Debütalbum von The Edge of Reason: „Broken but not torn“

The Edge of Reason veröffentlichten am 03.07.2017 ihr Debutalbum „Broken But Not Torn“. 2012 brachten sie schon die EP „How can I drop this mask“ heraus. 2013 folgte die Single „Prison of Terror“. Die Band kürzt sich selbst mit „TEOR„ ab. Die aus Regensburg stammende Formation überzeugt in ganzer Linie mit ihrem vorgelegten Werk. Die Musik kann als  dynamisch und energiegeladen bezeichnet werden. Auf dem Longplayer finden sich viele Themen: Liebe, Feindschaft, Alkoholsucht, Voodoo, und auch Rivalität. Es sind Höhen und Tiefen des Lebens.
Mit dem Opener „Unstopable“ legen TEOR fullminant  los. Sie starten durch. „Unstopable“ könnte auch als Motto des Albums gelten. Die Songs kennen kein Punkt und kein Komma, als dass sie jemand stoppen könnte.
Der Kampfeswille ist in allen 11 Tracks  zu spüren: „Broken But Not Torn“ (deutsch: Gebrochen, aber nicht zerrissen). TEOR wissen, was sie wollen. In „Rubber Strap“ kommt der Titel des Albums als Textbestandteil vor. In „These Pills“ geht es um eine Alkoholsucht und dem Willen, diese zu besiegen und um die Frage, ob ein Fehler wieder gut gemacht werden kann. „Loved a Liar“ ist eine Abrechnung einer Liebschaft mit einer Lügnerin. Das Motto lautet: „No third chance!“ In „Wanna give you wings“ ist ,wings als Metapher einzustufen, um die Probleme des Lebens zu lösen und Dinge zu vergessen. Quasi über den Dingen zu stehen ist der ersehnte Wille. 

In „Broken but not torn“ kommt es vor allem auf die Texte an. Die Drums peitschen die Songs nach vorne. Beim Gesang gibt es einen stetigen Wechsel Klargesang und Sreaming. Der Cleangesang dominiert dabei allerdings.

Der Longplayer ist um weiten besser als die bisher veröffentlichte Single und die EP, die auf der Homepage der Band zum Freedownload bereitstehen. Ich würde den Stil als melodischen Metal mit Rockelementen bezeichnen. Das ist Musik, die begeistert und zur intensiven Betrachtung mit den Texten animiert. Mich hat das Album innerlich bewegt.

Tracklist:

01 Unstopable

02 Is she worth it

03 Rubber Strap

04 Dog eat dog

05 Loved a liar

06 These Pills

07 Wanna give you wings

08 Still alive

09 Perpetuum mobile

10 Voodoo

11 Save me

 

Ro Seven – Vocals

Alexander Gorst – Guitar

Billy Oldboy – Guitar

Niko van Laak – Drums

Dani Schöneberg – Bass

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