Neue EP von Blackwater Horizon: „Bad John“

Am 5.5.17 erschien die EP der drei Mainzer von Blackwater HorizonBad John“, produziert von Chris Kling im Klangkantine Studio.

Sie enthält 6 Tracks, die laut den BWH‘s schon auf ihren Konzerten gespielt wurden und somit den Fans bekannt seien. Dazu kann ich nichts sagen, da ich bisher noch nicht das Glück hatte, die Band live zu erleben (aber den Termin in der Reduit in Mainz am 19.8.17 habe ich mir schon vorgemerkt!).

Was für eine Mucke machen sie? Nun, es ist für mich ein dezent blueslastiger Südstaaten – Rock, der aber sehr straight und direkt ist. Mundharmonika & Hammondorgel sind auch gut herauszuhören, was die Musik gut unterstützt und auffrischt. Und diese Jungs sind nicht aus dem Szenario von True Blood oder einem Roadmovie entsprungen, sondern kommen aus Deutschland, vielmehr: Mainz? Erstaunlicherweise: ja. Aber sie bringen den Rock dermaßen authentisch herüber, daß ich gleich meine Laune anhebe.

Gut, ein wenig tut das Wetter heute seines dazu, jenseits der 30 Grad Marke kann jeder Song der EP die schwüle Hitze New Orleans heraufbeschwören, aber in dieser Kombination ist es perfekt. Man wippt mit dem Fuß, man nickt mit dem Kopf und beginnt seine Haare im Takt zu schütteln. Und im Kopf beginnt das Roadmovie, der ab in den Wilden Westen führt…

Die Songs haben einen Faktor, der sofort zum Mitsingen einlädt, wenngleich die Texte auch neu für mich sind und der EP nicht beiliegen. (Gibt es die irgendwo im Netz? Würde mich freuen, wenn ich auch mal nachlesen kann). Bei „Fly“ möchte man nur noch seine Fesseln lösen und abheben und mitfliegen.

Fazit: das ist eine EP die gute Laune macht und sehr gut die Stimmung von einem Live-Gig rüberbringt, Musik, die man bei einem kühlen Bier ebenso genießen kann, wie auf einem Konzert, wenn man sein Tanzbein schwingt.

 

Anspieltip: „Fly“ und „Pieces

 

Eure Luna ^v^

 

PS: Ich bin meistens jemand, der Artwork nicht so als Kriterium für die Qualität in Betracht zieht und meint, es müsse in eine Review. Aber als Fan der Serie „Hellsing“ fiel mir eine gewisse Ähnlichkeit des Herrn auf dem Cover zu Alucard auf… Absicht oder Zufall?

 

BWH Live:
31.12.2017 – (tba), Berlin
30.12.2017 – (tba), Berlin
25.11.2017 – Summa Summarum, Frankfurt am Main
21.10.2017 – mit Cryptex im ATG Rockclub, Mainz
14.10.2017 – (tba), Berlin
13.10.2017 – Charlottchen, Berlin
26.08.2017 – (tba), Papenburg
25.08.2017 – Burgfestival, Surwold
19.08.2017 – Rockfield Open Air, Reduit Mainz-Kastel
05.08.2017 – 38. Umsonst & Draußen Festival, Stuttgart
04.08.2017 – mit Different Inside im Unperfekthaus, Essen
29.07.2017 – Zosch, Berlin
28.07.2017 – Blackland, Berlin

Line-up Blackwater Horizon:
Eric Haupt – Vocals / Guitar
Matthias Gebauer – Bass / Backing Vocals
Rainer Schütte – Drums / Backing Vocals

BlueRay-Bundle mit 2 CDs von Piledriver: „The Boogie Brothers live in Concert“

Am 9.6.2017 erschien die Blue Ray (plus zwei CDs) im Bundle der Status-Quo-Tribute-Band Piledriver The Boogie Brothers live in Concert“ über das Label Rockwall Records / Soulfood.

Warum ich erst jetzt schreibe? Ich habe sie zusammen mit meiner Freundin angesehen, die ein Fan der Band Status Quo ist und wollte gemeinsam mit ihr einen Eindruck von der Band, den Songs und der Machart der Blue Ray bekommen.

Und was soll ich sagen: Wir beide sind schlichtweg begeistert. Die Blue-Ray live aufgenommen in Wattenscheid beschwor zunächst eine bierselige Fußballtruppe vor meinem inneren Auge herauf, doch schon mit den ersten Takten zerschlug sich dieses Bild in Millionen Stücke.

Die Herren, seit über 20 Jahren als Tribute Band unterwegs (Tribute Bands covern nicht die Songs, sondern machen ihre eigenen Songs im Stil von der Originalband), zaubern eine Stimmung ins heimische Wohnzimmer, die das Konzerterleben gut nachvollziehen läßt. Man fühlt sich nicht nur dabei, sondern mittendrin.

Und die Band hat bei ihrem Gig enormen Spaß! Sie grinsen in die Kamera, scherzen mit den Fans und durch die geschickte Kameraführung hat man den Eindruck, nichts zu verpassen. Und das ist eine Leistung, wenn man nach 20 Jahren immer noch den Drive, den Elan und die Freude an der Musik drauf hat. Und umgekehrt zeigt es dem Fan, warum diese Band schon so lange im Musikgeschäft dabei ist.

Das Potpourri der Songs ist sehr gut gemischt – zwischen den gecoverten Titeln befinden sich wirklich viele eigene Songs, die auch mit einer netten Anekdote angekündigt werden. Ich gebe zu, mit Status Quo habe ich mich in meinem Leben bisher nicht ausführlich befaßt (ich hoffe, die Piledriver und SQ Fans sehen es mir nach), aber ich habe sofort die Status Quo Songs erkannt.

Die erkennt JEDER, würde ich jetzt hier behaupten, und kann sie mitsingen. Was jetzt nicht heißen soll, daß die eigenen Songs schlechter wären. Auf keinen Fall! Was meine Freundin und mich verblüfft hat, war, daß die Piledrivers auch in ihrer Bühnenpräsenz um keinen Yota der „Originalband“ nachstehen – im Dreierpack mit Gitarre und Bass abrocken. Auch der Schlagzeuger bietet zwischendurch immer wieder was für die Augen und ist gut eingefangen.

Zum weiteren Content der Blue-Ray kann ich sagen, daß es noch einige Extras bietet: Unter anderem ein wahnsinnig emotionales Video „Last Words“, das wir uns gleich dreimal nacheinander angesehen haben, bevor wir weiter geklickt haben.

Für nur-die-Öhrchen sind dann zwei live CDs dabei, die man in der Stereoanlage anhören kann, wenn man den Blue-Ray nicht anschmeißen will.

Wer also Piledriver live erleben kann, der sollte unbedingt auf ein Konzert gehen – wer sie wie wir hier im Frankfurter Raum leider nicht erwischt, der kann sich mit der Blue-Ray daheim auch ein wenig trösten. Wow.

 

Eure Luna ^v^

 

Line-up:
Peter Wagner, Sologitarre und Gesang („Francis Rossi“)
Michael Sommerhoff, Rhythmusgitarre und Gesang („Rick Parfitt“)
Hans in’t Zandt, Schlagzeug („John Coghlan“)
Andreas Müller, Bassgitarre („Alan Lancaster“)
Rudi Peeters, Keyboards („Andrew Bown“)

Neue CD von Lichtgestalt: „Tempus Fugit“

Am 26.5.2017 erscheint das neue Album von Lichtgestalt betitelt „Tempus Fugit“ über das Label Pride&Joy Music.

Auf dem Album sind 10 Tracks in deutscher Sprache, die verschiedene Themen aufgreifen. Dabei sind sie schwungvoll und sehr gut tanzbar. Sie kreierten ihre eigene Musikrichtung: Neuen Harten Steam – deutschen Metal mit Elementen des Steam. Das sieht man vermutlich nur auf der Bühne, wenn sie die Lyrics herüber bringen, denn die Songs sind astreiner Rock / Metal. Ich bin ja sehr auf schöne Männerstimmen fixiert und Thomas hat eine ähnliche kratzige Stimme wie Subway To Sally Sänger Eric Fish, die sehr gut die Songs darbietet.

Der Song „Judas“ enthält ein Zitat, das der Bibel entnommen ist und zeigt einerseits, daß Judas stolz auf seinen Verrat, den Lug und Trug ist, und andererseits die Schuld, die er gerne wieder los wäre. Das ruhige Gewissen wäre sein sanftestes Ruhekissen, doch die Vorsehung zwingt ihn dazu, dem bösen Muster zu folgen. Er hat keine Chance, sich dem Ganzen zu entziehen.

Der Track, der dem Album den Namen gab „Tempus Fugit“ (Lateinisch für „Die Zeit flieht“), beschäftigt sich mit dem Verstreichen derselben. Welchen Weg geht der Zuhörer und mit welcher Einstellung wird er ihn beschreiten? Die Zeit selber ist gnadenlos, aber was der Zuhörer daraus macht, ist entscheidend. Und es kommt auf die innere Einstellung an, ob man nur ein Rädchen im Getriebe ist, das funktioniert, oder selbst die Regeln aufstellt.

Blutmond“ ist wieder thematisch DER Song für mich Vampirfetischistin. Er stellt sein weibliches Opfer und stellt sie. Thomas kann sich der Gier und dem Begehren nicht entziehen und muß sein Opfer erst anlocken und verführen… und dann töten.

Doch auch kritische Themen werden von Lichtgestalt angesprochen. In „Messer, Gabel, Schere, Licht“ stellt sich die Frage, wer diese gefährlichen Objekte benutzen sollte. Diese sind – nach einer Geschichte aus dem Struwwelpeter – zwar einfache Werkzeuge, aber in ungeschickten Kinderhänden unkontrollierbare Waffen. Mit dieser „einfachen“ Begründung nimmt man den Kindern diese aus der Hand, wobei man sich fragt, WER ist denn das unmündige Kind in unserer Welt? Wir oder „sie“? Und so brennen erst Bücher, dann Menschen und am Ende Welten, um die Ideen und Visionen einzudämmen. Doch die „geistig kranken“ können sie nicht für immer verschließen, denn sie selbst säen die Brände mit eben diesen Waffen immer wieder selbst und starten einen neuen Kreislauf dieses Wahnsinns.

Lilith“ ist die Mutter aller Hexen und Vampire. Nachdem sie aus dem Paradies als erste Frau Adams verbannt wurde, soll sie der dunklen Seite angehören. In dem Song ist sie zuverlässig – wenn man weiß, daß sie immer lügt, dann weiß man die Wahrheit. Ihre Liebe ist nur ein Wahn und freiwillig schenken ihr ihre Opfer alles: Die Stärke, die Kraft, den Intellekt, die Seele. Ihre Schönheit ist doch nur Fassade und das Triebmittel, um zu bekommen, was sie begehrt.

Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: „Ich habe mir Homo Sapiens eingefangen.“ Sagt der andere: „Tröste dich, das geht vorbei…“ So könnte man den Song „Virus Mensch“ kurz zusammenfassen. Lichtgestalt hat erkannt, was der Mensch ist: Ein Virus, der unserer Erde nicht gut tut. Am Ende werden wir verschwinden, eine Kinderkrankheit, ein Experiment, das niemand vermissen wird. Ein bitterböser Song, der unseren Weltverbesserern nicht schmecken wird.

Alles zusammen zeichnet die Band ein Bild des Menschen, blickt in die Seele und findet verschiedene Motivationen etwas zu tun. Mal sind es innere Triebe, die den Menschen verlocken, mal sind es äußere Verführungen, dem nachzufolgen, der den größten Gewinn verspricht. Ein Album, das am Ego vieler Menschen kratzen und den Ikonen den Thron entreißen wird. Werden wir daraus etwas machen? Das Leben für alle verbessern oder wird es einfach weiterlaufen, weil wir es sowieso nicht groß ändern können? Wenn der letzte Kampf ausgefochten ist, dann wird das Leben die Fäden neu weben, unser Schicksal wird jedes Mal von uns selbst gewählt…

Anspieltip: „Böse Fee“ und „Bis mein Auge bricht“

eure Luna ^v^

Line-Up Lichtgestalt:
Thomas C. Hertz – Gesang
Der Heizzer – Gitarre
Lippmann – Bass
Brukke – Schlagzeug

Neue CD der Kneipenterroristen: „Schneller – Härter – Lauter“

Am 12.5.2017 hauen die Kneipenterroristen auf die Kacke… ähhhh… ihre neue Silberscheibe „Schneller – Lauter – Härter“ über das Label Rude Records, a Department of Remedy Records heraus. Und zwar als: CD, limitierte Digipak CD, limitierte LP + CD auf farbigem Vinyl, limitierte Fanbox.

Die Hamburger Veteranen des Rock sind seit 15 Jahren als Band unterwegs und wer jetzt an verweichlichten Kuschelrock alla Peter Maffay denkt, der wird enttäuscht sein. Nein, die Kneipenterroristen sind eher eine Mischung zwischen den Texten von Feuerschwanz (ohne Mittelalter) und den Onkelz (ohne Böhse zu sein).

Die Songs sind hart, aber machen Spaß, eine freundschaftliche Kabbelei unter sehr guten Freunden, ohne ein blaues Auge zu kassieren. Sozusagen der Bandname als Programm für einen netten Abend ohne ins Gewalttätige abzudriften.

Thematisch beschäftigt sich der erste Track „Schneller – Lauter – Härter“ mit der Band selbst. Sie stellen sich vor und sind gespannt, wie die Meute die Jungs annehmen wird. Wenn schon schneller leben, dann gefälligst auch lauter und härter. Sonst bringt es keinen Fun. 😉

Die nächsten zwei Songs sind jeweils eine Hymne an die gehaltvollen Getränke und deren User. „Volljährig“ beschreibt, daß die Qual den besten Stoff genießen zu dürfen, endlich vorbei ist. Klar, über Alkohol zu singen wird heutzutage schon fast mittelalterlich mit einer Mistgabel gerächt, aber ich gehöre zu der Generation, in denen die Hosen noch über ihren Bommerlunder philosophiert haben. (Für die Youngsters, der eisgekühlte Bommerlunder war damals ein hippes Kultgetränk für echte Kerle, die bestimmt keine rosa Puffbrause genossen haben.) „Betrunkene und Kinder“ spricht einem dahingehend aus der Seele, daß Alkohol ein Seelentröster sein kann. Man hatte Spaß, sagte die Wahrheit ohne Schnickschnack und Fiffi. Kritisch muß ich aber darauf hinweisen, daß man auch ohne sehr viel Spaß haben kann und solange man sich nicht davon abhängig machen läßt, auch Bier genossen werden darf. Filmriß ist aber nie gut.

Was ist nur aus dir geworden“ beschreibt, was mit alten Rockern geschehen kann. Betablocker, Alkoholleiche und seit mehreren Jahren auf Abschiedstour. Den Absprung nicht mehr schaffen, aber das Ikonenbild zerstört. Irgendwie genau die andere Seite zu dem Song „Betrunkene und Kinder“. Hier entpuppt sich der Spaßfaktor mit Alk als Fassade, die er nicht einmal mitbekommt.

Ich mußte sehr grinsen, bei dem Song „Wir schaffen das“ erwartet der heutzutage politisch gebildete Bürger etwas anderes. Hier kann ich sagen, was die Kneipenterroristen sich vorgenommen haben, das wird sicher klappen. 4 Mann und 80 Liter? Aber sowas von.

Unsere Religion“ haut auf die Kirche. Rebellion gegen verstaubte Ansichten und das Betgetue. Rock‘N‘Roll ist der wahre Gott und dem muß gehuldigt werden.

Alles in Allem ist das Album vielleicht voller Klischees über Rocker, Musiker und daß man nur mit großzügigem Einsatz diverser Mittelchen Spaß haben kann, aber die Kneipenterroristen spielen gekonnt damit. Sie zeigen eine Ehre und haben einen unbändigem Willen, den man auch den MCs zum Beispiel nachsagt: Wie Wölfe, alle für einen und einer für alle. Gehörst du dazu, bist du dabei. Stellst du dich gegen sie, ist es vorbei. Sarkastisch und augenblinzelnd amüsieren sie sich mit den Aussagen, die sehr sehr doppeldeutig sind und doch ein Statement gegen das Übel in der Welt sind. Stammtischgespräche 2 Punkt Null mit viel Humor und Spaß.

Let‘s be Rockers und lebt euer Leben. Und Meister Lemmy lebt in ihnen weiter.

 

Eure Luna ^v^

Kneipenterroristen Line-up:

Jörn – Gesang
Martin – Gitarre
Goofy – Bass
Karsten – Drums

Kneipenterroristen live:

13.05.2017 Neu Wulmstorf (21629) Metal Bash Open Air
20.05.2017 Henstedt-Ulzburg (24558) MicMac
09.06.2017 Bakum (49456) 1. Trucker Treffen der Trucker Freunde Deutschland
10.06.2017 Dömitz (19303) Festung Dömitz Open Air
14.07.2017 Rieden-Kreuth (92286) G.O.N.D.
12.08.2017 Hoogstede / Ringe (49824) 30 Jahre MC Wotan
14.10.2017 Hamburg (21033) Happy Billard

Konzert Sonata Arctica, Thunderstone und Striker in Aschaffenburg

Es war ein lauer Frühlingsabend, als sich am 31.3.2017 die Menschenmassen vor dem Colos-Saal in Aschaffenburg versammelten. Von den Fußgängern bestaunt – klar, Metaller müssen ja bööööse sein, besonders wenn sie schwarz tragen und mit ihren Kutten unterwegs sind. Aber das Publikum war altersmäßig breit gefächert, von schätzungsweise 12 bis über 60 war alles vertreten.

So strömten dann ab neunzehn Uhr gut 450 Zuschauer in die Halle und warteten gespannt auf die Bands. Unterhalten via Beamer mit künftigen Veranstaltungen im Colos-Saal, die Merchandise Stände besuchen und sich am Thresen ein Bier / Cola / Wasser und Brezel holen.

Ich habe draußen bei der zugehörigen Lokalität „die Spelunke“ Sidekick noch einen leckeren Kakao mit Marshmellows und Pfefferminzsirup genossen, bevor ich dann auch auf mein Plätzchen gewandert bin. Hautnah mit den Bands, direkt am Puls.

Den Beginn machten die kanadischen Jungs von Striker, die auch gleich mit einem Neuen in der Band aufwarten konnten, der im Gegensatz zu seinen Kollegen nicht sein langes Haar im Takt schütteln konnte. Es ist Simon, ein Session-Gitarrist, der die Band bei Live Auftritten unterstützt. Und das Haareschütteln wurde reichlich gemacht. Die Musik fetzte und die Haare flogen. Mit „Former Glory“ als zweiter Song kamen wir auch gleich in den Genuß des ersten Tracks der neuen CD „Striker“.

Die Jungs strahlten eine Freude aus, vor diesem Publikum zu spielen und der Funke sprang über. Energiegeladen pushten sie sich und die Fans an und rockten die Bühne. Sie spielten viele „alte“ Titel, bis dann auch mit „Born To Lose“ wieder ein aktueller Song kam.

Der abschließende Song „Fight For Your Life“ wurde mit Hilfe des Publikums zu einem Ohrwurm. Fight For Your Freedom schallte es aus allen Kehlen der Band entgegen. Es war eine Party, die leider viel zu schnell vorbei war. Zum Glück konnte man die Band abschließend ohne weiteres am Merch zu einem lockeren Gespräch treffen.

Die Umbaupause wurde effektiv genutzt und so kam zügig der zweite Act des Abends auf die Bühne: Thunderstone aus Finnland. Wahnsinn, wie die Band die Halle zum Kochen brachte und die Stimmung aufheizte!

Pasi, der charismatische Sänger, hatte die Menge locker im Griff und animierte das Publikum, mitzusingen. Als er darum bat, daß alle ihre Mobiltelefone nehmen und mit der Taschenlampenfunktion hochhalten sollten und das Licht ausgemacht werden sollte, erstrahlte der Saal im milden Handylicht. Es wurden sogar ganz oldschool Feuerzeuge gezückt.

Auch hier wieder fröhliche Gesichter der Bandmitglieder und zu 100% der Spaß, den sie auf der Bühne hatten, gut vermittelt. Sogar der Drummer brachte einige Kunststücke mit den Sticks zu Stande, und warf und wirbelte die Stöcke gekonnt durch die Luft, ohne aus dem Takt zu kommen.

Dazwischen immer heftigstes Haare schütteln und headbangen, was auch wieder von den Zuschauern erwidert wurde. Neben zwei Stücken der aktuellen CD „Apocalypse Again“ wurde auch ein breitgefächertes Spektrum aus 15 Jahren Bandgeschichte offeriert. Doch auch hier war die Zeit viel zu kurz bemessen und nach den trinkfesten Metal-Wikingern wurde die Bühne für den Hauptact des Abends umgebaut.

Punkt zehn war es dann soweit (nach einer kleinen Diskussion mit der Security im Graben mit uns Fotografen) und das Intro von Sonata Arctica begann. Die Band betrat den Stage und startete sofort mit einem Kracher „Closer To An Animal“ – der erste Track der aktuellen CD „The Ninth Hour“.
Hier kamen dann zu den anderen drei neuen Songs auch Stücke aus gut 21 Jahren Bandgeschichte auf die Bühne. Immer wieder gemischt mit den neuen Songs. Gefühlvoll, mit einem fast traurig anmutenden Tony, wenn es das Lied erforderte und dann wieder energiegeladen und happy.

Das ist mir besonders beim Song „We Are What We Are“ aufgefallen. Wir sind was wir sind, können nicht gegen unsere Natur ankämpfen. Die Menschen beenden das Leben der Götter, der Tiere und der Natur. Wir können nicht anders, wir sind so… aber was sind wir eigentlich?

Nachdenklich machende Songs, die sich auch auf aktuelles Zeitgeschehen („Fairytale“) beziehen. Und doch war die Stimmung im Colos-Saal kolossal. Drei Zugaben beendeten dann das Konzert von Sonata Arctica, das wirklich wunderbar gewesen war. Das Publikum tanzte, sang mit und feierte.

Striker

Es war ein Ausflug von Frankfurt nach Aschaffenburg durchaus mehr als wert und diese Bands erleben zu dürfen, war super. Ich werde noch lange daran denken und hoffentlich kommen alle bald wieder in die Nähe nach Frankfurt und feiern mit ihren Fans. Wer also noch einen der jetzigen Gigs in Deutschland erleben möchte, sollte jetzt zuschlagen und sich sein Ticket sichern!

 

Gruftig metallische Grüße,
eure Luna ^v^

 

Line Up Thunderstone: Pasi Rantanen – Vocals, Nino Laurenne – Guitars, Titus Hjelm – Bass, Jukka Karinen – Keyboards, Atte Palokangas – Drums

 

Line Up Sonata Arctica: Tommy Portimo Drums, Tony Kakko Vocals, Henrik Klingenberg Keyboards, Elias Viljanen Guitars, Backing Vocals, Pasi Kauppinen Bass  

 

Line Up Striker: Gesang – Dan Cleary, E-Gitarre – Timothy Brown, E-Bass – William „Wild Bill“ Wallace, Schlagzeug – Adam Brown

Set List Striker:
Crossroads, Former Glory, Locked In, Lethal Force, Phoenix Lights, Out For Blood, Born To Lose, Too Late, Fight For Your Life

Set List Thunderstone:
Intro + Veterans, Intro + Tool, The Path, Forervermore, Weak, Thru The Pain, 10K, Burning

Set List Sonata Arctica:
Intro, Closer To An Animal, Life, Wolves Die Young, In Black And White, Tallulah, Fairytale, Full Moon, Among The Shooting Stars, Abandoned, Pleased, We Are What We Are, The Power Of One, Misplaced, I Have A Right, Don‘t Say A Word

Tour Sonata Arctica (bis April mit Striker & Thunderstone)

Apr 04 Matrix Bochum, Germany
Apr 05 Rockfabrik Ludwigsburg, Germany
Apr 06 Hellraiser Leipzig, Germany
Aug 03 Wacken Open Air Wacken, Germany
Aug 16 Summer Breeze Dinkelsbühl, Germany

Konzert-Info: Kiss am 23.5.2017 in der Festhalle Frankfurt

Header von der offiziellen Website von KISS

Am 23. Mai rocken die Herren von KISS die Bühne in Frankfurt. Gegründet 1973 in New York rockten Gene Simmons, Paul Stanley, Tommy Thayer und Eric Singer die Bühnen der Welt und verkauften über 100 Millionen Alben.

Auffällig an KISS war, dass sich die Bandmitglieder grundsätzlich nur in aufgeschminkten Masken in der Öffentlichkeit zeigten und jedes Bandmitglied eine eigene festgelegte Maske trug. Das ging bis 1983 so, dann traten die ungeschminkt auf.

By Lichtjäger at the German language Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=228005
Das Letzte Einhorn, Sänger von InEx

Natürlich können bei dieser Rockband auf die Nichtfans den Song „I Was Made For Lovin‘ You“ mitsingen, wetten? Und die „Zunge“ ist nicht alleine für die Stones reserviert.

Auch den Klassiker „Detroit Rock City“ dürften viele Fans noch kennen, in dem Film bemühten sich 4 Jugendliche darum, auf ein Konzert zu KISS zu gelangen und mussten mit zahlreichen Problemen kämpfen – nicht nur, dass das Konzert ausverkauft war.

In Extremo werden ebenfalls an dem Abend auf der Bühne stehen. In Extremo steht für Mittelalter Rock aus Berlin. Die siebenköpfige Truppe kann auf 1,5 Mio verkaufte Tonträger blicken und sind DIE Truppe, die einem sofort einfällt, wenn man Mittelalter-Musik mit krachigem Sound anhört.

RavenEye ist eine Rockband aus Milton Keynes (gegründet 2014) und spielen modernen Blues- und Garagenrock.

By Kev Hickman - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45826722
Kev Hickman, Oli Brown and Aaron Spiers

Die kultigen schwarzgekleideten Glamrocker werden an dem Abend zu ihrer Show „Rock And Roll All Night“ endlich mal wieder in Frankfurt sein und ab 20 Uhr von In Extremo und und RavenEye supportet.

Lasst es euch nicht entgehen, die Helden meiner Jugend live zu erleben!

Eure Luna ^v^

 

 

Line Up KISS

Gesang, Rhythmusgitarre Paul Stanley The Starchild

Gesang, Bass Gene Simmons The Demon

Leadgitarre, Gesang Tommy Thayer The Spaceman

Schlagzeug, Gesang Eric Singer The Catman

Line Up In Extremo

Gesang, Cister, Darbuka, Davul, Binioù, Gitarre, Piccoloflöte, Mundharmonika Das Letzte Einhorn (Michael Robert Rhein)

Gitarre, Cister Van Lange (Sebastian Oliver Lange)

Bass, Trumscheit, Pauke Die Lutter (Kay Lutter)

Marktsackpfeife, Schalmei, Hackbrett, Harfe, Sampler, FX, Trumscheit Dr. Pymonte (André Strugala)

Marktsackpfeife, Uilleann Pipes, Schalmei, Drehleier Flex Der Biegsame (Marco Ernst-Felix Zorzytzky)

Marktsackpfeife, Schalmei, Nyckelharpa Yellow Pfeiffer (Boris Pfeiffer)

Schlagzeug, Perkussion Specki T.D. (Florian Speckardt)

Line Up RavenEye

Oli Brown – lead vocals, guitar

Aaron Spiers – backing vocals, bass guitar

Adam Breeze – drums

 

Konzert-Info: Corbian, Crowd of Evolution, Panzerwerk am 24.4.17 im Nachtleben

(c) Panzerwerk

 

Am 24.4.17 spielen ab 19 Uhr (Einlaß) die drei Frankfurter Bands CORBIAN, CROWD OF EVOLUTION und PANZERWERK im Nachtleben Frankfurt, Kurt Schumacher Str. 45, 60313 Frankfurt.

Tickets sind über batschkapp.tickets.de zu bekommen

Panzerwerk ist eine Band, deren Mitglieder immer maskiert auf der Bühne stehen. Einheit mit den Kostümen und trotzdem Individualität mit den Masken drücken sie dadurch ihre Rebellion aus. Der Name Panzerwerk ist Programm, denn ihre brachiale Rock-Musik mit den einprägsamen Texten und dem fettem Sound spielten sie (seit ihrer Gründung im Jahr 2016) in einem Proberaum eines alten Panzerwerks, bevor es auf die Bühnen ging.

(c) Crowd of Evolution

Crowd of Evolution begannen ihre Karriere 2013 und sie spielen Alternativ-Rock mit griffigen Melodien und progressiven Elementen. Die fünf Musiker können aber nicht nur Laut, sondern beherrschen auch die leisen Töne und ihre Texte sind vielseitig. So wird eine Liebesgeschichte genauso vertont wie die aktuelle Weltlage. Kennzeichnend ist aber, daß diese Band direkt und unverfälscht arbeitet und nicht zusammengecastet wurde. Beinflußt wird ihre Musik von Alter Bridge und Porcupine Tree.

Corbian gründeten sich 2014 als Schülerband und nach ein paar Konzerten starteten sie mit einem neuen Sänger durch. Zu diesem Zeitpunkt fingen sie auch an, eigene Texte und Songs zu schreiben und produzierten ihre erste EP. Harte Gitarrenriffs gepaart mit donnerndem Schlagzeug und einem engagierten Shouter/Sänger, der auch Emotionen vermitteln kann.

(c) Corbian

Wer die Bands kennt, weiß wovon wir reden und den Neulingen empfehlen wir einen Besuch des Konzerts. Laßt euch überraschen, was die drei Bands aus dem Rhein-Main-Gebiet ihrem Publikum bei diesem Heimspiel im Nachtleben präsentieren werden. Dark Exit wird vor Ort sein.

Line Up

Corbian

Alexander Papadopoulos – Schlagzeuger

Aron Pusic – Gitarrist, Bassist

Nils Fehrmann – Sänger, Gitarrist, Songwriter

Pascal Lorenz – Gitarrist

Panzerwerk

Marc ( Sänger )
Dean ( Gitarre )
Jens ( Gitarre )
Kette ( Bass ) Dirk
Puck ( Schlagzeuger ) Heiko

Crowd of Evolution

Andy Schmitz -Schlagzeuger, Keyboard

Jan Lukat – Vocals, Gitarrist, Producer

Flo Wacker – Gitarre, Keyboard, Backing Vocals

Cheech – Bass, Backing Vocals, Accoustic Guitar

Tscherony – Vocals, Backing Vocals

 

weitere Live Termine

Crowd of Evolution live in Darmstadt, 13.05.2017, 18:00, Goldene Krone, Darmstadt mit: We4Rosa, Millennia

 

eure Luna ^v^

Konzert-Info: Love’s Labour’s Lost und DüsterLust am 12.3.17 in Mainz

Am 12.2.17 spielen die Bands Love’s Labour’s Lost und DüsterLust im Caveau, Schillerstraße 11, in Mainz. Ab 20 Uhr geht es los. Ermöglicht wird das durch Subsonic, päfjes, Grinskram und Schrebergarten.

Love’s Labour’s Lost (Review ihrer CD hier) spielen düstere, geheimnisvolle Musik, melancholisch und doch mit einem großen Hauch an Hoffnung. Wer The 69 Eyes und The Cure mag, liegt hier auf jeden Fall richtig.

DüsterLust ist eine Female Fronted Metal Band, mit einer klassischen Sängerin und einem growlenden Drummer zu symphonischen Metal, der auch mit anderen Elementen spielt. So werden die diversen Metal-Stile mit klassischer Musik und auch elektronischen Parts vermengt und verschmolzen.

Dtark-Exit wird an dem Abend vor Ort sein. Ihr auch?

 

Weitere Live-Termine der Bands:

 

Love’s Labour’s Lost:

guckt regelmäßig hier

 

DüsterLust:

2017/05/06 Rattenloch mit Krisengebiet Herdorf

2017/04/30 Bang in den Mai/ OpenWorld Rodgau

2017/03/31 JUZ Erlenbach mit Beyond Forgiveness & Conspiria Erlenbach a. M.

2017/03/12 Caveau Love’s Labour’s Lost, Support: DüsterLust Mainz

2017/02/10 NewcomerTV Nacht/ Musikhalle Portstraße Oberursel

Amphi Festival 2016 – Tanzbrunnen -> Wir kommen!

Amphi Festival 2016Wie schon in der vergangenen Zeit von vielen Medien berichtet wurde, fand das diesjährige Amphi Festival wieder am Tanzbrunnen statt. Diesmal jedoch ohne das Staatenhaus, da dort nun eine Oper eingezogen ist. Aber als Ersatz gab es nun erstmals das Eventschiff MS Rheinenergie, welches jedoch weit außerhalb des Festivalgeländes angelegt war. Dieses war jedoch eine Reise wert, aber dazu komme ich später noch genauer.

 

Nun ging es am Samstag leider etwas später als 10 Uhr los, denn Sicherheit ist das oberste Gebot und die technische Abnahme verzögerte sich ein wenig. Nachdem ich nun die Einlasskontrolle hinter mir gelassen hatte, erkundete ich bis zur ersten Band das Gelände. Diesmal waren auf dem Gelände nur schwere Verkaufszelte erlaubt, denn aus der Erfahrung vom letzten Jahr sollte es sturmsicher sein.

 

Amphi Festival 2016Nachdem ich meinen Besuch bei 2 befreundeten Händlern beendet hatte, ging es auch schon auf der Hauptbühne mit der Band [X]-RX um 11 Uhr los. Die im letzten Jahr durch die Crüxshadows gebeutelte Band konnte nun ihre Show komplett, der doch recht großen Fanmenge präsentieren. Und viele davon tanzen schon zu dieser führen Stunde. Die nun nachfolgenden Solitary Experiments wussten die tobende Menge ebenfalls gut zu unterhalten, jedoch setzte jetzt der Regen ein und wollte bis ca. 15 Uhr nicht wieder weichen. Aber das störte kaum jemanden, denn bei Megaherz rockte die Menge gut ab.

 

Amphi Festival 2016 - 8Im Theater sollten eigentlich One I Cinema auftreten, jedoch waren sie mal wieder von der Krankheit eines Bandmitgliedes betroffen. Somit konnte ich diese Band wieder einmal nicht sehen. Angels & Agony waren somit die ersten, die im Theater die Bühne betreten durften. Die Bandmitglieder konnte ich schon am Presseschalter in Augenschein nehmen, denn dort war auch der Einlass der Bands.

 

Die nachfolgende Ein-Mann-Band Dive gab feinsten Electro Industrial zum Besten und heizte den Fans gehörig ein. Auf dem Main Stage sind dann die Jungs der Rammstein-Coverband Stahlzeit aufgetreten und warteten mit dem Klassikern „Bück dich“ und „Sonne“ auf. Mir gefällt aber das Original besser.

 

Amphi Festival 2016Mein persönliches Highlight des Tages war aber Ewigheim. Auch wenn ich meist eher elektronische Musik bevorzuge, war diese Band für mich ein Ohrenschmaus. Mit Liedern wie „Augen zu!“ und der „Der Schneemann“ konnten sie mich voll überzeugen. Jedoch war für mich die Richtung eher Dark Rock als Dark Metal, so wie es auf Wikipedia zu lesen ist.

 

Aesthetic Perfection übernahmen danach die Bühne im Theater und mit ihrem ersten Lied „Damnation“ begann auch ein in schwarzweiß gehaltener Filmausschmitt als Intro. Ihre neue Single „LAX“ haben die Jungs um Daniel Graves für die deutschen Fans erstmals performt.

 

Amphi Festival 2016 - 5Mit Neuroticfish kam dann eine Band auf die Theaterbühne, die im letzen Jahr leider komplett ausgefallen war. Deshalb haben sie dieses Jahr wieder einen Platz auf dem Amphi Festival bekommen. Sänger Sascha Mario Klein konnte mit den Liedern „Dead“, „Agony“ und „They’re coming to take me away“ sowie mit dem obligatorischen „Velocity“ bei mir und auch bei den anderen Fans im komplett gefüllten Theater punkten. Danach musste ich aber die Location verlassen, denn es war so feuchtwarm darin, dass ich erstmal frische Luft brauchte.

 

So kam es dann auch, dass ich auf der Hauptbühne dem Headliner Blutengel zuhören durfte. Mit „Lucifer“ jubelten die Fans Sänger Chris Pohl und Ulrike Goldmann lautstark zu. Zu diesem Lied performten mehrere weiß gekleidete Tänzerinnen im Hintergrund und auf der Leinwand war ein Konterfei von Chris zu sehen, dass in Flammen stand. Es folgten dann noch Lieder wie „Suicide“, „Bloody Pleasures“ und „Kinder der Sterne“.

Amphi Festival 2016 - 4Dann fand der 1. Festival-Tag mit dieser und der Band Front Line Assembly im Theater ein erfolgreiches Ende. Das Wetter wollte sich nicht so recht halten und wie schon oben erwähnt gab es Regen und Sonnenschein bei schwülwarmen 22 Gard. Trinken war also mehr als wichtig. Leider ist es mir am ersten Tag nicht gelungen, auch noch die MS Rheinenergie zu besuchen, obwohl mir viele von der Klimatisierung berichteten.

 

Der zweite Festival-Tag begann mit Beyond Obsession und diese holten u. a. mit den Songs „Reborn“, „Nothing Like That“ und „On my Way“ die ersten Fans aus ihren Betten. Durch glückliche Umstände erfuhr ich noch ein paar weitere Infos zur Band. Denn diese sind schon mit Camouflage, And One und Solar Fake als Supportband auf Tour gegangen. Außerdem veröffentlichen sie bald ihr 2. Album. Die beiden Jungs lassen sich durch ihren eigenen Musikgeschmack (u. a. DeVision und Depeche Mode) inspirieren und beschreiben ihre Musik als Synth Pop.

 

Amphi Festival 2016 - 3Unter der Band Xotox, die nun auf der Theater-Bühne auftraten, habe ich mir nach dem Namen etwas anderes vorgestellt und wurde positiv überrascht, dass da auf Bühne 2 ambitionierte Synthesiser-Spezialisten standen. Andreas Davids, der sich für seine Auftritte wohl Untersützung holt, beschreibt den Musikstil als „Industrial for Hyperactive People“ und das kann ich nur bestätigen. Mit  den Songs u. a.„Schwanengesang“ und „Schlag zurück“ brachten die beiden die Menge zum Kochen. Auch Dr. Mark Benecke hat es sich nicht nehmen lassen, die Show vom Fotograben aus zu verfolgen.

 

Amphi Festival 2016 - 2Auf der Hauptbühne trat nun Tüsn, die Schlagzeug, Bass und Synthesizer miteinander verbinden. Mit „Zwang“ und „Schwarzmarkt“ konnten sie meiner Meinung nach die Fans nicht ganz überzeugen. Mein Fall waren sie ebenfalls nicht. Deshalb machte ich mich auf in Richtung Eventschiff, denn da sollte nun auch endlich die erste Band des Tages auftreten. Ich wurde überrascht mit einem nicht vorhandenen Fotograben und einer Galerie im ersten Stock. Außerdem war es voll klimatisiert, was wohl viele nicht wussten. Denn es gab noch genügend Platz zum Tanzen, was mit der Band XMH mit den Liedern u.a. „Wasted“ und „Products“ auch wunderbar funktionierte. Dort nahm ich dann auch mein Mittagessen zu mir.

 

So verpasste ich leider Mantus auf der Theater- und „die“ Unzucht auf der Haupt-Bühne. Konnte aber noch die letzen Töne der Unzucht für Fotos nutzen. Danach ließ ich mich mit der Musik von Solar Fake, Suicide Commando und Covenant, die ihr obligatorisches „Ritual Noise“ zum Besten gaben, im VIP-Bereich nieder. Denn es war noch wärmer als am Vortag und ich sehnte mich nach Schatten und einem kalten Getränk. Außerdem konnte ich mich dort mit einem befreundeten Fotografen gut unterhalten.

 

Glücklicherweise kam ich fast pünktlich zum Auftritt von L’Âme Immortelle, denn die Schlange zur Einlasskontrolle war wieder einmal sehr lang. Jedoch mit dem Lied „Bitterkeit“ wurde ich für das lange Warten wieder entschädigt. Beim Song „Ich fang dich auf“ war nun nur Thomas Rainer am Mikro, welches er extra für seine Kinder geschrieben hat. In dieser Zeit ist Sonja schnell in ein neues Outfit gehüpft und performte danach zusammen mit Thomas das Lied „Es tut mir leid“.

Auf der Hauptbühne war nun Projekt Pitchfork an der Reihe und das Mikro wollte leider nicht so wie der Sänger, denn einige Textpassagen von „What have we done?“ waren  nicht zu hören. Nach dem dies auch schnell behoben wurde, folgte dann u. a. noch „Time Killer“.

Mit den Headlinern auf der Hauptbühne Editors konnte ich leider nicht so viel anfangen und zog mich in das Theater zu Joachim Witt zurück. Dieser spielte u. a. „Es regnet in mir“.

Alles in allem war es aber ein großartiges Festival und bedanke mich bei der Orga für die Akkreditierung für mein Webzine. Der Tanzbrunnen ist einfach die beste Location für das Amphi und im nächsten Jahr (22. & 23.07.2017) ist der Tanzbrunnen wieder für 2 Tage in schwarz gehüllt. Das sind doch gute Nachrichten, oder?

Auf bald
Eure BlackRose

Shopping-Test: Abaddon Mystic Store

© Paranoid World Thomas Liepelt
© Paranoid World Thomas Liepelt

Heute möchte ich euch wieder einen Shop vorstellen, der an mich herangetreten ist, um ihn unter die Lupe zu nehmen. Es geht um den Abaddon Mystic Store, der doch recht weitreichende Verkaufswege hat.

Denn er ist nicht nur online zu finden, sondern hat auch einen Laden im schönen Dresden. Zudem findet man die Betreiber des Abaddon Mystic Store auch auf den großen Festivals wie dem WGT, dem Amphi Festival, auf dem Wacken Open Air, dem M’era Luna Festival und dem Summer Breeze mit einem Stand. Aber nicht nur in Deutschland sind sie mit ihrem Stand vertreten, sondern auch in diversen anderen Ländern wie Dänemark und Belgien.

Ich jedoch durfte den Onlineshop näher begutachten und fand dort eine Vielzahl von unterschiedlichen Bekleidungsstücken und Accessoires vor, die sich in die Bereiche Metal, Gothic, Fetisch und Rock’n’Roll gliedern. Was ich doch sehr begrüße, denn ich bin eher im Gothic-Bereich zuhause. So muss ich mich nicht durch alle Artikel wühlen, die mich eher nicht ansprechen.

Die Klamotten würde ich eher als alltagstauglich einstufen, denn wenn ich auch ein paar Korsetts gefunden habe, können die überwiegendsten Artikel jeden Tag getragen werden. Das nutzte ich auch gleich aus und stöberte in den einzelnen Kategorien nach dem passenden Kleidungsstück. Schlussendlich fand ich dort ein Bolero in XXL mit einem Totenkopf auf jeweils einem Ärmel.

Was mich aber doch etwas entmutigt hat, war die Größenauswahl. Auch wenn ich bereits 4 Nummern kleiner trage als früher, fand ich leider fast nur Produkte bis Größe 42. Da könnte doch mal nachgebessert werden.

pink/schwarzes KleidDa ich nicht alleine ein schönes neues Teil mein Eigen nennen durfte, fand ich auch noch ein extravagantes Kleid für meine Tochter. Ein mit einem pinken Zebra-Muster gesteiftes Kleid habe ich ihr ausgesucht. Die Größe S ist zwar noch etwas groß, aber da wächst sie noch rein.

Aus technischen Gründen konnte ich leider die Bestellung über das eigene Shopsystem nicht abschließen, sodass mir nur die Bestellung per E-Mail übrig blieb. So konnte ich den eigentlichen Bestellablauf nicht bis zum Ende durchlaufen. Aber die E-Mail wurde trotzdem sehr zügig bearbeitet und ich hielt am Freitag (22.01.2016) meine bestellten Waren in der Hand. Die Mail ging übrigens am Montag (18.01.2016) bei mir raus. Das ging doch sehr flott, denn der Shop bietet nur Artikel an, die auch sofort lieferbar sind. Das ist wirklich großartig, denn ich warte sehr ungern 3 – 4 Wochen auf meine bestellte Ware, wenn ich schon in Vorkasse treten muss. Aber der Abaddon Mystic Store bietet nicht nur die gängigen Zahlungsmöglichkeiten wie PayPal oder Vorabüberweisung, sondern auch die Möglichkeit des Kaufs auf Rechnung. Was in der Shoplandschaft der Szene doch recht einzigartig ist.

PakethinhaltDann ist mir aber ein Fauxpas passiert. Ich habe mein Bolero doch zu groß bestellt :-(. Die bestellte XXL ist bei weitem 2 Nummern zu groß und musste nun den Weg des Umtausches auf sich nehmen. Jetzt warte ich auf meine Größe L und hoffe, dass es nun passt.

Das Kleid für meine Tochter wurde mir regelrecht aus der Hand gerissen, so begeistert war sie davon. Sie weiß auch schon, auf welchem Festival sie dieses auffällige Kleid tragen wird. Und ich bin stolz, dass sie nicht zu einer Paris Hilton wird.

Aber es gibt nicht nur den Shop, sondern auf den Seiten es Abaddon Mystic Store lässt sich auch ein Blog, ausgesuchte Events und ein Gästebuch finden. Sie wollen also nicht nur verkaufen, sondern stellen dem Szenegänger auch weitergehende Infos zur Szene zur Verfügung. Um das ganze zu Vervollständigen finden dort in Ladengeschäft auch regelmäßig Partys und Autogrammstunden statt. So wird einem definitiv nicht langweilig.

Ein Fazit kann ich leider noch nicht abgeben, da ich ja noch auf mein Umtauschobjekt warte, aber das werde ich nach dem Eintreffen auf alle Fälle nachholen.

Auf bald
Eure BlackRose

EDIT:

Gothic BoleroNun ist auch mein umgetauschter Bolero letzte Woche Freitag angekommen. Bin jedoch erst jetzt dazu gekommen, ihn anzuprobieren und auch gleich abzulichten. Nun passt er wunderbar in Größe L und bin überglücklich.

Der Umtausch lief wunderbar schnell, denn ich hab das zu große Teil am Montag zur Post gebracht und am Freitag drauf war das Umtauschobjekt schon wieder in meiner Hand. Nun bin ich glücklich.

UmtauschpaketMein Fazit:
Wer Größe bis max. 42 trägt, ist hier wunderbar aufgehoben und findet bestimmt das richtige Teil für den Alltag. Der Service ist freundlich und geht schnell. Schaut doch einfach mal selbst dort vorbei.

Hinweis:
Dieser Beitrag wurde vom Abaddon Mystic Store gesponsert, da uns die vorgestellten Artikel kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden.