxen mit. Da wurde getanzt, gepogt und gefeiert.

Und letzteres tat Julian häufiger. Ich bin ein wenig mit der Kamera geflüchtet, doch alles blieb friedlich und harmlos. Auch der Sänger Nils ging auf Tuchfühlung mit dem Publikum und schaffte so eine Basis, die vor Energie nur so sprühte. Es bot sich in der Location des Elfer auch geradezu an, da ist kein breiter Graben vor der Bühne, der die Fans und Band voneinander trennt.

Nils shoutete, growlte und screamte sich durch die Songs. So wurde zu der geplanten Setlist am Ende noch lautstark eine weitere Zugabe gefordert – die auch gewährt wurde. Doch irgendwann ist alles vorbei und die Band verabschiedete sich.

Alles in Allem war es ein gelungenes Event, gut besucht (ein wenig mehr Merch der Bands im Elfer hätte sicher auch gut getan) und nach dem Abbau kam es mit allen Bands noch zu interessanten Gesprächen, bevor die nächste Veranstaltung an dem Abend im Elfer stattfand.

 

Eure Luna ^v^

 

Line-up Corbian
Gitarre: Pascal Lorenz
Gitarre & Vocals: Julian Sajak
Drums: Alexander Papadopoulos
Bass: Aron Pusic
Vocals: Nils Fehrmann

Line-up Wantarea
Michael – Vocals,
Marc – Gitarre,
Kai – Gitarre,
Yannick – Bass,
Flo – Drums

Line-up Buried By Resistance
Pavla – Vocals
Dave – Guitar
Max – Guitar & Backing Vocals
Julius – Drums
Julian – Bass

 

Konzert: Xandria und Conspiria am 16.4.17 im Nachtleben, Frankfurt

Was ein Ostern! Zwei Symphonic Goth-Metal Bands mit jeweils einer starken Frontfrau gaben sich am grausig kalten Ostersonntag im Nachtleben die Ehre, und rockten die Bühne.

Das Nachtleben randvoll mit Fans, öffnete fast pünktlich die Türen und ließ die Zuschauer hinein. Vorher durfte ich die sehr sympathische Dianne zu einem Interview treffen – es wird die Tage hier noch folgen.

Gespannt wartete alles auf Conspiria, einer Metalband, die in Friedberg heimisch ist. Mir waren sie bisher unbekannt, aber sie schafften es spielend, die Anwesenden mit ihrem Xandria – Support zu begeistern. Ihre Musik, beeinflußt von Xandria, Epica und Nightwish, wird kombiniert mit orchestralen Sounds und bietet so eine neue Spielart im Female Fronted Metal.

Dadurch kommt eine Wahnsinnsmischung zusammen, die ordentlich kracht. Die vier Jungs im „Hintergrund“ liefern den perfekten Soundteppich, auf dem Nadines engelsgleiche Stimme zu tanzen beginnt. Und die Stimmung stieg, bis nach einem viel zu kurzem Set und einem tollen Selfie der Band mit allen Fans, die Musiker die Bühne räumten.

Die Band Conspiria macht wirklich Spaß und die langen Haare flogen im Takt – bei der Band und den Fans. Die Präsenz ist einfach unglaublich und ich hoffe, daß es bald den Silberling zu erwerben gibt und bis dahin noch einiges von der Band zu sehen und zu hören ist.

Nach einer kurzen Umbaupause (hier grüße ich mal den netten Bühnentechniker) war es dann soweit: Xandria begannen mit ihrem Intro und der Show. Leider war Marco aus gesundheitlichen Gründen an diesem Abend nicht dabei – wir wünschen ihm auf diesem Weg eine schnelle Genesung!

Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, die verbliebenen vier Bandmitglieder legten sich dafür fast doppelt ins Zeug. Der Gesang Diannes kribbelte über die Haut und die Songs waren allesamt super ausgewählt. Mal verträumt, mal leidenschaftlich, aber immer mit krachenden Drums und harten Gitarren und Bass. So langsam vergaß man die Kälte draußen und schwitzte. Doch auch zwischen den Songs wurde Unterhaltung geboten:

Dianne scherzte charmant mit dem Publikum, flirtete mit viel süßem Wimperklimper und animierte zu großem Jubelgeschrei. Steven legte als „Fast-Frankfurter“ los und war für den einen oder anderen Lacher in der Menge gut. Mir war nicht bewußt, daß Frankfodder sich soooo knapp ausdrücken können. Besonders, als er uns den Refrain zu „Murderers“ beibrachte und übte, kochte der Saal.

Gut 200 Kehlen feuerten der Band „We Are Murderers“ entgegen und trieb danach auch noch eine sportliche Runde Workout – nach den heimischen Osterschlemmereien die letzten Tage sicher keine falsche Entscheidung. Die Setlist selber ein guter Mix aus den sieben bisher veröffentlichten Alben, mal romantisch und mal hart. Aber immer Xandria at it‘s best.

Und für die beiden Zugaben mußte man die Band auch nicht lange bitten, bereitwillig lieferten sie nach einem „Contest“ noch zwei Songs nach, bevor sie dann leider dieses Konzert beenden mußten. Doch ein kurzes Treffen während dem Abbau war möglich und so konnten sich Fans die neu erworbenen Merch-Artikel auch gleich signieren lassen.

Der Abend war einfach toll und es ist eine gute Entscheidung gewesen, den Feiertag nicht auf dem Sofa zu verbringen, sondern mit vielen Fans das Nachtleben zu besuchen (danach konnte man ja in der Umgebung auch noch andere Veranstaltungen besuchen, so war es ja nicht) und mit Xandria und Conspiria zu feiern.

Ich hatte jedenfalls meinen Abend sehr genossen und viel Spaß gehabt.

Eure Luna ^v^

 

Conspiria Line Up:

Nadine Mittmann – Vocals
Julian Jönck – Guitar and Guttural Vocals
Frank Schulz – Guitar
Timo Engelhaupt – Bass
Fabian Marmor – Drums

Conspiria Live:

29/04/17 Düsseldorf , Pitcher – Rock ’n‘ Roll Headquarter
24/06/17 Alsfeld , Rockkeller Aglarond
24/06/17 Leipzig , Naumanns

Xandria Line Up:

Gesang – Dianne van Giersbergen
Gitarre, Keyboard – Marco Heubaum
Gitarre – Philip Restemeier
Bass – Steven Wussow
Schlagzeug – Gerit Lamm

Xandria live:

28 April 2017 Dynamo Eindhoven, Netherlands
30 April 2017 Kubana Siegburg, Germany
15 June 2017 Der Cult Nürnberg, Germany
16 June 2017 Rockfels St. Goarshausen, Germany
16-19 August 2017 Summer Breeze Dinkelsbühl, Germany

Verlosung: 1 Karte für Ghost am 23.04.2017 im Münchner Zenith

Der 23.04.2017 rückt näher und mit ihm die Meister des Okkult Metal. Ghost beehren an diesem Tag München und versprechen ein Konzert der Spitzenklasse.

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Ghost – Photo: © Llann Wé²

Deine Chance mit dabei zu sein

Ich verlose 1 Ticket für das Ghost-Konzert am 23.04.2017 im Zenith München!

Wie Du das Ticket gewinnen kannst

Schreib mir eine Mail und überzeuge mich, dass Du der/die Richtige für das Ticket bist.

Wie? Ganz einfach, indem Du mir erklärst, warum Du zum Konzert von Ghost am 23.04.2017 im Zenith München möchtest.

Die Antwort, die mich am meisten überzeugt, gewinnt das Ticket.

Teilnahme-Bedingungen:

  • Mindestalter: 18 Jahre (Ausweis-Kontrolle bei der Übergabe des Gewinns!!!)
  • Einsendeschluss: Dienstag, 18.04.2017, 23:59 Uhr

Gewinn-Bekanntgabe

Die Bekanntgabe des Gewinners (inkl. dessen eingesandtem Text) erfolgt am Mittwoch, 19.04.2017, hier bei Dark Exit.

Gewinn-Übergabe

Das Ticket bekommt ihr dann am Tag des Konzerts am Zenith München persönlich von mir überreicht.

Und jetzt nichts wie ran an die Tasten und sag mir, warum ich genau Dir das Ticket geben soll. Viel Spaß! Ich freue mich auf eure Mails.

Eure BlackRose

Datenschutzhinweise

Selbstverständlich steht der Schutz eurer Daten bei Dark Exit an erster Stelle. Eure personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verwendet, an keinen Dritten weitergegeben und im Anschluss an das Gewinnspiel sicher gelöscht.

Konzert Lord Of The Lost, Aeverium und Scarlet Dorn in Frankfurt

Scarlet Dorn

Lord Of The Lost, Aeverium und Scarlet Dorn gaben sich die Ehre, an diesem Abend in der Batschkapp (liebevoll auch „Batsche“ genannt – auch wenn sie nicht mehr die „alte Batsche“ ist) ihre Songs zu präsentieren.

Die Halle war schon sehr gut gefüllt, als Punkt acht „Der Lord“ Chris Harms die Bühne betrat und die erste Band höchstpersönlich ankündigte. Für mich noch unbekannt begann der Abend mit Scarlet Dorn, einer Band aus Heilbronn. Sie wurden von Gared Dirge am Piano / Keyboard unterstützt und rockten sofort los.

Daß es insgesamt erst der vierte Live-Auftritt der jungen Band war, bemerkte man in keiner Sekunde. Souverän präsentierte Scarlet erst ihre drei Songs der EP, die übrigens absolut for free auf ihrer Bandwebsite heruntergeladen werden darf. Scarlet lud alle ein, das zu tun, wenn ihnen die Musik gefällt (und was glaubt ihr, habe ich heute gleich gemacht?).

Wunderschöne Musik, ein bißchen Nightwish, ein bißchen Within Temptation und ganz viel Scarlet Dorn. Zu einem Song gesellte sich dann auch Chris als Duettpartner und gemeinsam sangen sie dem Publikum Gänsehaut auf den Rücken. Es war so schön!

Am Ende ihres viel zu kurzen Gigs tobte die Menge, und ich vermute, daß auch Scarlet Dorn zu dem Zeitpunkt eine megafette Gänsehaut hatte. Für Newcomer eine reife Leistung, die sie an dem Abend gebracht haben und ich hoffe, daß man von ihnen noch sehr viel mehr hören und sehen wird.

Aeverium

Nach einer kleinen Umbaupause kam Conférencier Chris Harms auf die Stage zurück und kündigte die „Zauberershow“ der Viersener Aeverium an. Während wir alle noch verdutzt dem Lord entgegen guckten, klärte er auf: Er sehe die Show immer nur aus dem Backstagebereich und er frage sich immer, wie Aeverium es schaffen, klatschnass die Bühne zu verlassen. Irgendwo müsse doch eine Dusche verborgen sein…

Und Aeverium rockten los. Die megalangen Haare von Aeva wurden mit den Dreads von Marcel um die Wette geschüttelt und auch Lars beteiligte sich sehr an dem Duell. Wow. Alleine das schon eine Show. Inzwischen grinste der eine oder andere im Publikum… das Geheimnis „Duschanlage auf der Bühne“ war gelüftet.

Die Songs, ein wenig an Korn erinnernd (ich verehre Korn!) und mit viel Springen (auch das Publikum wurde dazu aufgefordert, im Takt zu springen und zu hüpfen), Gegrowle und der schönen Klargesangsstimme Aevas. Female Fronted Metal? Na, bei dem Duo am Micro eher „Duet Fronted Metal with extra Workout“!

Zwischendurch scherzten sie mit dem Publikum und rockten dann weiter. Eine geniale Truppe, die ich bisher auch nicht auf meinem Schirm hatte und die ich ebenfalls gerne wieder live erleben möchte. (Übrigens auch sehr nett, wenn man sich nach dem Konzert mit den Jungs bei einem Bier unterhält – was auch für Scarlet Dorn gelten. Ob sie sich LOTL zum Vorbild genommen haben, oder einfach DESWEGEN mit ihnen unterwegs sind, weiß ich nicht. Aber Starallüren waren bei keinem zu bemerken und alle Fans hatten Zeit ein paar nette Worte mit den Bands zu wechseln, Autogramme zu geben und Fotos zu schießen. )

Lord Of The Lost

Dann kam der Hauptact des Abends. Lord Of The Lost betraten die Bühne. Chris, wie er ganz zu Anfang erklärt hatte, dank einer fetten Bindehautentzündung mit seiner „Pornopilotensonnenbrille“ auf der Nase. Wie er also trotz den wechselnden Lichtverhältnissen nicht halbblind laufend über die Bühne stolperte, ist mir ein Rätsel. Er bewegte sich sicher und ließ sich durch nichts aus seiner Ruhe bringen.

Schließlich wagte sich auch Class und ließ sich von den Fans auf den Händen über die Zuschauer tragen. Wie ein geübter Schwimmer trieb er über die Menge und wurde als „Freischwimmer mit Abzeichen“ nach der Rückkehr auf die Bühne gefeiert.

Chris wechselte auch ständig seine Gitarre und bereicherte so die Lightshow; faszinierend, was für tolle Modelle er besitzt! Und Gared beeindruckte mich ebenfalls. Dieser Mann könnte alleine eine Band stellen. Theremin, Gitarre, Keyboards, Schlagzeug… welches Instrument beherrscht er eigentlich nicht? Ein Schlagzeugsolo gemeinsam mit Tobias, kein Duell, sondern ein harmonisches Miteinander.

Überhaupt war das für mich ein Phänomen: Die Band spielte auf Grund einer Bemerkung Chris‘ eine Melodie und alle Musiker stiegen spielerisch darauf – ich erwähne nur: „Schatzi schenk mir ein Foto!“ – ein. Als wäre man hier „nur“ bei einer lockeren Bandprobe und nicht bei einer vollen Batsche zum Konzert. LOTL sind Vollblutmusiker, die ihre Liebe zur Musik teilen und MITteilen.

Das bewegte dann auch Chris zu seinen Worten, über die „alte Batsche und ihren Kronleuchter an der Decke“ und daß das, was hier an dem Abend geschehen ist, wenn der Funke von Band zum Publikum springe und zurückgesandt werde, magisch sei. Und da hat er recht: Die Vorbands, wenn auch in ihrem Stil absolut unterschiedlich zu LOTL, tragen die gleiche Liebe zur Musik in sich.

Ach ja… und ich kann wieder einen Drumstick zu meiner Sammlung hinzufügen. Gared hatte sehr gut gezielt… und getroffen.

Fans

Das war ein Konzert, bei dem einen absolut etwas für Augen, Herz UND Ohren geboten wurde und die Freude der Bands, für uns Publikum spielen zu dürfen, in jeder Sekunde zu spüren war. So sollen Konzerte sein, und wer das verpaßt, der ist wirklich zu bedauern. Deshalb schlagt zu, wenn ihr für die nächsten Termine noch Tickets ergattern könnt.

Gruftige Grüße
eure Luna ^v^

 

Line Up Scarlet Dorn
Scarlet Dorn – Vocals
Gared Dirge – Piano
Bengt Jaeschke – Guitars
Henrik Petschull – Drums

Line Up Aeverium
Aeva Maurelle – Gesang
Marcel Chubby Römer – Gesang
Michael Karius – Gitarren
Lars Dannenberg – Bass
Andreas Delvos – Keyboards
Bodo Stricker – Drums

Line Up Lord Of The Lost
Gesang, Gitarre, Cello – Chris „The Lord“ Harms
Bass – Class Grenayde
Piano, Synthesizer, Perkussion, Gitarre – Gared Dirge
Schlagzeug – Tobias Mertens
Gitarre – π (Pi)

Setlist LOTL:

Intro Empyrean / Drag me to hell / Miss Machine / Interstellar Wars / No Gods, No War / Last Words / Kingdom Come / Epiphany / Blood For Blood / Black Lolita / Die Tomorrow / Prison / Six Feet Underground / The Interlay / The Love Of God / We‘re All Created Evil / Fists Up In The Air / La Bomba / Dry The Rain / In Silence / Raining Stars / Doomsday Disco

Setlist Aeverium:

What About Me / Distrust / Hunted / Home / Brave New World / Vale Of Shadows / Break Out / Heavens Burning

Setlist Scarlet Dorn:

Heavy Beauty /  Cinderella / Hold on to me /  I love the way you say my name / I don’t know I don’t care /  Armageddon /  Rain

Weitere Termine

08.04. Hannover
20.04. Nürnberg
21.04. Leipzig
22.04. Berlin
27.04. Wien
28.04. Stuttgart
04.05. Osnabrück
05.05. Köln
06.05. Hamburg

 

Konzert Sonata Arctica, Thunderstone und Striker in Aschaffenburg

Es war ein lauer Frühlingsabend, als sich am 31.3.2017 die Menschenmassen vor dem Colos-Saal in Aschaffenburg versammelten. Von den Fußgängern bestaunt – klar, Metaller müssen ja bööööse sein, besonders wenn sie schwarz tragen und mit ihren Kutten unterwegs sind. Aber das Publikum war altersmäßig breit gefächert, von schätzungsweise 12 bis über 60 war alles vertreten.

So strömten dann ab neunzehn Uhr gut 450 Zuschauer in die Halle und warteten gespannt auf die Bands. Unterhalten via Beamer mit künftigen Veranstaltungen im Colos-Saal, die Merchandise Stände besuchen und sich am Thresen ein Bier / Cola / Wasser und Brezel holen.

Ich habe draußen bei der zugehörigen Lokalität „die Spelunke“ Sidekick noch einen leckeren Kakao mit Marshmellows und Pfefferminzsirup genossen, bevor ich dann auch auf mein Plätzchen gewandert bin. Hautnah mit den Bands, direkt am Puls.

Den Beginn machten die kanadischen Jungs von Striker, die auch gleich mit einem Neuen in der Band aufwarten konnten, der im Gegensatz zu seinen Kollegen nicht sein langes Haar im Takt schütteln konnte. Es ist Simon, ein Session-Gitarrist, der die Band bei Live Auftritten unterstützt. Und das Haareschütteln wurde reichlich gemacht. Die Musik fetzte und die Haare flogen. Mit „Former Glory“ als zweiter Song kamen wir auch gleich in den Genuß des ersten Tracks der neuen CD „Striker“.

Die Jungs strahlten eine Freude aus, vor diesem Publikum zu spielen und der Funke sprang über. Energiegeladen pushten sie sich und die Fans an und rockten die Bühne. Sie spielten viele „alte“ Titel, bis dann auch mit „Born To Lose“ wieder ein aktueller Song kam.

Der abschließende Song „Fight For Your Life“ wurde mit Hilfe des Publikums zu einem Ohrwurm. Fight For Your Freedom schallte es aus allen Kehlen der Band entgegen. Es war eine Party, die leider viel zu schnell vorbei war. Zum Glück konnte man die Band abschließend ohne weiteres am Merch zu einem lockeren Gespräch treffen.

Die Umbaupause wurde effektiv genutzt und so kam zügig der zweite Act des Abends auf die Bühne: Thunderstone aus Finnland. Wahnsinn, wie die Band die Halle zum Kochen brachte und die Stimmung aufheizte!

Pasi, der charismatische Sänger, hatte die Menge locker im Griff und animierte das Publikum, mitzusingen. Als er darum bat, daß alle ihre Mobiltelefone nehmen und mit der Taschenlampenfunktion hochhalten sollten und das Licht ausgemacht werden sollte, erstrahlte der Saal im milden Handylicht. Es wurden sogar ganz oldschool Feuerzeuge gezückt.

Auch hier wieder fröhliche Gesichter der Bandmitglieder und zu 100% der Spaß, den sie auf der Bühne hatten, gut vermittelt. Sogar der Drummer brachte einige Kunststücke mit den Sticks zu Stande, und warf und wirbelte die Stöcke gekonnt durch die Luft, ohne aus dem Takt zu kommen.

Dazwischen immer heftigstes Haare schütteln und headbangen, was auch wieder von den Zuschauern erwidert wurde. Neben zwei Stücken der aktuellen CD „Apocalypse Again“ wurde auch ein breitgefächertes Spektrum aus 15 Jahren Bandgeschichte offeriert. Doch auch hier war die Zeit viel zu kurz bemessen und nach den trinkfesten Metal-Wikingern wurde die Bühne für den Hauptact des Abends umgebaut.

Punkt zehn war es dann soweit (nach einer kleinen Diskussion mit der Security im Graben mit uns Fotografen) und das Intro von Sonata Arctica begann. Die Band betrat den Stage und startete sofort mit einem Kracher „Closer To An Animal“ – der erste Track der aktuellen CD „The Ninth Hour“.
Hier kamen dann zu den anderen drei neuen Songs auch Stücke aus gut 21 Jahren Bandgeschichte auf die Bühne. Immer wieder gemischt mit den neuen Songs. Gefühlvoll, mit einem fast traurig anmutenden Tony, wenn es das Lied erforderte und dann wieder energiegeladen und happy.

Das ist mir besonders beim Song „We Are What We Are“ aufgefallen. Wir sind was wir sind, können nicht gegen unsere Natur ankämpfen. Die Menschen beenden das Leben der Götter, der Tiere und der Natur. Wir können nicht anders, wir sind so… aber was sind wir eigentlich?

Nachdenklich machende Songs, die sich auch auf aktuelles Zeitgeschehen („Fairytale“) beziehen. Und doch war die Stimmung im Colos-Saal kolossal. Drei Zugaben beendeten dann das Konzert von Sonata Arctica, das wirklich wunderbar gewesen war. Das Publikum tanzte, sang mit und feierte.

Striker

Es war ein Ausflug von Frankfurt nach Aschaffenburg durchaus mehr als wert und diese Bands erleben zu dürfen, war super. Ich werde noch lange daran denken und hoffentlich kommen alle bald wieder in die Nähe nach Frankfurt und feiern mit ihren Fans. Wer also noch einen der jetzigen Gigs in Deutschland erleben möchte, sollte jetzt zuschlagen und sich sein Ticket sichern!

 

Gruftig metallische Grüße,
eure Luna ^v^

 

Line Up Thunderstone: Pasi Rantanen – Vocals, Nino Laurenne – Guitars, Titus Hjelm – Bass, Jukka Karinen – Keyboards, Atte Palokangas – Drums

 

Line Up Sonata Arctica: Tommy Portimo Drums, Tony Kakko Vocals, Henrik Klingenberg Keyboards, Elias Viljanen Guitars, Backing Vocals, Pasi Kauppinen Bass  

 

Line Up Striker: Gesang – Dan Cleary, E-Gitarre – Timothy Brown, E-Bass – William „Wild Bill“ Wallace, Schlagzeug – Adam Brown

Set List Striker:
Crossroads, Former Glory, Locked In, Lethal Force, Phoenix Lights, Out For Blood, Born To Lose, Too Late, Fight For Your Life

Set List Thunderstone:
Intro + Veterans, Intro + Tool, The Path, Forervermore, Weak, Thru The Pain, 10K, Burning

Set List Sonata Arctica:
Intro, Closer To An Animal, Life, Wolves Die Young, In Black And White, Tallulah, Fairytale, Full Moon, Among The Shooting Stars, Abandoned, Pleased, We Are What We Are, The Power Of One, Misplaced, I Have A Right, Don‘t Say A Word

Tour Sonata Arctica (bis April mit Striker & Thunderstone)

Apr 04 Matrix Bochum, Germany
Apr 05 Rockfabrik Ludwigsburg, Germany
Apr 06 Hellraiser Leipzig, Germany
Aug 03 Wacken Open Air Wacken, Germany
Aug 16 Summer Breeze Dinkelsbühl, Germany

Konzert: Vroudenspîl und INGRIMM am 25.03.2017 in München

Es war der 25. Tag des Monats März, als sich die Leut versammelten. Sie folgten der Invitatio zweier Bands, deren Ruf ihnen bereits vorausgeeilt. So waren sie in Scharen gekommen, um diese spielen zu hören.

Die Location – das Spectaculum Mundi

Von außen erscheint das Spectaculum Mundi fast schon unscheinbar. Doch die kleine Halle, in welcher das Konzert stattfand, überzeuge vom ersten Augenblick durch ihre für das Event perfekte Größe, eine ansprechende Dekoration/Beleuchtung, die Bar und freundliches Personal.

Während dem Warten auf den Konzertbeginn hörte man die wunderbaren Weisen eines Dudelsacks – mit der Titelmelodie von Pippi Langstrumpf. 

Der furiose Start mit INGRIMM

Trotz anfänglicher Probleme mit der Technik betraten INGRIMM fast pünktlich die Bühne. Und wie sie das taten! Als imposante Erscheinungen zogen sie mit ihrem Mittelalter-Metal das Publikum sofort in ihren Bann. 

Ingrimm
Alex INGRIMM – Photo: © The Discovered Land

Auf „Die Pest“ folgte „Der Rabe“. Herrlich basslastig und melodisch zugleich. Als besonderes Highlight wurden an diesem Abend gleich vier neue Songs von INGRIMM vorgestellt. Der erste: „Schalk im Nacken“. Was soll ich sagen… der Titel passt zur Band. 😉 Das Stück selbst erschien relativ schnell und von mitreißendem Feuer. Was auch an der allgemeinen Stimmung zu bemerken war.

Es folgte „Vogelfrei“. Ein klasse Stück, bei dem jedoch die Drehleier leider etwas unterging. Mit „Skudrinka“ ertönte ein altes nordisches Trinklied. Die Drehleier weicht dem Dudelsack, die Drums zeigen, was sie können und das Publikum? Ist voll dabei!

Ingrimm
René & Alex INGRIMM – Photo: The Discovered Land

Mit „Glück in Sicht“ präsentierten INGRIMM das zweite neue Stück in ihrem Repertoire. Relativ hart mit kurzem Bass-Solo am Anfang. Der Refrain eingängig und das gesamte Stück wieder herrlich melodisch, leicht hart und abholend zugleich. Die kleinen technischen Probleme während dieses Songs löste die Band auf ihre ganz eigene sympathische Art und Weise.

Auf „Hängt ihn!“ folgte mit „Drachenritt“ der dritte der vier neuen Songs. Die Leadstimme wirkt darin schnarrender. Die Melodie leicht episch und fast ein wenig einer Hymne gleich. Erfrischend sind definitiv die melodischen Shouts, die ab und an die Strophenenden zieren.

Nach „Fühl Dich frei“ zeigte sich bei „Tempus fugit“ der wahre INGRIMM-Fan. Und das waren wahrlich nicht wenige. Das Publikum sang mit und feierte die Band on Stage. Bei „Die Sanduhr“ sah man dann die ersten Haare wirbeln. Mittelalter-Metal at his best.

Ingrimm
Hardy & Alex INGRIMM – Photo: The Discovered Land

Als besondere Überraschung brachten INGRIMM eine Hommage an ihre Freunde von Vroudenspîl, indem sie einen ihrer Songs coverten: „Leviathan“.

Der INGRIMM-Abend endete mit dem vierten neuen Stück „Der Schinder“ und der Zugabe „Sag mir nicht“.

INGRIMM sind… INGRIMM. Man kann diese Band nicht beschreiben, man muss sie erleben. Mittelalter-Metal wie er im Buche steht. Gewürzt mit Charisma, Enthusiasmus und Publikumsnähe. Das ist der Zauber von INGRIMM. Die Band versteht nicht nur ihr Handwerk bei Instrumenten und Gesang, sondern auch beim Spiel mit dem Publikum. 

Vielen Dank INGRIMM für diesen genialen Start in den Abend! Er hätte besser nicht sein können.

Freibeuter-Folk mit Vroudenspîl

Um 22 Uhr war es soweit. Die Bühne wurde dunkel und man vernahm die ersten Klänge von Vroudenspîls „Wiedergänger“. Bereits beim zweiten Stück „Knochensack“ geht die Halle ab. Überall wird geklatscht und gefeiert.

Nun wird auch sprichwörtlich Licht ins Dunkel gebracht. Denn nicht wenige rätselten schon, wer denn die beiden Fremden auf der Bühne sind. Gestatten: Don Santo (am Mikrofon) und Absolem (an der klassischen Gitarre).

Vroudenspîl
Don Santo, Vroudenspîl – Photo: © The Discovered Land

Und schon ging sie weiter, die wilde Freibeuter-Fahrt. Auf „Willkommen an Bord“ folgte „Dattelschnaps“ und man fühlte sich wie in eine alte Hafenkneipe versetzt. Vroudenspîl beherrschte die Bühne, spielte bei jedem Stück diverse Rollen. Und das Publikum? War hellauf begeistert vom ersten Takt an.

Mit „Das Püppchen“ ging es weiter, gefolgt von „Fauler Zauber“. Spätestens bei diesem Stück wurde deutlich, wieviel Spaß Vroudenspîl auf der Bühne haben. Und dieser übertrug sich prompt aufs Publikum. Es wurde getanzt, gesungen und gelacht.

Vroudenspîl
Vroudenspîl – Photo: © The Discovered Land

Auf „Irrlicht“ folgte „Rum für die Welt“ inkl. einem kurzen Stop, welcher arg an die vor kurzem moderne Mannequin-Challenge erinnerte.

Der Song „Weltenrand“ fetzte und es war absolut unmöglich nun noch stillzuhalten. Und auf der Bühne wehten zwei Fahnen im Wind.

Bei „Spilmannsweise“ zeigen Don Santo und Freibeuter Petz, was sie so können. Don Santo mit seiner gewohnt guten Stimme und Petz überraschte mit einer dunklen, fast schon growlenden Version von Gevatter Tod.

Auf einmal dann verließ Vroudenspîl die Bühne. Nur Der Kraken blieb allein hinter seinem Schlagzeug zurück. Wer dachte, nun kehrt Ruhe ein, der irrte. Der Kraken legte ein Drum-Solo hin, das sich gewaschen hat. Trommel-Kunst auf höchsten Niveau. 

Vroudenspîl
Zora, Vroudenspîl – Photo: © The Discovered Land

Bei „Rebellion“ waren die Freibeuter wieder vollzählig an Bord. Nun war das Publikum gefragt. Mittig wurde eine Gasse gebildet und brav von jeweils einer Seite „Ho!“ bzw. „Ha!“ einstudiert. Als da klappte, legten Vroudenspîl los. Und das Publikum rannte bei jedem Refrain aufeinander zu und ergab sich in einem wilden Moshpit.

Der Spaß ging auch bei „Reise nach Tortuga“ weiter. Das Publikum ruderte auf dem Boden sitzend, während die Band gekonnt die Bühne rockte. Ein Bild für Götter mit Spaßfaktor hoch 10!

Es folgten „Vampirat“ und „Meute“. Und Don Santo? Der kommt einfach mal so mitten rein ins Publikum und springt mit diesem um die Wette.

Die weiteren Songs des Abends: Kurs aufs Leben, Lebensglut, 12 Pfund, Plankentango, Küss mich, Neue Welt.

Es war ein absolut gelungener Abend voll von Freibeuter-Folk und guter Laune. Vielen Dank an Vroudenspîl für dieses phantastische Erlebnis.

Beide Bands haben mich voll überzeugt und werden mich garantiert wieder auf einem ihrer Konzerte sehen. 

Eure BlackRose

 

Die Bands:

Photos von:

Konzert-Info: Lord Of The Lost 06.04.2017 in der Batschkapp Frankfurt

Lord Of The Lost – offizielles Foto von Facebook

Am 6. April 17 rocken die Hamburger Jungs von Lord Of The Lost die Bühne in der Batsche!

Ihre Musik ist rockig, metallisch, melancholisch, düster, elektronisch, growlig, gescreamt und geshoutet… einfach vielseitig. In nur 10 Jahren haben sie sich den Platz in der Szene mehr als verdient und erfinden sich dabei gleichzeitig immer wieder neu. Von „Die Tomorrow“ in einer Rockabilly Version über dem Cross-over mit Latein Rhythmen in La Bomba (DER Wachmacher am Montagmorgen!!!) bis hin zu klassischen Instrumentierungen bei der CD „Swan Songs“ sind sie nun im Industrial gepaart mit Metal und Oper mit „Empyrean“ angelangt.

Komplettiert wird jeder Konzertabend von der Melodic Metal-Band Aeverium und von der Neuentdeckung Scarlet Dorn, die auf dieser Tour zum ersten Mal live zu erleben sein wird.

An dem Abend wird nur eines klar sein: „Die einzige Regel wird, wie immer, lauten: Mitten ins Herz und voll in die Fresse!“

Genießt also mit mir einen phantasischen Abend und lasst es mit den Jungs aus dem Norden bei ihrer „Raining Stars Tour“ ordentlich krachen. Zeigt mal Hamburg, was die Frankfurter so drauf haben!

Eure Luna ^v^

 

Line Up LOTL:

Chris Harms (Gesang, Gitarre)

Class Grenayde (Bass)

Bo Six (Gitarre)

Gared Dirge (Piano, Synths, Percussion, Gitarre)

Tobias Mertens (Drums)

Konzert-Info: Kiss am 23.5.2017 in der Festhalle Frankfurt

Header von der offiziellen Website von KISS

Am 23. Mai rocken die Herren von KISS die Bühne in Frankfurt. Gegründet 1973 in New York rockten Gene Simmons, Paul Stanley, Tommy Thayer und Eric Singer die Bühnen der Welt und verkauften über 100 Millionen Alben.

Auffällig an KISS war, dass sich die Bandmitglieder grundsätzlich nur in aufgeschminkten Masken in der Öffentlichkeit zeigten und jedes Bandmitglied eine eigene festgelegte Maske trug. Das ging bis 1983 so, dann traten die ungeschminkt auf.

By Lichtjäger at the German language Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=228005
Das Letzte Einhorn, Sänger von InEx

Natürlich können bei dieser Rockband auf die Nichtfans den Song „I Was Made For Lovin‘ You“ mitsingen, wetten? Und die „Zunge“ ist nicht alleine für die Stones reserviert.

Auch den Klassiker „Detroit Rock City“ dürften viele Fans noch kennen, in dem Film bemühten sich 4 Jugendliche darum, auf ein Konzert zu KISS zu gelangen und mussten mit zahlreichen Problemen kämpfen – nicht nur, dass das Konzert ausverkauft war.

In Extremo werden ebenfalls an dem Abend auf der Bühne stehen. In Extremo steht für Mittelalter Rock aus Berlin. Die siebenköpfige Truppe kann auf 1,5 Mio verkaufte Tonträger blicken und sind DIE Truppe, die einem sofort einfällt, wenn man Mittelalter-Musik mit krachigem Sound anhört.

RavenEye ist eine Rockband aus Milton Keynes (gegründet 2014) und spielen modernen Blues- und Garagenrock.

By Kev Hickman - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45826722
Kev Hickman, Oli Brown and Aaron Spiers

Die kultigen schwarzgekleideten Glamrocker werden an dem Abend zu ihrer Show „Rock And Roll All Night“ endlich mal wieder in Frankfurt sein und ab 20 Uhr von In Extremo und und RavenEye supportet.

Lasst es euch nicht entgehen, die Helden meiner Jugend live zu erleben!

Eure Luna ^v^

 

 

Line Up KISS

Gesang, Rhythmusgitarre Paul Stanley The Starchild

Gesang, Bass Gene Simmons The Demon

Leadgitarre, Gesang Tommy Thayer The Spaceman

Schlagzeug, Gesang Eric Singer The Catman

Line Up In Extremo

Gesang, Cister, Darbuka, Davul, Binioù, Gitarre, Piccoloflöte, Mundharmonika Das Letzte Einhorn (Michael Robert Rhein)

Gitarre, Cister Van Lange (Sebastian Oliver Lange)

Bass, Trumscheit, Pauke Die Lutter (Kay Lutter)

Marktsackpfeife, Schalmei, Hackbrett, Harfe, Sampler, FX, Trumscheit Dr. Pymonte (André Strugala)

Marktsackpfeife, Uilleann Pipes, Schalmei, Drehleier Flex Der Biegsame (Marco Ernst-Felix Zorzytzky)

Marktsackpfeife, Schalmei, Nyckelharpa Yellow Pfeiffer (Boris Pfeiffer)

Schlagzeug, Perkussion Specki T.D. (Florian Speckardt)

Line Up RavenEye

Oli Brown – lead vocals, guitar

Aaron Spiers – backing vocals, bass guitar

Adam Breeze – drums

 

Konzert Gorgoroth mit Supports Melechesh Incite und Earth Rot im Backstage München

Endlich war es soweit, der Tag von Gorgoroth war gekommen. Genauer gesagt, der 16.03.2017. An diesem Tag verwandelten Gorgoroth das Backstage München in einen höllischen Sumpf aus düsterstem Black Metal.

Gorgoroth
© Backstage München

Nach Stau und einem kleinen S-Bahn-Chaos hatte ich es endlich geschafft, im Backstage anzukommen. Im Gegensatz zu meinem Fotografen, der noch irgendwo im Nirgendwo im Stau stand. Daher kann ich euch zu diesem Beitrag leider keine Fotos präsentieren. Ein riesengroßes Sorry von mir deshalb!

„Blood Stains Europe“, die Gorgoroth 25th Anniversary Tour 2017

Im Backstage angekommen staunte ich nicht schlecht. Die Halle war voll! Kein Wunder bei Gorgoroth als Hauptakt. „Blood Stains Europe“, Gorgoroth 25th Anniversary Tour. Die 25 Jahre Gorgoroth bemerkte man auch im Publikum. Dieses war vom Alter her gesehen bunt gemischt von Jung bis Jung geblieben. 

Gorgoroth war mir schon vor dem Konzert definitiv ein Begriff, doch hatte ich es bisher nicht geschafft, die Truppe live zu sehen. Und auch auf die drei Support-Bands war ich sehr gespannt. Diese waren Earth Rot, Incite und Melechesh.

Earth Rot

Die australische Band lieferte astreinen Black- und Death-Metal. Und überzeugte mit ihrer Ausstrahlung ebenso wie mit ihrer Musik, auch wenn der Sound nicht immer zu 100 % perfekt erschien. Dennoch meines Erachtens eine Band, von der man definitiv noch hören wird.

Incite

Die Trash-Metaller aus Phoenix, USA enterten mit voller Power die Stage. Kompromisslos, rastlos und einfach Incite. Genau so kann man ihren Auftritt beschreiben. Incite machten Lust auf mehr und das, obwohl sie anfangs als Trash Metal-Band irgendwie so gar nicht zu den anderen Bands mit ihrem Black- und Death-Metal zu passen schienen. Doch diese Bedenken verpufften bereits mit dem ersten Song. Die Stimmung stieg gewaltig und sogar einen Moshpit konnte ich erkennen.

Melechesh

Ihr Stil: Mesopotamian Black-Metal. Oder anders ausgedrückt, ein Gemisch aus Black- und Death-Metal mit orientalischen Einflüssen. Charismatisch, mitreißend und schon lange kein Geheimtip mehr, brachten Melechesh volle Power bis zum Saitenriss. Hiervon hört man gerne mehr.

Alle drei Support-Bands waren mit Feuer und Hingabe dabei und man merkte ihnen den Spaß am Auftritt an. Am Merch-Stand waren die Jungs publikumsnah, unterhielten sich gerne mit den Besuchern und bestätigten so den positiven Eindruck, den sie bereits auf der Bühne machten.

Und dann, endlich…

Gorgoroth

Das Licht ging aus, die Stage wurde in blutrotes Licht getaucht und dort standen sie. Gorgoroth. Düster und creepy wie eh und je mit ihren unheilvoll bemalten Gesichtern, den Killernieten und einer Aura, so kalt wie der Tod. So gruselig der Anblick von Gorgoroth auch war, man konnte sich ihnen nicht entziehen. Denn spätestens als ihre Musik erklang, war man gefesselt vom düsteren Charisma der Band und ihrem unheilvoll-dunklem Black Metal.

Der gutturale Gesang von Hoest, der oftmals zu einem Screaming anwuchs, nahm einen gefangen und mit auf eine Reise in die düstere Welt von Gorgoroth. Es war schwer, den Blick vom Geschehen auf der Bühne abzuwenden. Und wie mir ging es auch allen anderen. Fasziniert schaute das Publikum hoch auf die Bühne und ging dabei mit, als gäbe es kein Morgen. Bis in die hintersten Reihen sah man Haare beim headbanging fliegen. Und jedem Song folgten am Ende unzählige Mano Cornutas, die man im Anbetracht, welche Band hier  auf der Bühne stand, auch gut als Teufelsgruß betiteln kann. Man merkte gut, der Kult-Status von Gorgoroth kommt nicht von ungefähr. Hell yeah, they are great!

Lediglich das Ende kam – zumindest für mich – überraschend schnell. Eben noch fast hypnotisiert von Gorgoroth, war es auf einmal auch schon vorbei. Viel zu schnell und unerwartet. Aber das ist vielleicht auch einfach nur meine ganz persönliche Meinung. Das Publikum rief noch nach Zugabe, wurde jedoch leider nicht erhört.

Und so endete ein Abend voll von helltastic Black-Metal, großartigen Support-Bands und headbangin’ Stimmung.

Eure BlackRose

Konzert von DüsterLust und Love’s Labour’s Lost im Caveau Mainz

DüsterLust

Am Sonntag Abend verschlug es mich in das abgelegene Mainz. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt (sic!) kam ich dann auch endlich ans Ziel, das sehr versteckt gelegene Caveau. (Hier mal die Bitte an die Crew vom Caveau: Schildert eure Location doch mal bitte richtig aus, es war wirklich sehr schwer zu finden!)

In einer gemütlichen Keller-Gruft mit Sofa und Bar begannen dann die Mannen mit ihrer Frontfrau Regina von DüsterLust mit ihrer Musik. Engagierte Texte gepaart mit opernhaftem Gesang und wütendem Gegrowle des Drummers, dazu Gitarre und Bass. Die Show nicht übermäßig wild, aber sehr passend und publikumsnah.

Die Songs von der aktuellen CD „Düster Lust“ live gespielt, erzeugten ein angenehmes Kribbeln auf der Haut, wenngleich auch die Texte gesellschaftskritisch und nicht immer romantisch verklärend sind.

Ein wenig geschockt schauten die Besucher, als Regina wunderbar eine Passage ihres Songs „Bloodmoon“ vorträllerte und den Refrain mit den Fans einstudierte. Was? Wir sollen so einen Gesang hinlegen? Als die Band dann mit dem Song begann, waren alle Bedenken verflogen und begeistert sagen die Fans mit. Selbst das Micro plötzlich vor den eigenen Lippen hielt niemanden ab, seinen Part von sich zu geben.

Love’s Labour’s Lost

Auch Philips gegrowlte Variante des Gesangs von Regina war dabei. Es machte einfach Spaß, die Band zu unterstützen und selbst seinen Beitrag zu leisten. Ach ja, das Styling ist auch zu erwähnen: Regina trug ein Kleid, das ein wenig postapokalyptisch gemixt mit Steampunk daher kam, die Jungs waren ebenfalls im dezenten Mad-Max-Style auf der Bühne. Großartig!

Die gut 45 Minuten der Band waren gefühlt sehr schnell vorbei und mit einem kleinen Text bedankte sich Regina und kündigte Love’s Labour’s Lost an, die nach der kleinen Umbaupause die Bühne enterten.

Nun wechselte der Musikstil von Female Fronted Metal zu melancholisch düsterem Gothic Rock.

Thomas‘ Stimme schmolz einem die Texte geradezu in die Ohren und man spürte auch hier die gute Laune der Band. Traurige Mucke und trotzdem ein Lächeln zu hören? Ja, schaut und hört es euch an, wenn ihr das nächste Mal ein Konzert der beiden Bands besuchen könnt.

Besonders habe ich mich gefreut, als sie auch „Good Morning Midnight“ auf ihrer Setlist hatten und den Song performten. Einer meiner liebsten Songs, der auf der aktuellen CD vertreten ist. Es gab am Ende sogar eine kleine Zugabe, die begeistert aufgenommen wurde. Viel zu schnell war der Abend auch hier zu Ende, aber beide Bands nahmen sich danach die Zeit für einen netten Smalltalk mit den Fans.

Die einzigen Kritikpunkte sind nur, daß es viel mehr Gäste hätten sein dürfen – Sonntagabend ist vielleicht nicht der beste Slot für ein Konzert, aber hey, hier hat es sich gelohnt, sich aufzuraffen! Und, daß leider das Licht für Foto-Aufnahmen nicht optimal war. Ich hoffe aber, daß ihr meine Bilder in der Gallery interessant findet, gerade von Thomas kamen bei dem Licht interessante Effekte zustande.

Mein Fazit: Hier wurden mal wieder echte Perlen der Musik präsentiert und ich würde mich freuen, bald wieder ein Konzert der Bands erleben zu dürfen. Nicht nur die angesagten – inzwischen in jedem Line-up der Festivals zu findenden – Bands haben es verdient, daß man ihre Konzerte besucht. Manchmal findet sich eben eine wahre Perle im Staub der „Großen“.

 

Eure Luna ^v^

 

Weitere Konzerttermine:

DüsterLust

APR 30 Bang in den Mai 2017 So 19:00 · OpenStage Rodgau

MAI 6 DüsterLust und Krisengebiet im Rattenloch Sa 20:00 · Rattenloch-Herdorf

MRZ 31 DüsterNight at JUZ Erlenbach Fr 20:00 · Jugendzentrum Erlenbach

Love’s Labour’s Lost

JUN 24 The 3rd Triple L-Festival Sa 19:30 · Jugendkulturcafé e.V. Troisdorf

 

Line-Ups

DüsterLust

Regina Beatrix Rumpel– Lyric Soprano

Philip Seibert– Drums, Keys, Growling

Michél Greul – Guitar, Screaming

Heiko Seibert– Guitar, Bass

Love’s Labour’s Lost

O.M.A. – Bass, Backing Vocals

Robert Kuhn – Drums

Thomas Thendri – Vocals, Keyboards

Torch – Guitar