Neue CD von Herzparasit: „ParaKropolis“

Am 5.Mai 2017 ist es endlich soweit und der neue Silberling „ParaKropolis“ von Herzparasit kommt über das Label Echozone in die Läden.

Es ist das dritte Album der fünf Münchner mit 13 Tracks, die als roten Leitfaden einer anderen Realität, einer zerstörten, kaputten Erde, haben. Der Name des Albums ist ein Neologismus und setzt sich bedeutungsschwanger aus „Parapolis“ (= Interkultur) und „Akropolis“ zusammen und soll eine Festung der Parasiten darstellen. Eine Dystopie, bei der im Endzeitgewühle die Herzparasiten auftauchen und alles reparieren und neu aufbauen wollen. Sie rütteln mit ihren Songs auf, schubsen den Zuhörer in eine Richtung, die vom Haß, Gier, Neid bis hin zum Krieg wegführen soll.

Der einleitende Track „DNA Unbekannt“ stellt uns die Retter vor. Wir kennen sie nicht, unser Lebensraum ist kaputt und trotzdem wollen sie uns helfen. Aber können sie wirklich wohlwollend sein?

Manege frei“ stellt uns den „Ist-Zustand“ vor. Es analysiert, definiert und zeigt, daß die Zeit der Menschen vorbei ist. Durch die eigene Schuld können die Menschen nicht mehr ausbrechen und sich daraus lösen.

Der Track „Blut Lügt Nicht“ ist eine Hommage an die Serie „Dexter“, der nette Killer, der selbstständig die üblen Schurken richtet, die von der Gerichtsbarkeit nicht erfaßt werden können. Im krassen Gegensatz zu dem brutalen Text steht der Kinderchor, der unschuldig wie in Aschenputtel die Tauben singt: „Ruckedigu, Blut ist im Schuh“. Glaubte ich noch, das ist mein „Vampirsong“ der CD, mußte ich feststellen, daß er eher die Brutalität des Märchens zeigt (haben doch Aschenputtels Stiefschwestern manipulativ ihre Zehen und Fersen abgeschnitten, um in den kleinen Tanzschuh zu passen) und die Gerechtigkeit hinter scheinbar bösen Mördern wie Dexter. Wobei ja Selbstjustiz und Manipulation auch wieder ein Thema ist, das man nicht in die eigene Hand nehmen sollte.

Manipulation ist auch ein Thema in „Zack! Boom! Bang!“. Wir werden von allen Medien manipuliert und gesteuert. Zum einen mit dem neuesten tollsten „In“ Geschichten verführt, es machen ja schon nicht mehr Konzerne direkt die Werbung, nein, man füttert „Influenzer“ mit Begehrlichkeiten und wartet seelenruhig ab, daß die Masse zuschlägt und „haben wollen“ schreit. Dazu kommt dann der „böse andere“, der fies das erworbene Gut madig macht und haben will. Jeder wird gegen jeden ausgespielt und wer glaubt, jede Information aus dem Internet sei „seriöser“, als im TV oder in der Presse, der irrt. Alles manipuliert uns…

In „ParaKropolis“ gipfelt dann die Situation der Menschheit. Es bietet sich eine Lösung an, alles niederzureißen und neu aufzubauen. Wobei aber die Mauern und Grenzen in den Köpfen gemeint sind, um Bomben und Zerstörung unserer Häuser auszuschließen. Denkt nach, denn wir wollen alle Leben und nicht (hirn)tot dahin vegetieren für eine kleine Elite, die uns lenkt.

Die Ballade der CD ist „Regentage“. Einfach nur schön, melancholisch; ein berührender Text mit einer großen Portion Hoffnung und Gefühl. (Ich fühle mich da an RammsteinsStirb nicht vor mir erinnert… ich hatte da genauso Gänsehaut).

Alles in Allem eine wunderbare CD, knackige Sounds, die ein wenig softeres NDH sind. Es bietet zu den zerstörerischen Lyrics eine Spannung, die tanzbar UND zum „nur Anhören“ sind. Ein Rundumpaket sozusagen.

 

Anspieltips: „Präparat“ (bitterböser Text) und „It Must Be In English!“ (herrlich ironisch)

 

es grüßt, eure Luna ^v^

Line Up:

Ric-Q – Gesang
El Toro – Gitarre
Mr. SM – Schlagzeug
HALEium – (Live- Gitarre)
Jammin – (Live- Bass)

Herzparasit Live:

06 Mai’17 – Release- konzert, München (CD-Releasekonzert mit vielen Gästen) im Quax, München
17 Jun’17 – Band Community, Leipzig (Mit Maschinist und Schlagwetter) im Bandcommunity Leipzig e.V
30 Jun’17 – München im Garage de Luxe
14 Okt’17 – Metal for Mercy, Witten im Famous, Witten
04 Nov’17 – Oberhausen im TBA
16 Dez’17 – Abschluss, München Jahresabschluss im Quax, München

Konzert: Vroudenspîl und INGRIMM am 25.03.2017 in München

Es war der 25. Tag des Monats März, als sich die Leut versammelten. Sie folgten der Invitatio zweier Bands, deren Ruf ihnen bereits vorausgeeilt. So waren sie in Scharen gekommen, um diese spielen zu hören.

Die Location – das Spectaculum Mundi

Von außen erscheint das Spectaculum Mundi fast schon unscheinbar. Doch die kleine Halle, in welcher das Konzert stattfand, überzeuge vom ersten Augenblick durch ihre für das Event perfekte Größe, eine ansprechende Dekoration/Beleuchtung, die Bar und freundliches Personal.

Während dem Warten auf den Konzertbeginn hörte man die wunderbaren Weisen eines Dudelsacks – mit der Titelmelodie von Pippi Langstrumpf. 

Der furiose Start mit INGRIMM

Trotz anfänglicher Probleme mit der Technik betraten INGRIMM fast pünktlich die Bühne. Und wie sie das taten! Als imposante Erscheinungen zogen sie mit ihrem Mittelalter-Metal das Publikum sofort in ihren Bann. 

Ingrimm
Alex INGRIMM – Photo: © The Discovered Land

Auf „Die Pest“ folgte „Der Rabe“. Herrlich basslastig und melodisch zugleich. Als besonderes Highlight wurden an diesem Abend gleich vier neue Songs von INGRIMM vorgestellt. Der erste: „Schalk im Nacken“. Was soll ich sagen… der Titel passt zur Band. 😉 Das Stück selbst erschien relativ schnell und von mitreißendem Feuer. Was auch an der allgemeinen Stimmung zu bemerken war.

Es folgte „Vogelfrei“. Ein klasse Stück, bei dem jedoch die Drehleier leider etwas unterging. Mit „Skudrinka“ ertönte ein altes nordisches Trinklied. Die Drehleier weicht dem Dudelsack, die Drums zeigen, was sie können und das Publikum? Ist voll dabei!

Ingrimm
René & Alex INGRIMM – Photo: The Discovered Land

Mit „Glück in Sicht“ präsentierten INGRIMM das zweite neue Stück in ihrem Repertoire. Relativ hart mit kurzem Bass-Solo am Anfang. Der Refrain eingängig und das gesamte Stück wieder herrlich melodisch, leicht hart und abholend zugleich. Die kleinen technischen Probleme während dieses Songs löste die Band auf ihre ganz eigene sympathische Art und Weise.

Auf „Hängt ihn!“ folgte mit „Drachenritt“ der dritte der vier neuen Songs. Die Leadstimme wirkt darin schnarrender. Die Melodie leicht episch und fast ein wenig einer Hymne gleich. Erfrischend sind definitiv die melodischen Shouts, die ab und an die Strophenenden zieren.

Nach „Fühl Dich frei“ zeigte sich bei „Tempus fugit“ der wahre INGRIMM-Fan. Und das waren wahrlich nicht wenige. Das Publikum sang mit und feierte die Band on Stage. Bei „Die Sanduhr“ sah man dann die ersten Haare wirbeln. Mittelalter-Metal at his best.

Ingrimm
Hardy & Alex INGRIMM – Photo: The Discovered Land

Als besondere Überraschung brachten INGRIMM eine Hommage an ihre Freunde von Vroudenspîl, indem sie einen ihrer Songs coverten: „Leviathan“.

Der INGRIMM-Abend endete mit dem vierten neuen Stück „Der Schinder“ und der Zugabe „Sag mir nicht“.

INGRIMM sind… INGRIMM. Man kann diese Band nicht beschreiben, man muss sie erleben. Mittelalter-Metal wie er im Buche steht. Gewürzt mit Charisma, Enthusiasmus und Publikumsnähe. Das ist der Zauber von INGRIMM. Die Band versteht nicht nur ihr Handwerk bei Instrumenten und Gesang, sondern auch beim Spiel mit dem Publikum. 

Vielen Dank INGRIMM für diesen genialen Start in den Abend! Er hätte besser nicht sein können.

Freibeuter-Folk mit Vroudenspîl

Um 22 Uhr war es soweit. Die Bühne wurde dunkel und man vernahm die ersten Klänge von Vroudenspîls „Wiedergänger“. Bereits beim zweiten Stück „Knochensack“ geht die Halle ab. Überall wird geklatscht und gefeiert.

Nun wird auch sprichwörtlich Licht ins Dunkel gebracht. Denn nicht wenige rätselten schon, wer denn die beiden Fremden auf der Bühne sind. Gestatten: Don Santo (am Mikrofon) und Absolem (an der klassischen Gitarre).

Vroudenspîl
Don Santo, Vroudenspîl – Photo: © The Discovered Land

Und schon ging sie weiter, die wilde Freibeuter-Fahrt. Auf „Willkommen an Bord“ folgte „Dattelschnaps“ und man fühlte sich wie in eine alte Hafenkneipe versetzt. Vroudenspîl beherrschte die Bühne, spielte bei jedem Stück diverse Rollen. Und das Publikum? War hellauf begeistert vom ersten Takt an.

Mit „Das Püppchen“ ging es weiter, gefolgt von „Fauler Zauber“. Spätestens bei diesem Stück wurde deutlich, wieviel Spaß Vroudenspîl auf der Bühne haben. Und dieser übertrug sich prompt aufs Publikum. Es wurde getanzt, gesungen und gelacht.

Vroudenspîl
Vroudenspîl – Photo: © The Discovered Land

Auf „Irrlicht“ folgte „Rum für die Welt“ inkl. einem kurzen Stop, welcher arg an die vor kurzem moderne Mannequin-Challenge erinnerte.

Der Song „Weltenrand“ fetzte und es war absolut unmöglich nun noch stillzuhalten. Und auf der Bühne wehten zwei Fahnen im Wind.

Bei „Spilmannsweise“ zeigen Don Santo und Freibeuter Petz, was sie so können. Don Santo mit seiner gewohnt guten Stimme und Petz überraschte mit einer dunklen, fast schon growlenden Version von Gevatter Tod.

Auf einmal dann verließ Vroudenspîl die Bühne. Nur Der Kraken blieb allein hinter seinem Schlagzeug zurück. Wer dachte, nun kehrt Ruhe ein, der irrte. Der Kraken legte ein Drum-Solo hin, das sich gewaschen hat. Trommel-Kunst auf höchsten Niveau. 

Vroudenspîl
Zora, Vroudenspîl – Photo: © The Discovered Land

Bei „Rebellion“ waren die Freibeuter wieder vollzählig an Bord. Nun war das Publikum gefragt. Mittig wurde eine Gasse gebildet und brav von jeweils einer Seite „Ho!“ bzw. „Ha!“ einstudiert. Als da klappte, legten Vroudenspîl los. Und das Publikum rannte bei jedem Refrain aufeinander zu und ergab sich in einem wilden Moshpit.

Der Spaß ging auch bei „Reise nach Tortuga“ weiter. Das Publikum ruderte auf dem Boden sitzend, während die Band gekonnt die Bühne rockte. Ein Bild für Götter mit Spaßfaktor hoch 10!

Es folgten „Vampirat“ und „Meute“. Und Don Santo? Der kommt einfach mal so mitten rein ins Publikum und springt mit diesem um die Wette.

Die weiteren Songs des Abends: Kurs aufs Leben, Lebensglut, 12 Pfund, Plankentango, Küss mich, Neue Welt.

Es war ein absolut gelungener Abend voll von Freibeuter-Folk und guter Laune. Vielen Dank an Vroudenspîl für dieses phantastische Erlebnis.

Beide Bands haben mich voll überzeugt und werden mich garantiert wieder auf einem ihrer Konzerte sehen. 

Eure BlackRose

 

Die Bands:

Photos von:

Konzert Pyogenesis mit Support Anchors & Hearts im STROM München

Zugegeben, vor diesem Abend kannte ich Pyogenesis nur von CDs bzw. von Youtube. Doch was ich dort schon hören durfte, hat mich überzeugt. Das Pyogenesis-Konzert am 09.03.2017 im STROM München war somit ein absolutes Must See für mich. 

Der erste Eindruck

Von außen erscheint das STROM relativ unscheinbar. Mein Außen-Highlight:  die Beschriftung über der Eingangstür. Wie man es von alten Kinos kennt, prangten dort die auftretenden Acts in schwarzen Lettern auf weiß beleuchtetem Grund. Stylisch, passend und mit dem genau richtigen Hauch an Extravaganz, wie ich finde.

Also nichts wie rein und sehen, was der Abend so bringt. Mit einem freundlichen Lächeln bekam man im Eingangsbereich den obligatorischen Stempel auf die Pfote und schon konnte es losgehen.

Jacke, Rucksack bzw. Tasche wurden einfach an der Garderobe abgegeben. Für 2,- € pro Stück fand dort alles einen sicheren Platz.

Der Konzertraum… Mein erster Gedanke: „Yeah!“ Muss ich noch mehr sagen? Definitiv Daumen hoch für diese gleichermaßen angenehme wie absolut rockige Atmosphäre. Dazu die Bar mit top Personal und guter Auswahl sowie ein kleiner Merch-Bereich. Die Tanz-/Publikumsfläche hatte eine ausreichende Größe und war von gleichermaßen dekorativen wie robusten Säulen eingefasst.

Alles in allem kann man sagen, das STROM ist ein besonderer und in sich stimmiger Club, der dem Abend den genau richtigen Rahmen geboten hat. Wohlfühlfaktor: hoch.

Der Support: Anchors & Hearts

Anchors & Hearts
Anchors & Hearts – Photo: © Andreas „Elwood“ Brauner

Gegen 20:45 Uhr ging es los. Die Support-Band Anchors & Hearts – ihreszeichens Vertreter von Melodic Hardcore und Punk – betrat die Bühne. Und sie legten auch sogleich voll los. Wow, was für eine Power!

Die Musik von Anchors & Hearts kann man wohl am besten als eine sehr gelungene Mischung aus Melodic Hardcore, Metal, Screamo und Punk beschreiben. Mitreißend und im Ohr bleibend.

Manuel Wintjen Anchors & Hearts
Anchors & Hearts – Photo: © Andreas „Elwood“ Brauner

Vom ersten Moment an rockten Anchors & Hearts die Stage und hatten einiges zu bieten. Harter Sound, kreischende Gitarren, ein präsenter Bass und hämmernde Drums. Sänger Manuel Wintjen überzeugte mit kräftigem Shouting, gepaart mit astreinem Clean-Gesang. Und auch die Stimme von Bassist Tim Söhl, überzeugte.

Manuel suchte von Anfang an den Kontakt zum Publikum und gab wie auch der Rest der Band alles, die Besucher mitzureißen. Musik aus vollem Herzen mit Hingabe, Spaß und Leidenschaft war das, was ich an diesem Abend mit Anchors & Hearts erleben durfte.

Tim Söhl Anchors & Hearts
Anchors & Hearts – Photo: © Andreas „Elwood“ Brauner

Gesanglich wie auch instrumental beherrschen die fünf Jungs ihr Handwerk und fetzten mit Power über die Bühne. Es dauerte ein wenig, bis das leider doch recht überschaubare Publikum bereit war, mitzugehen. Anchors & Hearts gaben ihren gesamten Auftritt über alles und schafften es mit Charme und Können, das Publikum einzubeziehen und mitzureißen.

Kein Wunder, den schnellen Rhythmen, melodischen Leads und guten Grooves von Anchors & Hearts konnte man einfach nicht widerstehen. Mit scharfen Riffs und klaren Shouts bereiteten Anchors & Hearts den Weg für das, was danach kam: Pyogenesis, der Hauptact des Abends.

Anchors & Hearts, das sind: Manuel Wintjen am Mikrophon, Timo Buck an der Gitarre, Sebastian Gohl, ebenfalls an der Gitarre, Tim Söhl an Bass und Mikrophon sowie Torben Tost an den Drums.

Du hast Anchors & Hearts am 09.03.2017 verpasst? Kein Problem. Im August kannst Du sie beim Free & Easy Festival live erleben. Mein Tipp: definitiv anschauen!

Der Hauptact: Pyogenesis

Pyogenesis
Pyogenesis – Photo: © Andreas „Elwood“ Brauner

Anchors & Hearts wechselten nach ihrem Auftritt von der Bühne in den Merch-Bereich. Doch die musikalische Pause im STROM war nur kurz. Es dauerte nicht lange und Pyogenesis eroberten die Stage. 

Langsam beginnen? Nicht mit Pyogenesis. Mit den vier Jungs brannte sogleich die Hütte! Der Saal rockte, die Haare flogen, die Heads bangten und die Stimmung war herrlich ausgelassen. Und gleich zu Beginn ein Gitarrensolo, das sich gewaschen hat.

Gizz Butt Pyogenesis
Pyogenesis – Photo_ © Andreas „Elwood“ Brauner

Die Connection zum Publikum war sofort da und Sänger Flo V. Schwarz plauderte und scherzte mit demselbigen. Dabei zählte er – mit einem kessen Augenzwinkern – auch noch schnell die anwesenden Damen im Saal.

Mit dem zweiten Song des Abends präsentierten Pyogenesis ihr neues Album. Erschienen nach „nur“ 13 Jahren Pause, wie Flo V. Schwarz betonte. Und? Wie wars?  Hart treibende Drums, großartiges Growling des Vocalist und dazu eine Melodie, die nicht nur ins Ohr, sondern auch in Metal-Herz und Beine geht. Kurzum: der Sound überzeugte und das auf der ganzen Linie.

Im Anschluss feuerten Pyogenesis ihren Song „Through the Flames“ ins Publikum. Growling wie es sein soll und dennoch der Text einwandfrei zu verstehen. Eine Kunst, die Flo V. Schwarz definitiv beherrscht.

Pyogenesis
Pyogenesis – Photo: © Andreas „Elwood“ Brauner

An der Gitarre fand sich mit Gizz Butt ein Meister seines Fachs. Er spielte sein Instrument nicht nur, er zauberte darauf. Anders sind die Töne, die er seiner Gitarre während des Solos entlockte nicht zu erklären. Der Refrain des Songs war angenehm melodisch, nur um dann sofort wieder in kraftvolle Riffs überzugehen.

Das Publikum ging mit und vor allem die vorderen Reihen rockten, was das Zeug hält.

Es folgte der Song „Blaze, my Northern Flame“. Ein Ohrwurm-Garant, welcher sofort in den Bann zieht und zweifellos als kraftvoll-polterndes Melodic Death Metal-Glanzstück beschrieben werden kann.

Pyogenesis
Pyogenesis – Photo: © Andreas „Elwood“ Brauner

Nach ein paar weiteren, nicht minder mitreißenden Songs wendete sich Flo V. Schwarz wieder an das Publikum. Wie lange man Pyogenesis schon kennt, wollte er wissen. Nach ein paar charmant-witzigen Anläufen erhielt er als Antwort begeistertes Johlen und Klatschen. Eine Reaktion, die prompt belohnt wird: mit einem ganz besonderen Song:

Fade away – der Opener des 1994 erschienenen Albums „Sweet X-Rated Nothings“. Hier zeigten sich nun die wahren Fans, die diesen Song von der ersten bis zur letzten Zeile mitsangen, rockten und feierten.

Gizz Butt Pyogenesis
Pyogenesis – Photo_ © Andreas „Elwood“ Brauner

Nach einer kurzen Jägermeister-Stärkung – der Band spendiert durch einen Fan, wenn ich das richtig gesehen habe – ging es auch gleich weiter. 

Neben vielen anderen Songs präsentierten Pyogenesis an diesem feurigen Abend im STROM auch das Titelstück ihres neuen Albums „A Kingdom to disappear“, welches in typischer Pyogenesis-Manier voll überzeugen konnte.

Pyogenesis lieben, was sie tun und haben eine Menge Spaß dabei. Das merkte man den ganzen Abend über. Und dieser besondere Funke sprang auch auf das Publikum über. 

Alles in allem…

… war es ein großartiger Abend mit hervorragenden Bands in einer tollen Location. Ob ich Pyogenesis wieder live erleben werde? Definitiv! Und auch Anchors & Hearts haben mich wohl nicht das letzte Mal in ihrem Publikum gesehen.

Eure BlackRose

Hier nun die kompletten Bilder:

Konzert-Info: Children of Bodom am 21.03.2017 in München

Children of Bodom
Children of Bodom – Photo: © PGM

 

Children of Bodom – sie sind seit 20 Jahren die Metal-Superstars Finnlands. Ihre Musik ist einzigartig und ihre Konzerte legendär. Im März kommt die Hate Crew nach München. Mit einer ganz besonderen Setlist an Klassikern ihrer letzten 20 Jahre im Gepäck. Ein Termin, den ihr definitiv nicht verpassen solltet!

Children of Bodom – 20 Years Down ’n Dirty Tour 2017 – am 21.03.2017 in München

Children of Bodom bewegen sich zwischen vielen Genres des Metal und sind so in keine Stil-Schublade zu stecken. Zu einzigartig ist die für sie typische Mischung aus Melodic Death Metal, Black Metal und Trash Metal.

Keyboard und Leadgitarre duellieren sich und preschen in schnellen Läufen, die Drums donnern treibend dazu und der Gesang ist guttural und fesselnd zugleich.

Heavy, kompromisslos und hart, das ist ihre Musik. Ihre Live-Shows gleichen einer phantastischen Trash-Party, die so voller Energie steckt, dass sie einfach jeden mitreißt. Eine Band, die man einfach live erleben muss!

Mit dabei on Tour: Forever Still (Alternative Metal) sowie ONI (Prog Metal).

Wer Children of Bodom, Forever Still & ONI live erleben möchte, findet hier noch Tickets für ihr Konzert in der Münchner Theaterfabrik. Ein Must See der Extraklasse! Wer dorthin nicht kommt, ist selber schuld!

  • Hauptact: Children of Bodom
  • Support: Forever Still und ONI
  • Wann: 21.03.2017
  • Beginn: 20:00 Uhr
  • Wo: Theaterfabrik München, Friedenstr. 10

Die Theaterfabrik auf dem Münchner Optimolgelände ist mit eine der beliebtesten Locations für Nachtschwärmer. Im Münchner Osten gelegen ist die Theaterfabrik vor allem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch mit dem Auto gut erreichbar.

Kommt in die Theaterfabrik und erlebt mit mir Children of Bodom und ihre Support-Bands live! Ich freue mich auf euch!

Eure BlackRose

Konzert-Info: Ghost am 23.04.2017 in München

W0837-Hellfest2013 Ghost PapaEmeritusII 72400
Ghost – Photo: © Llann Wé²
Nebelschwaden beherrschen den Raum. Der Duft von Weihrauch zieht umher. Flammen schlagen hoch und tauchen die Bühne in ihr schauriges Licht. Die Stage wird zum diabolischen Schauplatz einer finsteren Religion. Ihr Verkünder: Papa Emeritus III. Die Jünger: seine fünf Nameless Ghouls. Und natürlich ihr, das Publikum.

Niemand weiß, wer Ghost wirklich ist. Niemand kennt ihr wahres Gesicht. Doch jeder, der ihre harten Gitarrenriffs, psychedelische Orgelmusik und den hypnotischen Gesang hört, weiß, was es geschlagen hat: es ist die Stunde von Ghost!

Ghost – The Popestar Tour 2017 – am 23.04.2017 in München

Sie sind Meister des Okkult-Metal. Sie sind Grammy-Gewinner. Und sie gehen auf Tour. Ghost!

Papa Emeritus III mit Kutte und Mitra. Seine namenlosen Ghouls mit diabolischen Masken. Ghost kreieren eine Atmosphäre der satanischen Düsternis. Fesselnd, kraftvoll und von musikalischer Perfektion. 

Ghost geben dem Metal ein neues Gesicht. Sichere Dir ein Ticket und erlebe Ghost mit ihrer Okkult-Metal-Messe live in München.

Mit dabei als Support: Zombi, das Instrumental Progressive Space-Rock Duo aus den USA.

  • Hauptact: Ghost
  • Support: Zombi
  • Wann: 23.04.2017
  • Beginn: 20:00 Uhr
  • Wo: Zenith München, Lilienthalallee 29

Huldigt Ghost in der beeindruckenden Atmosphäre des Zenith München. Die ehemalige Werkshalle ist ein wahres Juwel unter den Veranstaltungsstätten Münchens.

Feiert mit mir den dunklen Papst und seine Nameless Ghouls. Und erlebt live das unglaubliche Charisma von Papa Emeritus III, wie er humorvoll und ernsthaft zugleich durch die düstere Ghost-Messe führt. Lasst euch ein auf einen Abend, wie ihr ihn so wohl noch nicht erlebt habt.

Ich freue mich auf euch.

Eure BlackRose

Konzert-Info: Corvus Corax am 19.03.2017 in München

20140405 Dortmund MPS Concert Party 0212
Corvus Corax – Foto: © Markus Felix
 
 
Corvus Corax, die Könige der Spielleut geben sich die Ehre. Mit allerlei Gesang, Schalmei, Trommel und Dudelsack blicken sie zurück auf die letzten 27 Jahre. Und wie ginge das besser, als mit einer Tour und zahlreichen Fans.

Corvus Corax – Ars Mystica Tour 2017

Die Könige der Spielleut, die schwarzen Raben, das sind Corvus Corax. Und das schon seit 27 Jahren. Zur feier dessen, haben sie sich angeschickt, die Ars Mystica Tour 2017 zu unternehmen. Und präsentieren dabei ihrem werten Publikum zahlreiche neu bearbeitete Stücke zum Thema Mythen, Sagen und Legenden.

Ihr Stil: mittelalterliche Spielmannsmusik. Ihre Interpretationen: eigenwillig und wild. Ihre Instrumente: großteils von Venustrus selbst gebaut. Corvus Corax sind etwas Besonderes. In ihrer Musik, in ihren Auftritten, in ihrer Leidenschaft.

Ein fesselndes Konzert voll der Kraft und Lebendigkeit des Mittelalters

Entdeckt, welchen Game-Soundtrack Corvus Corax sich zu eigen machten und findet heraus, wie sich das Theme von Game of Thrones in Raben-Manier anhört. Das alles und vieles mehr erwartet euch am 19.03.2017 im Ampere des Muffatwerks in München.

Lasst euch diesen eindrucksvollen Abend nicht entgehen und sichert euch ein Ticket für Corvus Corax live in München.  

  • Hauptact: Corvus Corax
  • Wann: 19.03.2017
  • Beginn: 20:30 Uhr
  • Wo: Ampere im Muffatwerk, München, Zellstr. 4

Großartige Musik in einer Location, die ihresgleichen sucht. Feiern in einem ehemaligen Elektrizitätswerk, das kann man im angesagten Münchner Muffatwerk.

Ich werde da sein. Was ist mit euch?

Eure BlackRose

Konzert-Info: Vroudenspîl mit Special Guest INGRIMM am 25.03.2017 in München

Vroudenspîl
Vroudenspîl – Foto: © Spectaculum Mundi

Vroudenspîl und ihr Freibeuter-Folk. Das sind packender Rhythmus und mitreißende Melodien kreiert durch mittelalterlichen Sackpfeifen, Flöten und Akkordeon. Dazu die raue Stimme des Ratz von der Planke und allerlei mehr.

Musica Antiqua Viva – Vroudenspîl 

Ihre Spezialität: feierndes, tanzendes und vor allem begeistertes Publikum. Ihre Vorgehen: eine gelungene Mischung aus mittelalterlicher Musik, Folk-Rock und Ska. Von ihnen genannt: Freibeuter-Folk. Ihr Name: Vroudenspîl. 

Und seid gewiss, hier ist der Name Programm. Bedeutet Vroudenspîl doch soviel wie Freudenspiel und Unterhaltung. Also nichts wie ran an die Tasten und Ticket sichern, für ein Konzert, dass man so schnell nicht vergisst.

Mit dabei als Special Guest: INGRIMM

INGRIMM
INGRIMM – Foto: © Spectaculum Mundi

Wer bei Mittelalter lediglich an lieblichen Minnesang denkt, wird von INGRIMM schnell eines besseren belehrt. Denn INGRIMM spielt Mittelalter-Metal. Und das genau so wie Mittelalter-Metal nunmal ist: ehrlich und rau mit Gitarren, Bass und Drums und natürlich Drehleier und Dudelsack.

Vroudenspîl und INGRIMM – eine mittelalterliche Nacht voll Musik, Tanz und guter Laune

Lasst es euch nicht entgehen und erlebt Vroudenspîl und ihren Special Guest INGRIMM live. Sichert euch ein Ticket und werdet Teil eines wundervollen, energie- und musikgeladenen Abends.

  • Hauptact: Vroudenspîl
  • Special Guest: INGRIMM
  • Wann: 25.03.2017
  • Einlass: 19:00 Uhr
  • Beginn: 20:30 Uhr
  • Wo: Spectaculum Mundi, München, Graubündener Str. 100

Das beliebte Spectaculum Mundi ist eine angesagte Location in München und mit dem Auto ebenso gut erreichbar wie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Gönnt euch einen Abend voll von Mittelalter, Musik und guter Laune! Kommt ins Spectaculum Mundi und erlebt mit mir den Zauber von Vroudenspîl und INGRIMM. Ich freue mich auf euch.

Eure BlackRose